Heckenpflanzen ziehen: Die besten Tools

Person pflanzt Hecke einHeckenpflanzen ziehen, gelingt besonders gut durch hydropanische Anwachsbedingungen.

Bei einem großen Grundstück möchten viele dieses mit einer Hecke abgrenzen. Doch diese Menge von Pflanzen können sehr teuer werden. Daher kann es sinnvoll sein, die benötigten Heckenpflanzen selbst zu kultivieren. Wenn Sie Ihre Pflanzen vermehren möchten, sollten Sie die Stecklinge sortenecht vermehren, es sei denn, Sie mögen Experimente. Durch Heckenpflanzen ziehen können sehr interessante Mixe herauskommen. Doch wie ziehen Sie die Stecklinge?

Das Wichtigste in Kürze – diese Pflanzen eignen sich für das selber ziehen

  • Kornelkirsche
  • Liguster
  • Forsythie
  • Zwergmispel
  • Buchsbaum
  • Eibe

Wie werden Heckenpflanzen herangezogen?

Der richtige Zeitpunkt für den Stecklingsschnitt

Es ist mit fast allen Pflanzen möglich, in den Monaten Mai bis August Stecklinge einer Heckenpflanze zu vermehren. Der Reifegrad der Triebe ist dabei entscheidend. Schneiden Sie diese zu früh, sind sie noch zu weich und anfällig für Fäulnisse. Je stärker die Verholzung bei Kübelpflanzen und Gartensträucher voranschreitet, desto länger dauert die Bildung der neuen Wurzeln. 

Die Gärtnereien zeigen uns den perfekten Zeitpunkt für den Schnitt. Im Juni schneiden sie die Stauden-Stecklinge, sobald die neuen Triebe eine gewisse Länge erreicht haben. Die Mutterpflanze treibt die spezialisierten Vermehrungsbetriebe im Gewächshaus vor. Dort werden die Stauden im April oder Mai vermehrt. Sommergrüne Stecklinge von Laubhölzer sind im späten Frühling oder Frühsommer zu schneiden. Immergrüne Gehölze sind hingegen erst im Juli oder August dran. 

Gesundes Ausgangsmaterial

Das Ausgangsmaterial ist grundsätzlich von gesunden, wüchsigen Mutterpflanzen zu ziehen. Für die Anzucht von Stecklingen sind kräftige und blütenlose Triebe optimal. Haben Sie entsprechend viel Zeit, können auch einige immergrüne Gehölze als zwei bis dreijährige Trieben sehr gut gezogen werden.

Pflanzen aus Risslingen ziehen

Die Wurzelbildung dauert bei immergrünen Laub- und Nadelgehölzer wie beim Buchsbaum oder Eibe recht lang. Teilweise kann dies sogar bis zu einem Jahr dauern. Bei solchen Sorten hat sich die Anzucht aus Risslingen bewährt. Dies sind Basalstecklinge aus dem ersten Triebabschnitt. Sie werden aus der ersten Verzweigung abgerissen. Mit einem scharfen Messer wird im Anschluss der überstehende Rindenstreifen entfernt. Dieser enthält besonders viel Teilungsgewebe. Deshalb können sich dort schnell neue Wurzeln bilden. 

Möchten Sie direkt größere Pflanzen bekommen, können Risslinge aus zweijährigen Trieben zur Vermehrung Anwendung finden. Die Triebspitze sowie die Seitentriebe sind anschließend direkt vor dem Stecken um die Hälfte zu kürzen. Buchsbaum und Eibe wachsen auch sehr zuverlässig an, wenn man diese an einer schattigen Stelle im Garten in lockere, humusreiche Beeterde steckt.

Verdunstungsfläche verkleinern

Zu viel Wasser sollte bei großblättrigen Arten wie bei Hortensien nicht verdunsten, denn ohne Wurzeln können diese nur eine begrenzte Menge aufnehmen. Vor dem Stecken ist darauf zu achten, dass mit dem Messer oder einer scharfen Schere alle Blätter von der oberen Hälfte des Stecklings abzuschneiden sind.

Für die notwendige Fotosynthese reicht die verbleibende Blattfläche vollkommen aus und im Anzuchtkasten beanspruchen die Pflanzen dann weniger Platz. Es ist daher wichtig, dass sich die Blätter nach dem Stecken nicht gegenseitig beschatten und sich nach Möglichkeit auch nicht berühren. Beides fördert die Ausbreitung von Pilzkrankheit und Schimmel.

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Ideales Anzuchtklima

In der Regel brauchen Stecklinge mit dünnen, sommergrünen Blättern sogenannte „gespannte Luft”, damit diese Wurzeln bilden können. Dies bezeichnet im Anzuchtkasten oder Topf die hohe Luftfeuchtigkeit. Die Verdunstung der Blätter wird durch die Umgebungsluft mit Wasserdampf gesättigt. Dadurch trocknet diese nicht so leicht aus. Spezielle Anzuchtschalen mit transparenter Haube eignen sich perfekt für die Stecklingsvermehrung. Eine Bodenheizung ist seht gut, um selbst schwierige Pflanzen selbst zu ziehen. Die Anwachsquoten können durch die warme Erde erheblich verbessern.

Eine gleichbleibende hohe Bodenfeuchtigkeit und eine Frischluftzufuhr ist neben der Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit unerlässlich. Ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung ist ebenfalls sehr wichtig. Eine Aufzuchtkiste mit künstlicher Beleuchtung ist am besten, wenn Sie Ihre Stecklinge im Haus ziehen und keinen geeigneten Fensterplatz zur Verfügung haben. Optimal für das Lichtspektrum sind energiesparende Leuchtstoffröhren. Um bei empfindlichen, krautigen Stecklingen Grauschimmel und andere Pilzerkrankungen vorzubeugen, sollten diese mehrmals täglich mit einem umweltverträglichen Kupfer-Präparat behandelt werden.

Stecklinge im Wasserglas vorziehen

Im Wasserglas auf der Fensterbank lassen sich auch Zimmer- und Kübelpflanzen vermehren. Das Glas sollte von außen abgedunkelt werden, um den Bewurzelungsprozess zu verkürzen. Dazu können Sie das Glas beispielsweise mit Alufolie einschlagen. Das Wasser sollte alle paar Tage gewechselt werden und nach Möglichkeit ein Wurzelaktivator verwendet werden. Darin sind verschiedene mineralische Spurenelemente enthalten, die das Wurzelwachstum anregen. Die Jungpflanze sollte in kleine Töpfe mit richtiger Erde gesetzt werden, sobald die Wurzeln ihre ersten Verzweigungen gebildet haben. Zu lange sollte damit nicht gewartet werden, damit die Wurzeln in der Erde gleichmäßig nachwachsen und sich verwurzeln können. 

Alternativ können auch Hydroponik Systeme im Inneren hervorragend dazu dienen, Keimlinge und Stecklinge anzuwachsen.

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Für die Stecklingsvermehrung ist nicht jede Pflanze geeignet

Leider gibt es ebenfalls Pflanzen, die nicht für die Stecklingsvermehrung geeignet sind. Die Zaubernuss und auch einige Magnolien-Arten sind sehr gute Beispiele. Doch auch bei vielen Kiefergewächsen werden keinerlei Wurzeln gebildet. Die Regenerationsfähigkeit ist ein gutes Indiz, ob sich die Pflanze für die Vermehrung eignet oder nicht. Treibt die Pflanze nach dem Rückschnitt aus dem alten Holz wieder kräftig aus, lassen sich darauf in der Regel auch sehr gut Stecklinge ziehen.

Wie wird eine Heckenpflanze durch Aussaat vermehrt?

Im Herbst werden Kerne aus den reifen Samen der Hecke gelöst und auf einem Filter- oder Küchenpapier getrocknet. Es ist leicht, eine Heckenpflanze aus Aussaat anzuziehen, jedoch ist dies nichts für ungeduldige Menschen. Die Keimdauer selbst dauert schon drei bis vier Monate. Experimentieren Sie jedoch gern, sind Sie mit dieser Methode gut bedient. Bedenken Sie jedoch, dass diese Sämlinge nicht sortenecht sind. Mit dieser Methode können Sie jedoch neue und interessante Sorten züchten. 

Wie werden Heckenpflanzen eingepflanzt?

Steckhölzer sollten ca. zwanzig Zentimeter lang sein, bevor diese vom oberen Drittel der Mutterpflanze abgetrennt werden. Alle Blätter sollten sofort entfernt werden und durch einen geraden Schnitt in der Rinde markiert werden, wo oben und unten ist. Der untere Bereich sollte zudem schräg angeschnitten werden.

Anwachsende Heckenpflanze Nach dem Ziehen der Heckenpflanze ist das Angießen wichtig, um das weitere Wachstum zu fördern.

Stecklinge richtig setzen :Schritt für Schritt Anleitung 

  1. Heckenpflanze ausrichten – Spannen Sie zwischen zwei Stäben eine Pflanzenschnur. Entlang der Leine werden dann die Gehölze im Abstand von 35 bis 40 cm platziert. Dies sorgt dafür, dass die Pflanzen gerade eingepflanzt werden.
  2. Pflanzgraben ausgeben – Heben Sie mit einem Spaten einen Pflanzgraben aus. Dieser sollte in etwa dem doppelten Umfang des Ballens der Hecke entsprechen. Auch die Sohle sollte gut gelockert werden, damit die Wurzeln in die Tiefe wachsen können.
  3. Hornspäne ausstreuen – Die Wurzelbildung wird dank des organischen Düngers gefördert. Dadurch kann die Hecke besser anwachsen. Auf dem Aushub sollten Sie zudem einige Säcke Pflanzenerde verteilen, um so eine lockere Bodenstruktur gewährleisten zu können.
  4. Hornspäne verteilen – Mit dem Aushub sollten Sie die Hornspäne und die Pflanzenerde gleichmäßig miteinander verteilen.
  5. Heckenpflanzen austopfen – Die Heckenpflanzen vorsichtig aus dem Topf holen und den Wurzelballen ebenso vorsichtig mit den Fingern lockern.
  6. Wurzelballen der Hecke tauchen – Stellen Sie den Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser, bis sich dieser komplett vollgesaugt hat. Es steigen keine Luftbläschen mehr auf, wenn diese vollgesogen sind.
  7. Heckenpflanzen einsetzen – Den Stand (Höhe) im Topf entspricht der Pflanzentiefe. Mit der Erde sollte die Oberkante abschließen. Der Aushub sollte wieder eingefüllt werden und vorsichtig die Erde um die Pflanze festgetreten werden.
  8. Hecken angießen – Nach dem Pflanzen sollten Sie die Hecke ausreichend gießen. Es ist sinnvoll, einen sogenannten Gießrand auf beiden Seiten der Hecke anzuformen. 

Fazit: Heckenpflanzen ziehen

Heckenpflanzen ziehen ist nicht schwer, es ist lediglich Geduld gefragt. Doch wenn Sie diese selbst ziehen, können Sie zum einen viel Geld sparen, zum anderen können Sie auch verschiedene Sorten züchten und auch mischen. 

Wenn Sie gern experimentieren, können Sie auch aus den Samen einer vorhandenen Hecke Samen ziehen. Bedenken Sie jedoch, dass diese nicht sortenrein sind. Dabei können sehr interessante Mischungen zutage kommen. Beachten Sie jedoch, dass nicht jede Heckenpflanze dafür geeignet ist, sie zu vermehren. Eine Übersicht zu den Pflanzen, die sich sehr gut vermehren lassen, haben wir Ihnen oben einmal zusammengefasst.

Es gibt verschiedene Methoden, um Heckenpflanzen ziehen zu können. Welche für Sie und Ihre Bedürfnisse infrage kommt, können Sie am besten selbst abschätzen. Gestalten Sie Ihren Garten mit den Pflanzen, die zu Ihnen und Ihrem Vorhaben am besten passen. 


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