„Hartes“ Trinkwasser kein Risiko

„In Punkto Qualität und Geschmack erreicht das Berliner Trinkwasser Spitzenwerte“, sagen die Berliner Wasserbetriebe. Es enthalte viele wertvolle Mineralien und werde deshalb als „hart“ oder „kalkhaltig“ bezeichnet. Das ärgere zwar Kaffeemaschinen, Geschirrspüler und Co., aber einem puren und gesunden Trinkgenuss stehe deshalb nichts im Wege. Dies habe auch die Stiftung Warentest bestätigt. Gleichwohl tauchen immer wieder Horrormeldungen auf, in denen vor dem Trinken von Leitungswasser gewarnt wird. Dabei geht es insbesondere um kalkhaltiges Trinkwasser, das schädlich sein und vor allem für Herzpatienten ein Risiko darstellen soll – was Opa als Herzklappenpatient ja nun auch betrifft. „Die Frage, ob ein hoher Gehalt an Kalk im Trinkwasser mit der Verkalkung der Herzkranzgefäße in Verbindung steht, lässt sich mit einem klaren Nein beantworten“, schreibt auf der Webseite der Deutschen Herzstiftung Harald Klepzig, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Chefarzt im Klinikum Offenbach. Und weiter: „Um Herzerkrankungen wie eine koronare Herzkrankheit zu verhindern, muss nicht auf kalkarmes Trinkwasser geachtet werden. Sinnvoll ist dagegen die Vermeidung der wissenschaftlich nachgewiesenen Risikofaktoren (Rauchen, hoher Blutdruck, Diabetes mellitus, Bewegungsmangel, Übergewicht etc.).“ Was soll ich sagen? Die von der Deutschen Herzstiftung sollten es ja wissen. Insofern werden Oma und ich weiter völlig unbesorgt unser Berliner Wasser trinken – die eine ohne, der andere mit Kohlensäure.


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