Handelskriegweltmeister

Die USA können hässliche Kriege führen, das ist bekannt. Sicherlich bringen auch die Wikileaks-Veröffentlichungen noch einen Menge besonders hässlicher Details zum Vorschein. In China jedenfalls ist man über die aktuellen Enthüllungen gar nicht so böse, “es setzt wieder ein großes Fragezeichen hinter das von den USA selbst verbreitete Bild des Weltmeisters der Menschenrechte”, schrieb China Daily in einem Kommentar und verwies auf die wiederholte Kritik der USA an der Menschenrechtslage in Entwicklungsländern (und auch in China, wo es mit den Menschenrechten ja auch nicht so genau genommen wird). Die USA lehnten es ab, “ihre eigenen, in den Wikileaks dokumentierten Menschenrechts-Verletzungen aufzuklären oder wiedergutzumachen”. Die Papiere ließen durchblicken, in wie weit die USA zweierlei Maß anlegen würden, wenn es um Menschenrechte ginge.

Doch diese Art von Krieg ist nicht die einzige Form, Macht auszuüben. Es gibt einen weiteren Kriegsschauplatz, der zwar nicht von Trümmern und blutigen Leichenteilen übersät ist, auf dem es aber trotzdem Massen von Verlieren gibt, die nun vor dem Nichts stehen. Und das sogar im Homeland selbst: Die Auswirkungen der Finanzkrise haben auch Millionen US-Amerikaner arbeits- und obdachlos gemacht. Ehemalige Mittelklassen-Familien kampieren in ihren Autos – sofern sie noch welche haben. Danach kampieren sie in provisorisch zusammengeschusterten Zeltstädten und verbringen ihre Tage mit dem Anstehen um einen Teller Suppe, die wohltätige Mitbürger verteilen.

Die US-Regierung tut sich schwer damit, das Elend im eigenen Land in den Griff zu kriegen. Und weil man im eigenen Land mit Panzern und der Einführung von “freien Wahlen” keinen Blumentopf gewinnen kann, nutzt sie eine Kriegsführung der anderen Art, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen: Sie hat die weltweiten Währungs- und Handelskonflikte drastisch verschärft. Sie drückt den Dollar mit allen Mitteln, um die Exporte zu steigern und die Arbeitslosigkeit zu senken und fährt einen harten Kurs gegen alle, die dabei nicht mitmachen wollen. Dazu gibt es einen interessanten Hintergrundartikel von Barry Grey , auf den ich an dieser Stelle hinweisen möchte.



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