Grundsteinlegung für Potsdamer Stadtschloss ist geheim

Wie mehrere Medien heute berichten, verlief die gestrige Grundsteinlegung für den Neubau des Potsdamer Stadtschlosses mehr oder weniger im geheimen. Wie in alter DDR Zeit waren zur Grundsteinlegung nur ca. 200 geladene Gäste zugelassen. Der Souverän, das Volk blieb wie bei der Schließung des altehrwürdigen Berliner Flughafens Tempelhof draussen.
Schön, dass dies wenigstens Potsdamer Oberbürgermeister Herr Jan Jakobs (SPD) kapierte. Er meinte, dass dies "blöd" gelaufen sei. Auch die 2013 um ihren Wiedereinzug in den Bundestag bangende MdB Frau Andrea Wicklein (SPD) äußerte: „All die, die Spenden gesammelt haben, stehen jetzt draußen. Das verdirbt mir meine Freude.“
Nun ist das ja leider nicht das erste Mal, dass etwas in Potsdam "blöd" lief, das Spassbad läßt grüßen Herr Jan Jakobs (SPD).
Was will man halt auch vom dem zuständigen die Grundsteinlegung organisierenden Finanzministerium erwarten? Im steht Herr Markov (Die Linke) vor. Die Linken können hier einfach nicht aus ihrer Haut. Die haben halt nur gelernt, dass Politiker am besten unter sich mit sich selbst klar kommen, war doch zur DDR Zeiten auch so.
Deshalb kann man auch gestrige Äußerung von Herrn Markov bezüglich der Budgetüberschreitung von über 15 Mio. Euro nicht ernst nehmen. Was soll denn seine Aussage bedeuten: "Ja, wir haben Verzug." und man werde die Probleme in fairer Weise lösen?
Da kann der Zyniker nur fragen: Wird das dann eine Lösung ala Krampnitzaffäre?