Griechenland: quo vadis?

Griechenland: quo vadis?

Alexis Tsipras - Bild: Wikipedia

von John Schacher

Danke an Christoph

Das Wahlergebnis in Griechenland gibt Anlass zur Spannung: sowohl rechts- als auch linksaussen sind die Ränge dicht besetzt und eine regierungsfähige Paarung nicht in Sicht. Bei einem neuerlichen Wahlgang werden diese Schwierigkeiten allerdings ebenso zu erwarten sein…

Die Ultralinke unter ihrem Chef Alexis Tsipras will das Sparprogramm Griechenlands kündigen und die Verträge für nichtig erklären. Tsipras wollte bereits am Mittwoch einen diesbezüglichen Brief an die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) schreiben, berichtete sein enger Mitarbeiter Panagiotis Lafazanis.

Schon im Vorfeld hatte Tsipras die Chefs der Konservativen und Sozialisten aufgefordert, noch vor den aktuellen Sondierungsgesprächen zusammen mit ihm Briefe an die EU zu schicken, um ihre Unterschriften unter den bereits beschlossenen Sparprogrammen zurückzuziehen. Der Mut, diesem Ansatz in der Breite zu folgen, fehlt jedoch offenbar. Das Schmierentheater geht nur in eine neue Runde.

Auf der Rechten Seite gibt man sich ebenfalls recht verspannt: folgend die “Rede” des Vorsitzenden der nationalistischen Partei Griechenlands “Chryysi Avgi/Χρυσή Αυγή” (Goldene Morgendämmerung), Nikos Michaloliako, am Wahlabend des 6. Mai 2012 in Athen. Seine Partei erzielte 7,0% bei den Wahlen zum griechischen Parlament. Ob die Freimaurer vom britischen “Golden Dawn” mit den namensgleichen griechischen Faschisten (Schwarzhemden…) in Verbindung stehen, ist leider unbekannt. Möglich wäre vielleicht … dass aus der Niederlassung einer Loge eine Partei gewachsen ist.



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