Goldgräberstimmung in New Mexico. Und das in einer Geisterstadt. Dazu eine Liebesgeschichte unter Verbrechern. Das könnte doch eine tolle Kombination für einen tollen Comic sein. Funktioniert es in der Summe? Mein Fazit findet ihr hier.
Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.
Der Plot
Chuck ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und zusammen mit Kat wollen sie ihr Geld holen, viel Geld. Der Plan für die Zukunft von Chuck sieht wie folgt aus: In irgendeinem Kaff einen Laden öffnen. Auf jeden Fall will er nicht noch einmal in den Knast.
(c) Splitter Verlag
(c) Splitter Verlag
Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Die Reise führt die beiden in eine Geisterstadt. Sie buddeln und finden nichts. Ein alter Mann hält ihnen eine Knarre unter die Nase. Er sucht den Schatz seit 1857 – zur Einordnung: Die Geschichte spielt 1970. Sein Name ist Rufus Anderson.
Rufus ist wirr und behauptet, dass vor Monaten das Geld geholt wurde. Und dann erzählt Chuck, dass er im Gefängnis von seinem Geldversteck erzählt hat. In der Folge überschlagen sich die Ereignisse und eine wilde Jagd durch die Wüste entbrennt.
Mein Comic Senf
Der Titel hat bei mir Cowboy-Vibes geweckt und das ist natürlich ziemlich unbegründet. Denn es spielt nach der Zeit der Cowboys und sogar ein Ford Mustang auf dem Cover sollte Hinweis genug sein. Aber so ist das manchmal mit den Erwartungen.
Chuck & Kat sind ein Paar, wie man es kennt. Bonnie und Clyde könnten als Vorbild hergehalten haben. Auch die Suche nach der Beute, nachdem man eine Gefängnisstrafe abgesessen hat, ist ein bekanntes Plotelement. Ab der vergeblichen Suche nimmt die Geschichte aber einen anderen Lauf.
(c) Splitter Verlag
(c) Splitter Verlag
Denn vieles ist nicht, wie es scheint. Wilde Wendungen sind ab diesem Moment keine Seltenheit. Das macht dann tatsächlich den Reiz der Geschichte aus. Das Unerwartbare ist das Erwartbare. Klingt komisch, ist aber eine Umschreibung des Verlaufs der Geschichte.
Optisch bin ich sehr angetan. Der Stil wirkt für mich typisch frankobelgisch, die Kolorierung ist geerdet – was wiederum gut zum Wüstensetting passt. Zusammenfassend kann ich dem Comic viel abgewinnen. Man hat eine tolle Zeit und seinen Spaß.
Meine letzten Worte:
Wilde Wendungen
