Glamour

Lange war es hier still.

Die Sonne bricht sich ab und zu durch einen grau schattierten Himmel Bahn. Ich lese in „Briefe an eine junge Pianistin“ von Gidion Kremer.

„Wir leben in einer Welt des Glamours. Glamour verlangt, dass alles sich ihm unterwirft. Er gibt die Normen vor. Was würdig ist, im Rampenlicht zu stehen, auf wen die Strahlen des Ruhmes fallen, bestimmt er.“

„Nach Glamour besteht Nachfrage. Er dringt in alles ein. Auch in die Musik. „

Das Buch berührt, macht nachdenklich. Es fragt nach dem, was Kunst eigentlich ist.

„Was ist eigentlich für jeden Menschen, also auch für jeden Künstler, der wichtigste Orientierungspunkt-oder sollte es sein?“

Die Sonne wärmt durch das Fenster hindurch. Im Nebenraum spielt Julius auf dem Cello „Final Countdown“.

Wir werden bald losfahren, Karla von der Probe einsammeln und zusammen zu einem Konzert fahren. Der Frühlingsputz , furiose sieben Stunden, ist gemacht. Die Arbeitswoche halbwegs vorbereitet.

Am Dienstag wird Sasa Stranisic im Literaturhaus lesen, darauf freue ich mich schon.

Euch einen schönen Sonntag.


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