Gewürzplätzchen

Gewürze sind in der Weihnachtsbäckerei Grundlage und für mich unverzichtbar. Und das nicht nur, weil sie gut schmecken, sondern weil sie jede Menge weitere positive Eigenschaften mit sich bringen. So sind sie zum Beispiel sehr förderlich für unsere Gesundheit.

Nelken etwa, mit ihrem recht prägnanten Aroma, verleihen nicht nur vielen Gerichten den letzten Schliff, sondern können sich auf viele Beschwerden positiv auswirken. Sie sind förderlich für die Verdauung, können das Hautbild verbessern, können schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken und sogar bei chronischer Müdigkeit, Stress und Konzentrationsproblemen helfen. Übrigens: Der Nelkenstiel ist bitterer im Geschmack, weshalb in vielen Rezepten nur der Nelkenkopf verwendet wird.

Zimt, das leicht süßliche, etwas herbe Gewürz, verleiht vielen Gerichten sein unverkennbares Aroma. Neben Getränken, süßen Broten und Schokoladen findet man es auch gerne in herzhaften Gerichten. Es ist eines der ältesten Gewürze und war früher nahezu unerschwinglich teuer. Heute ist das zum Glück nicht mehr so. Denn auch dieses Gewürz hat es in sich. Es wirkt appetitanregend, macht schwere Gerichte bekömmlicher und kann laut zahlreicher Untersuchungen sogar den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Und gerade in der kalten Jahreszeit kann man sich seine wärmenden Eigenschaften zunutze machen.

Auch Kardamom wird häufig gerade in der Vorweihnachtszeit verwendet. Das exotische Gewürz steht bei mir noch gar nicht allzu lange auf dem Speiseplan. Dafür verwende ich es mittlerweile immer häufiger. Auch dieses Gewürz passt sowohl in süße als auch in herzhafte Gerichte. Sein Geschmack erinnert an Eukalyptus und gibt vielen Speisen eine frische, würzige und leicht scharfe Note. Damit sein Aroma auch richtig zum Vorschein kommt, sollte Kardamom erst zum Schluss ins Essen gegeben werden. Dann hält sich sein Aroma besser. Kardamom kann bei Kopf- und Regelschmerzen lindernd wirken, den Kreislauf anregen und kann helfen, Erkältungen schneller abklingen zu lassen.

Ein Klassiker in der Weihnachtsbäckerei ist der Sternanis. Das hübsche Gewürz ist süßlich-würzig und schmeckt leicht nach Lakritze. Es kann gehaltvolle Gerichte bekömmlicher machen und wird in der Naturheilkunde gerne gegen Halsschmerzen und Husten eingesetzt. Außer dem Namen hat es mit Anis übrigens rein gar nichts gemeinsam.

Wer hätte es gedacht: Meine Gewürzplätzchen enthalten genau diese Gewürze. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere, die genauso erwähnenswert sind. Welche das sind, erfahrt ihr dann ein einem der nächsten Beiträge :)

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Zutaten:

(für ca. 40 Stück)

  • 120 g vegane Margarine (z. B. von Sojola)
  • 100 g Zucker
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Weizenmehl
  • eine Prise Salz
  • 2 Msp. Zimt
  • eine Prise gemahlener Sternanis
  • 2 Msp. Kardamom
  • 1 Msp. Nelkenpulver
  • 2 Msp. Lebkuchengewürz
  • etwa 50 g Zartbitterschokolade (Menge je nach Wunsch auch mehr oder weniger)

Zubereitung Gewürzplätzchen:

Margarine, Zucker, Mandeln und Mehl in eine Rührschüssel geben und gut verrühren. Salz, Zimt, Sternanis-Pulver, Kardamom, Nelkenpulver und Lebkuchengewürz dazugeben, abschmecken und mit einrühren. Backofen auf ca. 170 °C Umluft vorheizen. Den Teig in etwa 2 cm große Bällchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und leicht platt drücken. Die Plätzchen für ca. 10 Minuten in den Ofen geben. Plätzchen vom Blech nehmen und abkühlen lassen. Die Schokolade in kleine Stücke hacken und im Wasserbad schmelzen. Schokolade am besten mit einer Gabel über die Plätzchen geben und kaltstellen. Das war’s.

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