Gesundheitsberufe: Der Bedarf an kompetenten Fachkräften wächst

Der Gesundheitsbereich hat in den letzten Jahren viele neue Berufszweige entstehen lassen. Die Gesundheitsberufe bekommen in einer Gesellschaft, in der der Anteil der älteren Menschen stetig wächst, eine immer größere Bedeutung. Auch der Sportbereich ermöglicht für die Gesundheitsberufe ein immer größer werdendes Feld, in dem zusehends mehr qualifizierte Fachkräfte benötigt werden. Die Gesundheitsakademie bildet einen großen Anteil dieser neu benötigten Berufszweige aus. Aber auch das Angebot der privat organisierten Schulen für Gesundheitsberufe nimmt allmählich zu.
Die Gesundheitsakademie bietet Ausbildungen mit examinierten Abschlüssen. Auch der Anschluss eines dualen Studienganges ist in vielen Berufen durchaus denkbar.

Massage Ausbildung im Gesundheitsbereich

Die Physiotherapie ist stets auf der Suche nach ausgebildeten Masseuren und Masseurinnen. Dabei geht es jedoch keinesfalls um die typische Art von Wellness-Massage, die z.B. in vielen Wellness-Centern und Hotelketten angeboten wird. Die sogenannte Sport- und Krankenmassage hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. In randomisierten Studien wurde die gesundheitliche Relevanz, das heißt, das Potential von speziellen Sport- und Krankenmassagen, das Beschwerdebild unterschiedlichster Erkrankungen zu lindern, erkannt. Seither wächst das Angebot für eine Massage Ausbildung stetig (hier mehr erfahren). Die Ausbildungsgänge können flexibel auch berufsbegleitend absolviert werden. Vor allem Bewegungs- und Physiotherapeuten können die Ausbildungsangebote sozusagen als Weiterbildungsmaßnahme nutzen und so ihrer bisherigen Arbeit ungehindert weiter nachgehen. Die Sportmassage setzt das Lindern von Beschwerden zu ihrem obersten Ziel. In der Rehabilitation findet sie bereits in vielen Bereichen Anwendung. Selbst bekannte Sportvereine setzen zunehmend auf eigens festangestellte Sport-Masseure, die zum Beispiel in Wettkämpfen und Turnieren die Aufgabe habe, Verspannungen und Krämpfe zu lösen und etwaigen Verletzungen und Schmerzen mit ersten geschulten Handgriffen entgegenzuwirken. In der Abgrenzung zur Physiotherapie ist die Massage eine passive therapeutische Maßnahme, während die Physiotherapie versucht, Bewegungsmuster zu vermitteln und zu korrigieren, die späteren Verletzungen und Folgeschäden vorbeugen können oder einen momentanen Heilungsprozess fördern.

Gesundheitsberufe: Aufgabenbereiche verschmelzen

Besonders in der Sportmassage, der Physiotherapie und der Sport- und Bewegungstherapie kommt es immer mehr zu einem grenzenlosen Übergang der verschiedenen Anwendungsbereiche. Dies führt zwangsläufig dazu, dass der heute ausgebildete Bewegungstherapeut auch über die Grundkenntnisse der Physiotherapie verfügen muss. Ebenfalls wichtige anatomische Kenntnisse, die für eine Massage von Bedeutung sind, werden im Verlaus der Ausbildung vermittelt. Später kann der ausgebildete Therapeut in vielen gesundheitlichen und sportlichen Bereichen eingesetzt werden. Wer eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf anstrebt, der sollte

  • über ein unbedenkliches Gesundheitszeugnis verfügen,
  • kontaktfreudig sein und Spaß an der Arbeit mit Menschen haben.
  • über die allgemeine Hochschulreife, mindestens aber die Mittlere Reife verfügen.
  • idealer Weise Referenzen aus dem Gesundheitsbereich vorweisen können.

Quellen: www.bodytrainer.at | www.bmg.gv.at | www.noegkk.at


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Bericht: The Last Bookstore L. A.