Geschmückt ins Jenseits

Geschmückt ins Jenseits

Die Kelten und ihre Verbreitung: hellgrün/gelb die grösste
Ausdehnung um 275 vor Christus. Ja, in Zürich gabs
damals auch welche. (Augusta 89/ Wikicommons)

Im Boden des Schulhauses Kern im Zürcher Kreis vier haben Archäologen ein Grab entdeckt. Darin begraben liegt eine Frau, die Datierung weist auf die Zeitspanne von 250 bis 200 vor Christus; so stand es gestern in der Zeitung. Die Tote, eine Keltin, ist in einem Baumsarg beigesetzt, dessen faserige Überreste noch gut erkennbar sind. Vom Skelett bleiben bloss Schädelteile, dafür sind die Grabbeigaben schön erhalten: eine Gürtelkette aus Bronze, ein bronzener Armreif, Brustschmuck aus Glasperlen und Bernstein.

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