Gequirlte Energie

Mahlzeit. Ich hoffe, Sie befinden sich gerade im Verdauungsprozess Ihrer Currywurst mit Pommes, denn dann können Sie nachvollziehen, was ich nun versuche, zu erklären. Das Thema ist delikat, naturgemäß etwas unterhalb der Gürtellinie, aber es ist ein Alltagsthema, das zwei gern verdrängte Tatsachen verknüpft:

  1. Wir müssen auf´s Klo und
  2. wir brauchen Strom.

Und hier setzen die Experimente einer englischen Forschergruppe an, die sich um die jährlich rund 5,2 Millionen Kubikmeter… ähem… häusliche Abwässer kümmern, die in den Klärwerken auf bakterielle Wiederaufbereitung warten. 180 Liter Wasser spült mensch jährlich mit diversem Unaussprechlichem den Kanal runter bis dorthin (verständlicherweise weit außerhalb bewohnter Gebiete), wo der große Topf schließlich vor sich hinblubbert. Die alles andere als wohlriechende Suppe beinhält allerdings nicht nur gequirlte… hüstel…, sondern auch Energie in Form von organischen Verbindungen – immerhin gut zwei Kilowattstunden pro Kubikmeter. Wie das mit der Energiegewinnung nun technisch vonstatten geht, lesen Sie mal lieber andernorts (ja, von mir aus auch auf dem dem Örtchen) nach. Und spülen nicht vergessen!


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