Ich liebe… äh…

Was wir Psychologen so alles untersuchen? Alles. Beispielsweise könnte eine Frage lauten: „Wen lieben Sie?“ Das entstehende Ranking sähe bei einem Erstsemester etwa aus wie folgt (individuelle Verschiebungen dürfen Sie gern vornehmen, wenn Sie mögen, die Liste ist lediglich politisch korrekt und damit beispielhaft aufgebaut – repräsentativ wäre sie nämlich bestenfalls für n=alle Lügner):

  1. meine Frau / meinen Mann
  2. mein(e) Kind(er)
  3. meine(n) Geliebte(n)
  4. meine Eltern
  5. meine Großeltern
  6. meine Geschwister
  7. meine(n) Erbtante / -onkel

Aber wir stellen die Frage ja nicht irgendwo, sondern in Deutschland. Und die Studie wird nicht von einem Erstsemester im Bekanntenkreis mit n=5 Teilnehmern erhoben, sondern sie ist repräsentativ. Und dann wäre die aus einer Vielzahl von Daten entstandene Tabelle feinsäuberlich grafisch aufbereitet sowie nach wissenschaftlichen Regeln erstellt worden von einer respektablen Universität.

Das Ergebnis auf die Frage „Wen lieben Sie?“ sieht dann so aus (Klick aufs Bild vergrößert):

Ich liebe… äh…


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