Gemeinsame Blogposts: Ausbildung, Job, Studium

Gemeinsame Blogposts: Ausbildung, Job, Studium
Seit Anfang des Monats läuft die von Mici initiierte Aktion, dass wir (also die lieben Mädels weiter und ich) unsere Jobs, die Ausbildung oder unser Studium vorstellen. Heute bin ich also an der Reihe, um euch nochmal genauer zu erzählen, was ich denn neben dem ganzen Blogger-Kram so treibe. 


Zu allererst mal eine Übersicht von den Leute, die überhaupt dabei sind und von denen es schon ein bisschen was zu lesen gab. Nach mir folgt dann morgen die liebe Pia von Be Restless.


09.09.2012 Mici Ngohttp://www.talkasia.de/
10.09.2012 Blueten Staubhttp://blueten-staub.blogspot.de/
11.09.2012 Leni-Marie Heihttp://ohmarylane.com/
12.09.2012 Mina Leinhttp://foodnfashionaddicteddreamer.blogspot.de/
13.09.2012 Steffi http://www.scream-queen.de/
14.09.2012 Laurahttp://shoppingaddicted1.blogspot.de/
15.09.2012 Bianca Enhttp://weriseandwefalldown.blogspot.de/
16.09.2012 Isa Knhttp://coconutterly-fair.blogspot.de/
17.09.2012 Mel Temhttp://meltyskleinewelt.blogspot.de/
18.09.2012 Frollein Görnerhttp://morchenswelt.blogspot.de/
19.09.2012 Petra http://pixi.mitmilch.at/
20.09.2012 Henriette http://henriette-in-neuseeland.blogspot.co.nz/
21.09.2012 Claudia http://claudialovesfashion.blogspot.com/
22.09.2012 Ju http://fuck-size-zero.blogspot.de/
23.09.2012 Chiara http://chiara-manon.blogspot.de/
24.09.2012 Ein Jobfreier Tag
25.09.2012 Jessica http://la-belle-chose.blogspot.de/
26.09.2012 Leeri Leopardwww.leeri.leopard.de.vu
27.09.2012 Laura Kahttp://www.theshotbook.blogspot.com/
28.09.2012 Ni Nespohttp://ninespo.wordpress.com/
29.09.2012 Katii http://suechtignach.blogspot.com/
30.09.2012 Ilka www.einzimmervollerbilder.com
01.10.2012 Pia Stawww.be-restless.blogspot.com
02.10.2012 Sinelli DShttp://kissthepilot.blogspot.de/
03.10.2012 Anna http://kleinstadtprinzessin93.blogspot.de/
04.10.2012 Stefanie http://www.pekingenten.com/
05.10.2012 Sandra http://beautykrams.blogspot.de/
06.10.2012 Laura http://www.wwdancer.blogspot.de/
07.10.2012 Larihttp://dorfmaedchenliebt.blogspot.de/
08.10.2012 Anne Kbshttp://apatesstories.blogspot.de/
09.10.2012 Alexandra http://think2bfree.blogspot.de/
10.10.2012 Linh Pusteblumewww.shotsoffaith.blogspot.com
11.10.2012 Michi www.michischaaf.at
12.10.2012 Sarah http://sdoggs.blogspot.de/
13.10.2012 An Nihttp://www.bildhuebschfashion.com/
14.10.2012 Jasmin http://shelivesinafairyytale.blogspotde/
15.10.2012 Saskia http://saskias-simplicity.blogspot.de/
16.10.2012 Henrietta http://whocaresaboutchaos.blogspot.com/
17.10.2012 Terra Possiblewww.terrasfairytale.blogspot.com
18.10.2012 Kia Suehttp://www.kiasue.de/
19.10.2012 Lea Lillith Justinahttp://www.velvetmolecules.com/
20.10.2012 Christina Keyhttp://ChristinaKey.blogspot.com/
21.10.2012 Yokohttp://inthuytion.blogspot.com/

1. Was mache ich überhaupt?

Seit dem letzten Spätsommer wohne ich im schönen Köln und habe hier meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau angetreten. Ich lerne also in meinem Betrieb und in der Berufsschule wie man Veranstaltungen organisiert, worauf man alles so achten muss, was es für rechtliche Vorschriften gibt, wie teuer bestimmte Service-Dienstleistungen sind, was genau dieser ganze Technikkram, der zu einer Veranstaltung gehört, so ist und noch einiges anderes mehr. Hauptsächlich ist der Beruf, den ich erlerne, ein kaufmännischer Beruf, also noch nicht gleichzusetzen mit dem Beruf des Eventmanagers. Ich lerne wirklich hauptsächlich die kaufmännischen Ablauf, wie man Angebote und Verträge schreibt, was dort inhaltliches drin stehen muss, wie man Rechnungen bearbeitet, aber natürlich habe ich auch das Glück ab und an bei verschiedenen Veranstaltungen selbst dabei sein zu können und diese mitzuverfolgen. Trotzdem ist und bleibt es ein Bürojob, bei dem man gut und gerne ein paar Überstunden abends macht oder auch mal am Wochenende. Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man sich für einen Job in der Eventrichtung interessiert. 

2. Wie bin ich dazu gekommen? 

Nachdem ich mein Abitur (mehr schlecht als Recht) bestanden habe, stand ich vor der großen Fragen: "Was will ich jetzt machen?" Da ich nicht wirklich wusste, was meine Stärken sind, woran ich großen Spaß habe und ob ich mich wirklich schon festlegen will, habe ich mich entschlossen ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kulturbereich zu machen und erstmal ein Jahr richtig arbeiten zu gehen. Dadurch das ich in meiner Dienststelle dort auch viel mit Veranstaltungen, obs Konzerte, Kabarett, Kinderschauspiel oder Musicals waren, zu tun hatte, kam ich dann gegen Ende dieses Jahres, wo sich mir wieder die gleiche Frage stellte, wie ein Jahr zuvor, zu der Standpunkt, dass ich doch vielleicht mal eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau machen könnte.

Okay, ich bin mal ehrlich, meine Mutti kam auf diese Idee. Ich hab irgendwie gar nicht gewusst, dass dieser Beruf überhaupt existiert. Sonst hätte ich wahrscheinlich irgendwo Germanistik oder Journalismus studiert und wäre gnadeslos untergegagen. Ich bin einfach kein Lerntyp. Nie gewesen. Immer musste ich mir selbst total in den Hintern treten, damit ich lerne und selbst das hat es fast nie gebracht. Also stand fest, ich will arbeiten, mein eigenes Geld verdienen, ausziehen und nicht unbedingt studieren. Weil ich halt nicht so der Lerntyp bin.
Das ich aber trotzdem wieder zur Schule muss, dort lerne, Klausuren schreibe und Präsentationen halten muss, war mir zu dem Zeitpunkt nicht so klar. 

3. Wann hast du dich beworben und wo?


Beworben habe ich mich im Frühjahr 2011 also so zwischen Februar und März. Große Abstriche habe ich bei den Bewerbungen nicht gemacht, ich wusste nur, ich will nicht raus aus NRW. Also habe ich im Internet nach allen Firmen gesucht, die zurzeit Veranstaltungskauffleute zur Ausbildung suchen. Wie viele Bewerbungen ich geschrieben habe, kann ich euch gar nicht genau sagen, im Endeffekt hatte ich aber Glück und wurde von einer Firma in Köln zu einem Gespräch eingeladen. Eileen kam natürlich mit um mir Händchen zu halten. 

Es hat geklappt. Fragt mich nicht wie. Aber irgendwie fanden sie mich wohl ganz gut. Und das beste daran ist, dass sie erst nur eine von den letzten 5 Bewerberinnen nehmen wollten, sie sich aber letztendlich für zwei entschieden haben und ich mit Marina nicht nur eine coole Mitazubine gefunden habe, sondern auch eine richtig gute Freundin.

4. Was kann man nachher damit machen? 

Das ist so eine Sache. Mit der Beruf der Veranstaltungskauffrau kannst du, wenn wir mal ehrlich sind, nicht viel reißen. Das große Geld ist da nicht drin, die Aufstiegschancen eher gering. Nachher würde man im worst Case wohl eher als Sekretärin enden. Das will ich nicht. Ich hab mir selbst versprochen ,dass ich die Ausbildung so gut es eben geht abschließe und mich dann weiterbilde. Ich will nicht wieder etwas so verkacken wie mein Abitur und ich will wirklich hoch hinaus mit dem Was ich tue. 

Also wird sich am Ende meiner Ausbildung wieder die allseits beliebte Frage "Was machen ich jetzt?" bei mir anmelden und mich um ein paar Nächte bringen. 
Pläne habe ich natürlich, aber die wechseln auch irgendwie ständig. Also will ich erstmal bis Anfang nächsten Jahres warten, bis abzusehen ist, was mit mir in der Firma, in der ich zurzeit arbeite, passiert. 

5.Wie ist die Berufsschule so?

Also erstmal ist die Berufsschule mit einem Gymnasium oder dem Abitur nicht zu vergleichen. Nicht nur weil unser Ausbildungsgang auch für Hauptschüler angelegt ist, sonder auch, weil stellenweise ganz andere Sachen gelehrt und vermittelt werden.

Ich habe Fächer wie Steuerung & Controlling (SteCo), was quasi sowas ist wie Mathe, aber ein bisschen wirtschaftlicher und kaufmännischer. Ich habe Veranstaltungsmanagement (VMA), wo wir Themen wie Projektmanagement, Risk-Management, unsere Projektarbeit und viele andere theoretische wie praktische Sachen lernen.
Außerdem ist eins der "neuen" Fächer Dienstleistungsprozesse (DLPro). Dort behandeln wir rechtliche Themen, wie den Arbeitsschutz, Jugendschutz, Mutterschutzt, aber auch verschiedene Vertragsarten und die eigentliche Entstehung von Angebot, Nachfrage und der Kaufabwicklung. 
Sonst gibt es aber ganz normale Fächer, wie Englisch, Politik, Deutsch, Religion und (jippie, juhu) Sport - bis auf Sport natürlich alles etwas Berufsbezogener als im Abi. Fragt mich nicht wieso wir immernoch Sport haben, aber es ist so. Anstatt uns mehr praktisches zu lehren, schicken sie uns einfach in die Sporthalle. Okay, man merkt vielleicht ich bin kein Schulsport-Fan und daher etwas parteiisch.

6. Allgemeine Informationen zu diesem Ausbilungsberuf:

regulär 3 Jahre; 
man kann aber oft auf 2,5 oder sogar 2 Jahre verkürzen
man hat zwischen 1-5 Monate Probezeit (variiert zwischen den Betrieben)
Zwischenprüfung und Abschlussprüfung werden vor der IHK abgelegt
Vergütung ist ganz unterschiedlich, kommt auch auf die Betriebe wieder an, zwischen 350 - 650 Euro im ersten Ausbildungsjahr; 

bei Fragen könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben an [email protected]


Ich hoffe es hat euch ein bisschen gefallen, all das zu lesen und ihr habt vielleicht jetzt ein besseres Bild von dem was ich mache. 
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