Gemeinsam Lesen 13.03.2018

Gemeinsam Lesen 13.03.2018

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese „Wenn das Glück mit dem Schwanz wedelt: Warum Hunde die besseren Therapeuten sind“ von Susanne Preusker. Ich bin auf Seite 181/330.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Seitdem ich mich in Ausbildung bei Mario befinde, geht Emmi so gut wie gar nicht mehr ohne Leine.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich bin das, was man einen Hundemensch nennt. Wenn ich einen Hund sehe, bekomme ich in der Regel Herzchenaugen. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, habe keinen Tag meines Lebens ohne Hund gelebt und es wird auch nie soweit kommen. Die drei Katzen meines Freundes haben nun ein neues Zuhause gefunden, die Wohnung ist gekündigt, die neue schon relativ sicher. Unserem Wunsch, nach dem Umzug einen Welpen anzuschaffen, steht also partout nichts mehr im Wege. In nur wenigen Monaten (voraussichtlich Juli/August) sind wir Hundeeltern eines kleinen Puggles. Ich sehe mich schon jetzt mit dem Winzling und meiner Hundeomi, die in meinem Elternhaus im Nachbardorf wohnt, spazieren gehen. Um mich ein wenig auf den ersten eigenen Welpen vorzubereiten (die anderen drei habe ich ja zusammen mit meinen Eltern ausgebildet), habe ich nach Büchern zum Thema recherchiert und bin dabei auf Susanne Preuskers Buch gestoßen. Mit viel Witz und Charme beschreibt die Autorin, wie ihr Leben durch Kampfhund Emmi auf den Kopf gestellt wurde. Das Buch ist urkomisch, aber auch sehr informativ.

Susanne Preusker kannte ich vor meiner Recherche nicht. Ich wusste auch nichts mit dem Namen anzufangen. Als ich dieser Tage nach weiteren Büchern von ihr googlete, stieß ich auf sehr traurige Nachrichten. Nach weiterer Recherche sehe ich nun auch „Wenn das Glück mit dem Schwanz wedelt“ in einem etwas anderen Licht. Ich denke einige kennen Preuskers Fall sicher aus den Medien. Susanne Preusker war Psychologin in einer JVA und wurde als Geisel genommen und vergewaltigt. Aus dem Loch, in welches sie fiel, kämpfte sie sich unter anderem mit Emmis Hilfe hinaus. Doch die Psyche ist unergründlich und Susanne Preusker hat im Februar diesen Jahres Selbstmord begangen. Es macht mich unfassbar traurig, da die Autorin einem durch ihre herrliche Weise zu erzählen immens ans Herz wächst.

4.Die Leipziger Buchmesse öffnet diese Woche ihre Türen für uns. Fahrt ihr hin oder nicht? Wart ihr schon mal auf einer Messe und wenn ja, wie hat es euch gefallen oder würdet ihr mal gerne zu einer fahren? 

Eigentlich war ich meist auf der LBM. Kein Wunder: Ich fahre ca 1 Stunde mit dem Auto und letzten Endes studiere ich ja sogar Literatur- und Sprachwissenschaften in Leipzig. In diesem Rahmen habe ich auch schon Jussi Adler Olsen persönlich treffen können, mein absolutes Highlight in meinem „Leseleben“. Wir waren wie gesagt eigentlich fast jedes Jahr dort in den vergangenen Jahren, gerade bedingt durch meinen Studiengang war es auch wichtig, sich zu informieren und stets up to date zu sein. Leider (oder glücklicherweise?) fällt es in diesem Jahr aus. Ich bin zwar traurig, nicht fahren zu können. Doch zum einen mag ich den Trubel nicht und zum anderen ist es dieses Jahr einfach ungünstig, da viele sehr erfreuliche Dinge zusammen fallen: unser Umzug ins neue Zuhause steht an und daher sparen wir jeden Cent und der Geburtstag meines Papas ist an diesem Wochenende, sodass wir lieber im familiären Kreis feiern, statt auf die überfüllte Messe zu fahren. Für mich als Sozialphobikerin und Aspergerautistin sind solche Menschenansammlungen zwar ab und an hinnehmbar wenn es sich lohnt, aber schön sind sie nie.


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