Gema & Co. erzwingen höhere Preise für USB-Sticks

Gema & Co. erzwingen höhere Preise für USB-SticksWie Rechteinhaber Produkte ohne jedes Recht daran für die Verbraucher teurer machen, zeigen die „Verwertungsgesellschaften“ (aka „Abzocker“) Gema und VG Wort jetzt wieder einmal bei Speicherkarten und USB-Sticks.

Der IT-Branchenverband Bitkom hat sich mit den Verwertungsgesellschaften Gema und VG Wort auf die Höhe der „urheberrechtlichen Abgaben“ für die Speichermedien geeinigt.

Die Einigung gab der Branchenverband gestern bekannt: Hersteller und Importeure sollen für diese Produkte ab dem Jahr 2020 einen Betrag von 30 Cent bezahlen. Für den Zeitraum davor beträgt der Abgabensatz bis einschließlich 8 GByte 14 Cent.

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Im Klartext: Ein Speicherstick, an dem die Abzocker nicht die geringsten Rechte haben, wird von privaten Interessenvertretungen, die die vermeintlichen Rechte von Musikern, Autoren und Filmemachern durchsetzen, teurer gemacht, weil man ja auf den Speichern auch Musik, Bücher und Videos speichern könnte, an denen die Mitglieder dieser modernen Raubritter Rechte haben könnten.

Die doppelte Möglichkeitsform: Das klingt irgendwie nach dem bekanntesten Steuerbetrug Double Irish With a Dutch Sandwich (Doppelter Ire in einem holländischen Butterbrot)“, der zwar 2015 angeblich gestoppt wurde, aber durch großzügige „Übergangsfristen“ bis heute und auch noch übers Jahr hinaus weiter funktioniert.

Sind wir deshalb alle Mörder?

Durch rechtliche Regelungen dieser Art, die die Bürger für etwas bestrafen, was diese weder rechtswidrig getan noch rechtswidrig unterlassen haben, sondern was sie tun oder lassen könnten, wird aus einem Rechtsstaat ein Unrechtsstaat gemacht.

Solche Gesetze haben in der Regel auch einen gemeinsamen Nenner: Sie machen im Grunde die Reichen immer reicher, die Armen immer zahlreicher und sorgen darüber hinaus auch noch für Parteispenden der unrechtmäßig Bereicherten an die Politiker, die eben diese Gesetze machen – und so schließt sich der Kreis der Abzocker.


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