Gelesen: "Hormonpower"


Mit der richtigen Ernährung die Hormone ins Gleichgewicht bringen und neue Lebensenergie gewinnen; von Marjolein Dubbers; erschien im Heyne Verlag; ISBN:978-3-453-20162-0; Preis: 20€
In der letzten Zeit habe ich viel mit hormonabhängigen Erkrankungen zu tun(das stellt sich meist im ersten Beratungsgespräch heraus) und deshalb kam mir dieses Buch gerade recht. Ich möchte mehr über die Zusammenhänge dieses Systems verstehen und ob bzw. wie das Hormonsystem ernährungstechnisch zu beeinflussen ist.
Es ist kein Fachbuch, es richtet sich an Frauen, die ihr Hormonsystem ins Gleichgewicht bringen möchten.
Zuallererst muss ich sagen: Ich habe mich zu Beginn schwer getan überhaupt mit dem Lesen zu beginnen. Ein sehr kleiner Schrifttyp. Mehr als gewöhnungsbedürftig und auch anstrengend. Ich vermute, der Verlag hat dies genutzt, weil sonst aus diesem Buch mit schon 287 Seiten ein noch dickerer Wälzer geworden wäre.;-)Nicht mit allem hat mich die Autorin abholen können. Superfoods zum Beispiel. Gojibeeren und Chiasamen- da gibt es gute heimische Alternativen. Aber Dubbers weist darauf hin, dass diese weitgereisten Mittel auch pestizidverseucht sein können.Ernährung, Bewegung und Entspannung werden für ein Hormongleichgewicht thematisiert. Im Buch finden sich ausschließlich Anregungen für die Ernährung.
Unsere Hormone (alle-nicht nur die eines Organs) sollten im Gleichgewicht sein und werden als Kommandanten beschrieben.
Diese bildhafte Beschreibung finde ich gut, weil die Zusammenhänge, die nicht einfach sind, dadurch gut zu verstehen sind. Angesprochen werden:1.   Östrogen und Progesteron
2.   Insulin
3.   Cortisol
4.   Schilddrüsenhormone
5.   Leptin und Ghrelin
Und dann noch unsere Gesundheitszentrum Darm und die Leber. Die Erklärungen sind immer gut verständlich. Als Beispiel:
Auf Seite 50 findet sich folgende Beschreibung:
Zitat:“ Stecken Sie Ihren ganzen Körper in die „Waschmaschine“ Ihr Körper muss ganzheitlich betrachtet werden, alles hängt miteinander zusammen. Gesünder und vitaler werden Sie nur, wenn Sie ihren ganzen Körper „in die Waschmaschine stecken“ und nicht nur einzelnen Flecken zuleibe rücken….“Nach jedem Kapitel gibt es eine kurze Zusammenfassung und ein Rezept.
Für mich wichtig war auch der Hinweis auf sog. „Xenoöstrogene“ interessant. Es handelt sich um hormonwirksame Subtanzen, die z.B. in Kosmetika stecken und den Hormonhaushalt durcheinander bringen. Das habe ich bereits über meine Codecheck- App herausbekommen. Bisphenol-A ist da auch noch so ein Thema.Das Milch nur etwas für Kälbchen ist, auch eine Überschrift, Gluten ist lautder Autorin ebenfalls schlecht für den Darm. Dass Milch keine starken Knochen macht, das weiß ich seit meiner letzten Fortbildung in Rheine im vergangenen Jahr. Gluten- in meinen Augen macht, wie bei allem, die Dosis das Gift.
Ich werde auf jeden Fall noch in den im Literaturverzeichnis angegebenen Quellen stöbern, einige Rezepte ausprobieren, weil sie mich geschmacklich angesprochen haben.
Und ich bin mir fast sicher, dass es in absehbarer Zeit ein Kochbuch zum Thema geben wird.Ein Buch, das für mich ein guter Einstieg in das komplexe Thema Endokrinologie gibt, aber für mich brauche ich dann doch noch spezielle Fachbücher um die Thematik so zu vertiefen, dass alles gesichert für eine gute Beratung ist.
Und: Das Buch richtet sich an Frauen. Ich habe im Moment auch Männer in der Beratung, die hormonelle Probleme haben.Gelesen:
*Hormonpower: Mit der richtigen Ernährung die Hormone ins Gleichgewicht bringen und neue Lebensenergie gewinnen - Anders essen, besser fühlen, stressfreier leben 
(*Affiliate-Link = bringt mir vielleicht ein paar Cent ;-)

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