Gelesen: Der Käfig von Richard Laymon

*Tröööt* Hiermit wird der offizielle Büchertante-Rezensions-Marathon eröffnet! :o)
Ihr wisst ja, dass ich sonst immer der Reihe nach rezensiere, das wollte ich bei den vielen ausstehenden Rezis eigentlich mal anders machen, fange aber trotzdem mit Herrn Laymon an, weil ich dann das grausligste Buch weg habe!
Ja, Der Käfig war mit Abstand das mieseste Buch, was ich je gelesen habe - ungelogen.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass das Buch erst ab 18 gelesen werden sollte!
Gelesen: Der Käfig von Richard LaymonEckdaten
broschiert, 512 Seiten
Heyne; 1. Ausgabe vom März 2011
ISBN: 978-3-453-43530-8
Euro (D): 9.99
bei Amazon
Inhalt
Vor langer Zeit war sie eine Herrscherin. Jetzt ist sie nur noch eine vertrocknete Mumie. Bis die Siegel zerbrochen werden, die sie in ihrem Sarkophag gefangenhalten. Die Untote macht sich auf einen blutigen Rachefeldzug durch das heutige Kalifornien. (amazon.de)
Meine Meinung
Grauenhaft - im wahrsten Sinne des Wortes! Selten habe ich ein Buch gelesen, dessen Geschichte so wirr ist und an den Haaren herbeigezogen wurde.Einbrecher zerstören durch einen dummen Zufall die Siegel an Amaras Sarg, die die ziemlich ungemütliche Mumie all die Jahre dort drin gefangen gehalten haben. Wie die Mumie überhaupt in den Besitz des reichenÄgyptologen gekommen ist, erfährt man später. Gleichzeitig erzählt Laymon noch die Geschichte eines jungen Mannes, der entführt und in einer unterirdischen Käfiganlage gefangen gehalten wird, wo er ziemlich perverse Dinge erlebt. Außerdem treiben sich da noch drei Aussteiger herum, die vor ihrem alten Leben geflüchtet sind. Alles läuft irgendwie zusammen und am Ende gibts mal wieder ein extrem blutiges Ende.So weit, so gut. Der Plot ist dermaßen verwirrend und es erscheint am Anfang völlig sinnlos, warum überhaupt von diesen drei völlig verschiedenen Schicksalen berichtet wird. Das ist nichts Neues, wird es doch in anderen Büchern sehr gut umgesetzt. Leider schafft es Herr Laymon nicht, die Geschichten sinnvoll ineinander laufen zu lassen,sondern zerrt ein haarsträubendes Ende herbei, wo die drei Gruppen aufeinander treffen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, weil er sich mehr darauf konzentriert hat, die Gewalt und den Grad an abartigen Sexspielchen auf höchstem Niveau zu halten. Denn das ist es, wovon man so ziemlich jede zweite Seite liest und ich habe mich wieder einmal gefragt, wer sich sowas ausdenkt.Dies war schon die zweite Chance, die ich Laymon gegeben habe, nachdem ich von einem anderen Buch aus seiner Feder genauso wenig begeistert war. Leider hat das mit dem Überzeugungsversuch wieder nicht geklappt.Ich frage mich wirklich, was Stephen King und Co. dazu veranlasst hat, Richard Laymon als supertollen Horrorautor zu preisen, da gibt es tausend andere, die es zehnmal besser können. Das war definitv das Letzte was ich von ihm gelesen habe!Bewertung
Wenn ich null Sterne geben könnte, würde ich es tun. Aber da es bei mir mindestens einen Stern gibt und der sinnfreie Plot es doch irgendwie geschafft hat, mich kurz zu unterhalten, soll das Buch auch seinen "verdienten" Stern kriegen. Leider ein absoluter Griff in die Tonne!1 von 5 Sternen *
P.S. Sollte bei Euch die Schrift auch weit über die Seitenzeilehinausragen, dann haben wir das gleiche Problem. Leider habeich keine Ahnung an was das liegen könnte.
 

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