Geld und die innere Einstellung (Sich selbst lieben lernen)


innere Einstellung zu Geld

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Ich brauchte mehrere Jahre, um meine Einstellung zu Geld komplett zu verändern und das war ein ewiges kontrollieren meiner Gedanken. Ich bin teilweise richtig verzweifelt, weil ich immer wieder in meine alten Denkmuster zurück gefallen bin.
Auf Grund einer Schulung, die Frank und ich vor einigen Jahren gemacht haben, bin ich auf dieses Problem gestoßen. Ich wollte das Geld nicht anfassen, denn Geld ist ja schmutzig. Ich wollte auch nicht viel Geld haben, da ich Angst hatte mich nur noch vom Geld regieren zu lassen. Ich hatte Angst mit den typischen Dollar-Zeichen in den Augen rum zu laufen und mein Herz zu verlieren. Denn ich habe eine Aufgabe die viel Herz verlangt. Am liebsten wollte ich alles ohne Geld besorgen können. Ich hatte Schwierigkeiten einfach zu akzeptieren, dass ich einen Weg finden darf, Geld in Liebe zu verdienen. Irgendwie schien für mich alles in einer Sackgasse zu enden. Ich hatte regelrecht Angst vor der Vorstellung, mit unserer Lebensaufgabe selbständig Geld zu verdienen. Ich hatte Angst, das Geld mich daran hindern würde, weiterhin mit dieser Liebe und Hingabe schreiben zu können, weil dann alles auf das Geld ausgerichtet sein könnte.
Es ist mit dem Geld genauso wie mit anderen Situationen im Leben. Man darf annehmen lernen, das Geld noch die Welt beherrscht. Das davor weglaufen, um dieser Situation entgehen zu wollen und alles ohne Geld regeln, hilft nicht das sich die Schwingungen des Geldes verändern. Geld ist eine Art von Energie und Energie ist immer veränderbar.
Vor ein paar Monaten schrieb ich einer Freundin von meinen erhebenden Umwandlungserfahrungen von Geld. Sie war total begeistert und meinte, dass es ein Blogeintrag wert sei. Es geht darum ein entspanntes Verhältnis zu Geld zu bekommen. Frei von jedem Wiederwillen, einfach beseelt von Hingabe und Dankbarkeit und dem Vertrauen, dass für einen immer genug da sein wird.
Seit ein paar Jahren mache ich für uns privat eine einfache Buchführung, damit ich den Überblick über das behalte, was alles zu zahlen ist und damit ich erkennen kann, wo noch Luft ist um dieses Geld für etwas wichtiges einzusetzen. Dabei viel mir auf, das ich schon bei der schriftlichen Verteilung unseres Geldes Wiederstände in mir trug. Telekom, Strom und Wasser, sowieso nur Halsabschneider. Bei der Miete überhaupt keine Verbindung, genauso war es auch bei allen anderen Rechnungen die ich bezahlte. Das war für mich nicht gerade aufbauende Energie. Also lernte ich bei der Buchführung und beim überweisen von Geld, immer eine liebvolle und achtsame Verbindung herzustellen. Ich erkannte auf diese Art auch wie viel Ängste ich in mir wegen Geld und nicht genug davon zu haben in mir aufgebaut hatte. Was wohl schon in der Kinderstube begann. Diese Art der Buchführung, fing an meine verhärtete Einstellung zu Geld zu heilen.
Dann viel mir jedesmal der Widerwille auf, der mich überkam, wenn ich zum Geld-Automaten ging um Geld abzuheben. Die Energie des Geldsystems, gefiel mir ganz und gar nicht. Ich verschloss richtig mein Herz, um mich dem nicht öffnen zu müssen. Nur verschloss ich mich auch dem Geld gegenüber und konnte es gar nicht wahrnehmen. Beim einkaufen war ich dadurch so weit von mir entfernt, so das ich das einkaufen gar nicht genießen konnte und immer das Gefühl von finanziellen Mangel in mir trug. Ich hatte Geld in der Tasche und doch das Gefühl vom finanziellen Mangel, das war nicht gut. Dadurch bauten sich immer mehr Ängste auf, was die Finanzen betraf. So das ich das Geld und meine Sorgen nie loslassen konnte und dadurch unter unglaublichen Spannungen litt.
Eines Tages, bevor ich an den Automaten ging, kam ich auf die Idee meine Helfer darum zu bitten das Geld mit Liebe zu füllen. Und da ich davon ja nicht genug bekommen kann, bat ich um ga…..nz viel Liebe im Geld. War das ein tolles Gefühl, dieses Geld in meinen Händen halten zu dürfen. Ich hätte am liebsten Luftsprünge gemacht, nur da mich die Leute um mich herum, wohl etwas merkwürdig angeschaut hätten, beschränkte ich mich auf das geistige Hüpfen. Es durchströmte meinen Körper mit ganz viel entspannter und freudvoller Energie. Seitdem ist das Geld abheben, ein kurzes inne- halten, ein sich öffnen für die Energie die da gleich aus dem Automaten kommt und eine tiefe Dankbarkeit. Das Geld fühlt sich in meinen Händen nicht mehr kalt, schmutzig und abweisend an. Sondern warm, leuchtend und belebend. Durch diese Art des Umgangs entspannt sich mein Körper immer mehr und es werden Stück für Stück alle Geldsorgen und –ängste geheilt. Das einkaufen macht mehr Spaß. Es wird noch bedachter eingekauft und genossen und es begleitet einen immer mehr die Dankbarkeit. Man regt sich nicht mehr so darüber auf, dass dieses oder jenes schon wieder teurer geworden ist. Es ist plötzlich unwichtig. Das Gefühl von immer weniger für sein Geld zu bekommen, verschwindet Stück für Stück. Das Gefühl von arm und klein gehalten werden, löst sich dadurch auch immer mehr auf und es unterstützt einen, immer mehr zu seiner eigenen Größe zu finden.
Alles in unserem Leben ist wandelbar, das hat mir gerade wieder die Erfahrung mit Geld in den letzten Monaten gezeigt. Und das das geben von liebe durch achtsame Überweisungen und Bezahlungen alleine nicht reicht, sondern der Empfang von dieser Energie über Geld unbedingt mit hinzugehört.
Je mehr von uns lernen, auf diese achtsame Art mit Geld umzugehen, umso leichter wird das Geld und sein Fluss, auch einen Neuen Weg in unsere Gesellschaft finden. Die Energie des Geldes, wird sich auf der ganzen Welt, immer mehr erhöhen. Und dadurch wird das Geld auch immer lichtere Wege gehen können und wollen. Die Verteilung des Geldes wird immer mehr zu Richtungen fließen, wo Menschen sich gegenseitig unterstützen, anstatt sich zu bekriegen. Und dann, wenn wir es voll und ganz in Liebe und Achtsamkeit angenommen haben, werden wir es nicht mehr brauchen. Denn dann sind wir so weit, alles im vollsten Vertrauen fließen zu lassen. In dem Vertrauen, das jeder und alles immer mehr als gut versorgt sein wird. Dann wird es automatisch ein geben und nehmen, auch in materieller Hinsicht sein. Denn dann werden wir wirklich alle EINs SEIN.
Herzliche Grüße Anita


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