Gedankenkram

Sie ist weg und mich überkommen wieder die ollen Textbausteine. Gedankenkram, Erinnerungen an Gelesenes von “damals”, fest verankert im Langzeitgedächtnis.

“Mörderische Wohltat: Meinen was man sagt, und von der eigenen Meinung zerrissen werden. Und die Freunde immer, die einem am wenigsten glauben, wenn man der Wahrheit am nächsten kommt.”

111122 CW Kein Ort NirgendsIch finde rasch das zugehörige Buch, auch den unterstrichenen Text und scanne weiter.

“Wenn ich die Welt teilen wollte, müsste ich die Axt an mich selber legen, mein Inneres spalten.”

Oh – ja! Klingt sogar marxistisch. Der Mensch erkennt sich selbst als Ensemble gesellschaftlicher Verhältnisse. Witzig wie doch ein Satz, wenn er völlig aus dem Zusammenhang gerissen, interpretierbar ist. “Marxistisch” – *schmunzel*

“… So wirken wir mit an der Aufteilung der Menschheit in Tätige und Denkende. Merken wir nicht, wie die Taten derer, die das Handeln an sich reißen, immer bedenklicher werden?”

Das war 1979. Geschrieben für einen Staat, gültig bleibend für einen alle anderen.

Um mich von aufdringlichen Gedanken abzulenken, guckte ich jetzt Fotos. Wer Witze sucht, ist heute hier falsch. Und – weiß ich auch – dieser einsame Tag wird ohne Fernseher zu Ende gehen.

Auchmalschön.


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