Gedanken zur Gesundheit

Hallöchen meine Lieben!

Ich habe seit langem nicht mehr geschrieben, weil ich krank bin und die Ärzte lassen mich einfach nur hängen. Besser gesagt im Stich. Dies ist vielleicht nicht der Platz um zu meckern, aber es geht mir sowas von auf den Geist wenn einen niemanden wirklich richtig helfen will.

Krank sein ist scheiße. Vor allem verpasst man viele super interessante Dinge die ich gerne machen würde, aber man kann einfach nicht teil haben. Vor allem ist es für mich eine Qual eingesperrt zu sein und nicht raus gehen zu können um die Welt zu entdecken.

Seit nun mehr als drei Wochen bin ich krankgeschrieben und habe Angst meinen erst kürzlich erworbenen Job, den ich so sehr mag, zu verlieren. Ich möchte meinen Job einfach nicht verlieren , aber wie sagt man das seinem Chef? Ich kann vor schmerzen noch nicht mal richtig gehen. Laufe wie eine alte Oma herum und fühle mich auch so. Das mit 28 Jahren! Das macht einen noch mehr Kränker als man es schon ist. À-propos Oma, sogar Die sind noch fiter als ich, wenn ich die im Wartezimmer beobachte mit deren Enkelkinder und nur für Schmerztabletten zum Arzt gehen, werde ich depressiv. Man brauch mich nur zu sehen, dann merkt jeder, dass es mir nicht gut geht. Ein Hund wird nicht mal so behandelt wie ich. Meine Fifa hatte letzten Sommer eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und war innerhalb einer Woche wieder top Fit. Warum klappt das bei mir nicht? Warum werden wir Menschen so behandelt als wären wir nur Ware? Das ist doch unmenschlich. Ich verstehe dieses verhalten nicht. Ich glaube da gibt es auch nichts zu verstehen, oder?

Warum studieren Ärzte 10-15 Jahre lang Medizin um in der Routine zu verfallen und einen Patienten nicht mehr ernst zu nehmen? So nach dem Motto “ich weiß nicht mehr weiter  erwähne es nicht, schicke ihn zum Psychiater und sage es sei Psychosomatisch” anstatt zu recherchieren, zu lesen oder sich zu erkunden. Ärzte sind doch Wissenschaftler, oder? Und als Wissenschaftler ist man von Natur aus neugierig. Wo ist denn die Neugierde bei den Ärzten hin? Was soll das? Also gehe ich zum Nervenarzt und er meint bei mir ist psychisch alles Paletti. Es gibt nichts zu meckern. Soviel zum Hausarzt. Also habe ich einen Termin beim Frauenarzt des Vertrauens gemacht weil die Schmerzen unterhalb des Bauchnabels sind. Es sind stechende Schmerzen und zwar unten rechts. Am tag des Termins ist mir eingefallen, dass ich letztes Jahr Verwachsungen im Unterleib hatte. Der Blinddarm war am Dickdarm verwachsen aber man hatte mich wegen verdacht auf Endometriose ins Krankenhaus geschickt und wurde dort auch operiert. Keine Endometriose, zum Glück, nur die Verwachsungen. Diese Verwachsungen wurden entfernt und der Blinddarm haben sie drin gelassen. Zurück zur Gegenwart. Ich hatte das erwähnt und er hatte mich ja damals deswegen ins Krankenhaus überwiesen also weiss er bescheid, aber heute glaubt er nicht daran und meinte ich hätte vielleicht Hüftprobleme. Ich sollte zum Orthopäden. Was soll das denn???? Mit 28 Jahren Hüftprobleme??? Ich habe trotzdem darauf bestanden das es das wieder sein könnte. Die Geschichte mit den Verwachsungen, meine ich. Er hatte mir nichts desto trotz nicht geglaubt und mir eine Überweisung für einen CT des Abdomens gegeben. Damals konnte man keine Verwachsungen im Ultraschall und co feststellen. Deshalb die Op. Der Arzt weiss das und trotzdem verschreibt er mir ein CT.  Versteht ihr das? Ich habe genau die gleichen Symptome wie damals und keiner will mir helfen. Manche sagen das kann nicht sein, das gibt es nicht. Andere sagen ich sei verrückt und sollte einen Termin bei einem Psychiater machen. Ich bin einfach nur sprachlos. Ich bin schon am Überlegen, ob ich nicht einfach in die Notaufnahme gehen soll oder nicht. Die Schmerzen sind da und kein Paracetamol, Ibuprofen oder sonst irgendwas hilft. Ich bin am Ende meiner Kräfte. Ich weiss einfach nicht was ich machen soll oder bin ich nur ein hoffnungsloser Fall. Macht es überhaupt sinn in die Notaufnahme zu gehen? Damit die mich auch wieder mit Schmerzen nach Hause schicken. Was meint ihr?

Vielleicht sind ja auch die Krankenkassen schuld an der Misere, dass die Ärzte die Hände gebunden sind und auch keine Zeit für Ihre Patienten haben. Ist einfach zu teuer oder ist das nur eine faule ausrede? Bei mir hat man sich schon Zeit gelassen, also wo liegt den bitte das Problem?

Trotz aller Kritik habe ich sehr großen Respekt vor Ärzten. Sie haben lange studiert, wollen zwar helfen, ist nicht immer möglich wegen der Krankenkasse, ist ein stressiger Beruf usw. Sie haben eben keinen einfachen Beruf. Mein Respekt dafür, aber wenn ein Patient meint er hätte das gleiche Problem wie vor einem Jahr sollten man ihm glaube schenken oder wenn man nicht mehr weiter weiss, sollte man es sagen. Ehrlichkeit ist doch das A und O in diesem Beruf. Warum macht das niemand? Ich kann es verstehen wenn man nicht mehr weiter weiss, aber einen von einem Arzt zum anderen hetzen ist auch nicht die beste Lösung. Das ist doch für den Patienten eine Tortur und ich bin sicher, dass ich nicht die Einzige bin die dieses Problem hat. Da bleibt nur noch diese Frage: Warum? Auf die Antwort dieser Frage werde ich wahrscheinlich noch lange warten müssen. Oder wie seht ihr das. Habt ihr auch ähnliche Erfahrungen gehabt? Oder kennt ihr jemanden die in der gleichen Situation ist wie ich. Kann man Ärzte, obwohl die Mehrheit von den Krankenkassen gesteuert werden, noch Halbgötter in weiß bezeichnen, oder nicht?   Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Ich glaube im nächsten Leben werde ich Ärztin.

Eure

Mia


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