Garage01: Zu Tisch bei Wiens jüngster Gastronomin

Hausgemachte Limonade mit Kräutern aus dem eigenen Garten, Ribisel Streuselkuchen und Kouvola Kräuter Cola – was haben diese Köstlichkeiten gemein? Sie erinnern Ella Dolezal an ihre Kindheit. Die 20-jährige Junggastronomin hat diesen Sommer das Lokal Garage01 von ihrem Vater übernommen und kümmert sich mit Leib und Seele um das Essgeschäft. Ihre Kindheitserinnerungen lässt sie in ihr Lokal einfließen – Herkunft und soziale Verantwortung sind ihr wichtig.

Familienbetrieb kunterbunt

Vor rund zwei Jahren haben Ellas Vater, der Zahnarzt Vit Dolezal, und der Architekt Manuel Exposito das Lokal aufgebaut. In diesem Sommer hat die junge Frau das Lokal übernommen und gibt seitdem den Ton an. Sie beweist, dass Alter keine Voraussetzung für Erfolg ist. Schwierigkeiten gibt es dennoch immer wieder. „In dem jungen Alter ist es nicht immer einfach den Respekt der anderen zu gewinnen “, erzählt Ella Dolezal.

Kurz nach ihrem Abschluss an der Gastronomiefachschule Modul hat sie das Lokal übernommen und schupft seitdem den Laden. Zuvor hat sie gemeinsam mit ihrer älteren Schwester in dem Lokal gearbeitet. Ihre Schwester arbeitet weiterhin im Lokal, jedoch mit anderen Verantwortungen. Ihr Vater ist ebenfalls noch Teil des Lokals. Gemeinsam mit dem Küchenchef kümmert er sich um die Rezepte und die Speisekarte. Die Zusammenarbeit mit ihrem Vater sieht Ella Dolezal als positiv. „Wir arbeiten gut miteinander. Natürlich gibt es zwischendurch Reibereien, aber die gibt es in jeder Familie“.

Essen aus aller Welt

Kulinarisch werden die Gäste von dem englischen Italiener Mike Coppo verwöhnt. In der einsehbaren Küche zaubert der Küchenchef täglich köstliche internationale Speisen auf die Teller der Gäste. Die kleinen Gerichte der Fusionsküche stammen aus Spanien, Tschechien und Südamerika. In der Küche wird besonders großer Wert auf frische, saisonale und hochwertige Zutaten gelegt. Ihre Feigen und Paradeiser bekommen sie beispielsweise von einem Simmeringer Biobauern. Produkte von Großkonzernen sucht man hier vergebens. Lieber werden selbstgemachte Limonaden serviert. Mit dem Verkauf von LemonAid und Charitea soll der faire Handel und Sozialprojekte in den Anbauregionen unterstützt werden.

Wenn Ella nicht gerade das Lokal führt, zaubert sie feine Desserts, wie Ribisel Streuselkuchen oder Cheesecake mit Himbeersauce. Der Ribisel Streuselkuchen wird wie von Mama zubereitet und schmeckt vor allem im Frühling und Sommer gut. Auch der Chefkoch verwöhnt seine Gäste mit köstlichen Desserts und überrascht immer wieder mit seinen süßen Kreationen.

Gemütliches Garagenambiente

Das Restaurant findet sich in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Garage wider. Das Garagen-Feeling sollte dabei erhalten bleiben. Dies ist durchaus gelungen. Das Lokal ist charmant eingerichtet und bietet ein unvergleichliches Ambiente. Die offene Küche gibt Einblick in das Kochgeschehen. Durch eine große Glasfront kann man das Treiben auf dem Radetzkyplatz verfolgen. Neben Kulinarik bietet die Garage01 auch Raum für Kunst und Musik aller Art. Im kleinen Rahmen finden hier Konzerte und Vernissagen statt.

Die internationale Küche sowie die kulturellen Veranstaltungen locken Gäste jeden Alters an. Studenten, Hipsters, Geschäftsmänner und viele andere Leute kommen um das gemütliche Ambiente der ehemaligen Garage bei einem tschechischen Bier oder der selbstgemachten Limonade zu genießen.

Fotocredit: Sonia Roh


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