Ganz Wien im Rinderwahn

Die weiße Maus ist Geschichte, an ihre Stelle tritt eine weiße Kuh! Zeugen berichten von einem unglaublichen Fund an der Kärntnerstraße – wenn Sie wissen wollen ob sich hier um eine Halluzination handelt oder nicht und was Rinderwahn, eine riese Kuh und die Familie Huth miteinander zutun haben. Wir werden es Ihnen erklären:

Wenn man die Kärntner Straße entlangflaniert, sieht man schon von weitem die weiße, überdimensional große Kuh, die direkt neben dem Gastgarten des Rinderwahns aufgestellt ist. Sie soll die Gäste direkt ins Lokal leiten, zumal der Leitspruch ja „Ich will ein Rind von dir“ lautet.

Am Dienstag dieser Woche öffnete das „Rinderwahn“ der Familie Huth in der Weihburggasse seine Pforten – ihr bereits viertes Lokal in Wien. Vorher betrieben sie hier den Stadtkurg. Doch an diesen erinnert jetzt kaum noch etwas.
Der Eingang zum „Rinderwahn“ ist komplett weiß verfließt und erinnert – kurioserweise?- ein bisschen an eine Schlachterei.

Das Interieur ist eine Mischung aus rustikal und modern, hölzerne Tische werden mit schwarzen Sesseln kombiniert. An der Wand prangen provokante Sprüche in knalligem Rot.

Die Familie Huth hatte den „Stadtkurg“ erst vor einem Jahr eröffnet, warum wurde er so schnell wieder geschlossen?

„Die Gastronomie hat sich im Laufe der Jahre grundlegend verändert. Seit der Wirtschafts-krise 2008 ist sie viel schnelllebiger geworden, andere Werte haben an Bedeutung gewonnen. Früher galt dem Mittagstisch das Hauptaugenmerk, heute eher dem Grünen Veltliner aus der Schank. Die Etikette ist lockerer geworden, der Gast möchte sich beim Essen entspannen und wohlfühlen können und das nicht im Anzug, sondern ganz leger in der Alltagskleidung. Das subjektive Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen. Beispielsweise bietet ein Rinderfilet um 30 Euro eine tatsächlich gute Preisleistung, da es auch einiges im Einkauf kostet, dennoch erscheint der Preis eher hoch. Eine Pizza mit 13 Euro hingegen gilt als angemessen, obwohl sie in der Relation tatsächlich teuer ist, da die Zutaten viel weniger kosten.“, erklärt uns Huth.

Um aber auf das Wichtigste zurückzukommen – die Burger werden wohl auch objektiv als sensationell gelten. Sie sind für die Huth-Familie nichts Neues, sie standen schon öfters auf der Speisekarte.

Dieses Mal sind sie aber noch besser, die Brötchen sind noch eine Spur süßer, und die Fries sind noch krosser.

Unter anderem findet man die „Scharfe Resi“ mit Fried Onion, grünem Chili und Cheddar Cheese vor, oben drauf prangt ein Pfefferoni. Das Weckerl alleine ist schon eine absolute Offenbarung, knusprig und mit Buttergeschmack. Das Fleisch, welches von der Firma Wiesbauer stammt, ist medium gebraten und absolut saftig – in wahres Schaumbad für den Gaumen!

Wir waren nach dem Besuch im Reich der WAHNsinnig guten Burger – nicht ausschließlich vom RIND – hellauf begeistert und werden sicher bald wieder – getreu dem Slogan „ Ich will ein Rind von dir“ uns dort ein Stück davon – in bewährter Qualität – gönnen.

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Fotocredits: APA


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