Gaisstein – endlich mit Steinbock! (20.08.2010)

Der Gaisstein ist ein eher unbekannter Berg südlich visavis des Hochecks. Ausgangspunkt ist Furth an der Triesting. Das nicht an der Triesting liegt, sondern in einem südlichen Seitental, aber das nur nebenbei. Ein sehr großes, den Gipfel einschließendes Areal ist eingezäunt und in diesem leben (angeblich) viele Steinböcke! Nur hab ich bei meinen bisherigen Besuchen noch nie einen gesehen. Heute war es endlich so weit!

Ich bin - wie relativ oft in diesem Jahr - allein unterwegs. Von Furth gehe ich eine lange Wiese hinauf zum Hof Amöd. Von dort geht es flacher im Wald weiter, und nach einer kurzen Bergabstrecke vorbei beim Gaissteiner. Ob der noch bewohnt ist, weiß ich nicht genau, Vieh gibt es jedenfalls dort.

Gleich hinterm Gaissteiner steht die “berühmte” Drehtür, durch die man das eingezäunte Areal betritt. An anderen Stellen gibt es senkrechte Überstiege über den ca. 3 m hohen Zaun. Danach geht es weiter bergauf, bis man in den Sattel Himmelsreith kommt, aus dem es rechts steil hinauf Richtung Gipfel geht. Bis kurz vor dem Sattel habe ich mich entlang einer roten Markierung bewegt, die dann aber links abzweigt und über den Atzsattel weiter zum Kieneck führt.

Vom Sattel weg wird es sehr steil. Bei einem Felsen rechts vom Pfad steht ein Steinbock, der sich geschreckt hat und etliche Meter davonspringt! Dann aber steht er still, dreht sich um - und ich kann ihn fotografieren! Danach weiter etwas flacher in ein paar Serpentinen, die letzten Meter wieder sehr steil und überraschend felsig! Der Gaisstein wird auch “Matterhorn von Niederösterreich” genannt - nicht ganz zu unrecht!

Auf dem Gipfel steht ein Kreuz - und eines der mittlerweile sehr zahlreichen “Haasenbankerl” - aufgestellt von einem Herrn Roman Haas, fast jedes mit einer Lade versehen, in der man eine Matte zum Sitzen, manchmal ein Buch und fast immer eine Flasche mit Schnaps vorfindet! Nach einer Pause, die ich mit Schauen, Fotografieren - leider sehr diesig, daher nichts geworden, und essen verbracht habe, mache ich mich wieder auf den Rückweg.

Und wieder sehe ich den Steinbock, der zum seinem Felsen zurückgekehrt ist. Er schaut mich seelenruhig an bzw. mir zu, wie ich mich vorsichtig bergab taste. Jaja, ich weiß, DU hüpfst da runter wie ich in der Ebene! Ich gehe am selben Weg wieder zurück bis Furth. Es gäbe auch einen Weg nördlich um den Gaisstein herum, der ist aber großteils schottrige Forststraße, darauf bin ich nicht wirklich neugierig.

Wettermäßig wars sehr angenehm, warm, schön, aber nicht heiß, oben ein bissl ein Lüfterl - idealer Wandertag! Insgesamt war ich gute 3 Std. unterwegs, 600 Höhenmeter und 11 km kommen in die Statistik.

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