Gab es gar keine Beratungen?

Frage zu meinen Berichten aus 40 Jahren Berufstätigkeit
Mich hat per Mail diese Frage erreicht. eine Kollegin hat mir geschrieben,dass sie meine Berichte sehr gerne liest, sich aber fragt, ob ich in dieser Zeit keine beratungen durchgeführt habe.
Natürlich habe ich Beratungen durchgeführt und wenn ich das mit Berichten von Kolleg*innen jetzt vergleiche, dann scheint es an manchen Stellen noch genauso zu sein, wie zu meiner Zeit im Krankenhaus.
Die Beratungen fanden quasi neben dem Entlassungskoffer statt. Mal eben schnell,weil der Patient nach Hause wollte, aber noch ein paar Infos brauchte. In dieser Zeit ging es häufig um eine cholesterinarme Kost und Übergewicht bzw. Adipositas.
Für mich waren diese Beratungen nicht sehr befriedigend. Der Patient war nicht mehr so richtig dabei, was ich auch nachvollziehen kann. Und in kurzer Zeit das mitzugeben, was für die Indikation wichtig war,das war schon eine Kunst. Ob und wie oft mir das gelungen ist, das kann ich nicht nachvollziehen.
Da ist die ambulante Beratung doch schon erheblich besser. Der Patient kann sich für einen Termin entscheiden und er kann sich entscheiden, ob er überhaupt eine Beratung möchte. Das ist immer seine Entscheidung.
Aber mir sind halt die anderen Erlebnisse präsenter als die Beratungen und für mich ist das Schreiben über diese Erlebnisse auch eine kleine Reise in meine Vergangenheit und mir fallen dann immer wieder neue Dinge ein,was ich erlebt habe. ;-)
Gab es gar keine Beratungen?
Bild von katyveldhorst auf Pixabay

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