Freude am Beruf oder: Gut abgehangene Klassiker voller Spielfreude

Freude am Beruf oder: Gut abgehangene Klassiker voller Spielfreude Neues kann man von einer der altgedienten Bluesbands im Osten kaum erwarten. Aber noch immer ist ein Abend mit Engerling noch immer eines der unterhaltsamsten Live-Erlebnisse, was man sich wünschen kann. Das Ritual ist immer das Gleiche: Engerling kommt in die Stadt und die Fans freuen sich auf das "Muschellied", "Mama Wilson" und die Geschichten um Moll. Seit Jahren ist kaum Neues von der Band zu hören. Doch scheinbar sind die Besucher damit zufrieden. Und jemand wie ich freut sich, dass mit dem "Erlenkönig" einer der wenigen in den letzten Jahren entstandenen Songs ebenso im Programm ist wie die immer wieder aktuelle Version von "Es kommen andere Zeiten". 
Was sich immer ändert: Kein Konzert ist wirklich wie das Vorherige. Denn Wolfram Bodag, Gitarrist Heiner Witte, Manne Pokrandt am Bass und Schlagzeuger Hannes Schulze sind eine typische Live-Band: Die Stücke entwickeln sich langsam. Und irgendwann tauchen plötzlich ganz andere Melodien auf: Renfts Apfeltraum etwa wird kurz zitiert und sorgt für freudiges Wiedererkennen.
Aber meine Forderung bleibt seit Jahren bestehen: Es ist Zeit für ein neues Studioalbum von Engerling. Denn für mich ist Bodag einer der besten Songschreiber deutscher Sprache. Und mir fehlen einfach seine lyrischen Kommentare zur Zeit.
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