Frauen und IT – unerkanntes Potential? (2)

Hier nun die Fortsetzung zu dem am 14. November erschienen Gastbeitrag von Silvia zum Thema Frauen & IT.

Immerhin ein Fünftel der Freelancer und Selbstständigen aus dem Segment Design und Medien sind Frauen, mit leicht wachsender Tendenz seit dem letzten Jahr. Im Bereich Web und Programmierung hingegen ist der Frauenanteil sehr gering. Auffällig ist der weiter sinkende Prozentsatz: So betrug der Frauenanteil im Jahre 2009 11,7 Prozent, 2010 hingegen sank er auf 10,1 Prozent.

Unflexible Arbeitszeitmodelle, schlechte Aufstiegschancen und zu wenige Vorbilder sind die Gründe für die geringe Frauenquote im Informations-und Technologiebereich.

„Die meisten Vorurteile lassen sich leicht korrigieren“, so Prof. Scheer. „In der jungen IT-Branche gibt es innovative, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und gute Leute haben hervorragende Karrierechancen. Das Bild vom einsamen Programmierer, der nachts im Keller sitzt und keinen Partner findet, ist ein längst überholtes Klischee.“

Freie Zeiteinteilung und flexible Arbeitszeitmodelle sind für viele Arbeitnehmer besonders wichtig – insbesondere aber für Frauen. Die Möglichkeit, seine Kinder rechtzeitig vom Kindergarten abzuholen und mehr „quality time“ miteinander verbringen zu können, ist ein großes Privileg. „Gerade die Arbeit als Freiberufler oder Selbstständiger bietet Frauen eine Vielfalt an Chancen. Die Entscheidung zwischen Familie und Beruf ebenso wie der tägliche Spagat zwischen beidem wird hinfällig“, so Berning.

Frauen und die IT-Branche

Frauen und die IT-Branche

Einer Umfrage der Wirtschaftswoche zufolge sind Frauen in der Selbstständigkeit glücklicher als im Angestelltenverhältnis. Führungsverhalten des Vorgesetzten, geringe Aufstiegschancen und zu niedriges Einkommen sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Hauptgründe für den Weg in freiberufliche Tätigkeiten. „Als Selbstständige müssen sich Frauen mit den genannten Problemen nicht beschäftigen. Sie sind ihr eigener Chef und arbeiten nach ihren eigenen Vorgaben. Machtkämpfe mit männlichen Kollegen sind passé“, so Berning. Bei Onlineplattformen für Freelancer müssen die Dienstleister nicht einmal Zeit für die Akquise ihrer Kunden aufbringen, sondern bekommen alle neuen Projekte direkt via E-Mail zugeschickt. Laut BITKOM würden gerne 20 Prozent der befragten Frauen von zu Hause aus arbeiten und immerhin 37 Prozent präferieren eine Mischung aus Heim- und Büroarbeit. Als Freelancer oder Selbstständige haben Frauen genau diese Möglichkeiten. Sie können ihr Büro in den eigenen vier Wänden eröffnen oder sich eine Bürogemeinschaft mit anderen Freiberuflern teilen.

Wer mehr Beiträge von Silvia lesen will, kann ja einfach mal auf dem Blog von twago.de vorbei schauen!


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