Franz von Stuck mal ganz privat: Ein Sommertag mit …

Franz von Stuck mal ganz privat: Ein Sommertag mit …

Wie wird das wohl gewesen sein, damals, als Franz von Stuck noch seine Villa bewohnte, sein Künstlerfürstendasein in Saus und Braus genießend? Wie sah wohl ein Tag aus, ganz privat, bei den von Stucks? Die Münchner Illustratorin Kera Till hat ihrer Phantasie freien Lauf gelassen und unter dem Titel »Ein Sommertag in der Villa Stuck…« eine Bildergeschichte vorbereitet – und zwar als erste, exklusiv für das Blog produzierte Edition. Sieben Motive hat Kera Till gezeichnet, vom Frühstück im Garten über einen Einblick in das Alte Atelier Franz von Stucks bis zum großen Kostümfest und einem Konzert im Musiksalon. Die Geschichte erzählt das (Familien-)Leben eines modernen Künstlerfürsten, der auch einmal mit dem Cabrio noch schnell Richtung Maximilianstraße fährt, um ein Geschenk für seine Frau Mary zu kaufen. Regelmäßig wird in den Sommerwochen eine Zeichnung von Kera Till auf unseren Blog-Seiten präsentiert. Mit den privaten Momenten aus dem Leben der Familie Stuck greift die Künstlerin das Konzept des Blogs auf. In dem digitalen Tagebuch des Museums Villa Stuck geht es nämlich nicht nur um Kulturvermittlung: Unser Ziel ist es auch, Eindrücke aus dem Alltag in der Künstlervilla zu vermitteln und den Freunden des Museums durch unsere Postings Innenansichten auf das Geschehen hinter den Mauern an der Prinzregentenstraße zu gewähren. Kera Till wurde 1981 in München geboren, studierte Politikwissenschaften, und ist seit einigen Jahren hauptberuflich Illustratorin. Sie lebt zwischen Paris und München, gestaltet T-Shirts, Schachteln, Tüten, Artikel, Bücher, Schaufenstereinrichtungen – und arbeitet für namhafte internationale Kunden wie Ladurée, Vogue, Glamour, Elle, Tatler und Hermès, aber auch für traditionsreiche Münchner Häuser wie Ludwig Beck und Dallmayr. Über ihre Arbeit sagt Kera Till: »Ich zeichne, seit ich denken kann. Ich mag das Unerwartete, aber auch das Einfache: Denn mehr als einen Stift, ein Blatt Papier und etwas Fantasie braucht man nicht.« Inspiration findet sie in Paris und in der Arbeit von anderen Künstlerinnen und Künstlern: »Ich liebe Elisabeth Peyton und Louise Bourgeois. Aber ich habe unterschiedliche Phasen: Zurzeit google ich ständig Fotos von David Bailey. Ich mag die graphische Komposition seiner Modefotos, die mich für Illustrationen sehr inspirieren. Und nicht zu vergessen ist Fornasetti. Ich liebe seine Kunst!«

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