Frankreich blockiert Eintritt von Bulgarien und Rumänien in Schengener Abkommen!

Manuel Valls und die Roma waren anscheinend nur das Vorspiel! Das Roma-Thema beherrschte die französische Politik der vergangenen Woche und es wird wohl auch noch bis zur Kommunalwahl in einem halben Jahr am köcheln gehalten werden.

Heute verkündete die französische Regierung durch Außenminister Laurent Fabius, dass sie den Beitritt von Rumänien und Bulgarien zum Schengener Abkommen blockieren werde, wenn diese beiden Staaten ihre EU-Außengrenzen nicht besser kontrollieren würden. Dieser muss bis zum Jahresende einstimmig verabschiedet werden.

Fabius versuchte aber klar zu stellen, dass es zwischen dem Thema der Grenzkontrollen und den Roma aus diesen Ländern keinen Zusammenhang gäbe.
Die EU-Außengrenzen von Bulgarien und Rumänien seien faktisch unkontrolliert. Er nannte speziell die Türkei, die Ukraine und die Schwarzmeer-Küste. Das mache die Aufnahme dieser Länder in den Schengen Raum sehr schwierig. Die große Mehrheit der Schengen Mitglieder teile diese Auffassung, sagte Fabius.

Nebenbei erwähnte er, dass Bukarest mehr Polizei* nach Frankreich schicken wolle und dass jugendliche Diebe nicht sofort wieder freigelassen werden sollten.

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*(Es scheint also rumänische Polizei in Frankreich zu geben, die sich um die Roma „kümmert“?)



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