Formel 1 Saisonrückblick 2014 – Red Bull

(C) Red Bull Racing

Im vorletzten Teil des More Than Racing Saisonrückblicks schauen wir uns die Saison von Red Bull Racing nochmals an, die nach vielen erfolgreichen Jahren eine eher schwierige Saison hatten. 

Auf den ersten Blick könnte man sagen, dass die Saison von Red Bull Racing schlecht verlief, doch schaut man sich die Saison genauer an, dann war sie im Endeffekt doch gar nicht so schlecht. Drei Siege von Ricciardo, in der Konstrukteurs-WM Platz zwei und Platz drei für Ricciardo in der Fahrer-WM. Eigentlich könnte man zufrieden sein, war es aber natürlich nicht. Zu groß waren die Probleme. Das größte Problem war zweifelsohne der Motor von Renault. Zu wenig Leistung und zu viele technische Defekte führten am Ende dazu, dass alleine Red Bull insgesamt fünf Ausfälle in dieser Saison hatte. Der Turbolader, das ERS-System und sogar der Motor selbst waren die größten Probleme die man bei Renault hatte. Zu Beginn hatte man auch noch Probleme mit der Kühlung, welche man aber relativ zügig in den Griff bekam. Dr. Helmut Marko schob die Schuld für die Probleme einzig auf Renault, doch so pauschal kann man das eigentlich gar nicht sagen. Denn auch wenn der diesjährige Red Bull von Adrian Newey wieder ein gutes Auto war, hatte er die eine oder andere Schwäche. Und während Red Bull in den vergangenen Jahren immer mit dem einen oder anderen neuen Kniff auftrumpfte, war es in diesem Jahr Mercedes denen dies gelang. Zwar konnte Red Bull das Auto im Laufe der Saison verbessern, aber an Mercedes kam man nicht ran. Aber immerhin konnte man so Williams und Ferrari hinter sich lassen.

Die Fahrer

Eine Saison zum Vergessen für Sebastian Vettel. Nach vier WM-Titeln in Folge ging in diesem Jahr überhaupt nichts. Der Deutsche haderte mit sich, mit dem Reglement und mit dem diesjährigen Wagen. Es passte einfach nichts zusammen und dementsprechend schnell war Vettel frustriert, da er auch in der Regel hinter Teamkollege Ricciardo landete. Die Beziehung zum Team litt darunter. Auch wenn es in der zweiten Saisonhälfte für den Deutschen wieder besser lief, konnte das Verhältnis zum Team nicht wirklich wieder repariert werden. Letztendlich entschied sich Vettel das Team am Ende der Saison zu verlassen. Eigentlich hätte Vettel noch einen Vertrag gehabt, allerdings hatte er eine Ausstiegsklausel im Vertrag, welche im erlaubt hat das Team zu verlassen, wenn er bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht unter den Top 3 der Fahrer-WM war. Sein Weg führt ihn nun zu Ferrari, wo er Fernando Alonso ersetzen wird. Das er zu Ferrari wechselt ist eigentlich keine wirkliche Überraschung. Vettel hatte schon länger angedeutet, dass er eines Tages mal für die Scuderia fahren möchte, dass er allerdings nach einem schlechten Jahr bei Red Bull gleich das Handtuch wirft, ist dann schon irgendwo überraschend. Auf der anderen Seite weiß man natürlich auch nicht, ob sich die Möglichkeit für Ferrari zu fahren nochmal ergeben hätte in seiner Karriere. Eines kann man aber jetzt schon sagen, einfacher wird es auch bei Ferrari in der nächsten Zeit nicht werden.

Daniel Ricciardo war eine der Überraschungen in der vergangenen Saison. Das er Vettel im Griff haben würde und sogar noch drei Rennen gewinnen würde, hat wohl keiner so wirklich erwartet. Das er ein guter Fahrer ist, hat er zwar bei Toro Rosso schon unter Beweis gestellt, dass er aber in seiner ersten Saison bei Red Bull Racing dermaßen auftrumpfen würde war schon eine Überraschung. Der Australier hat definitiv gezeigt, dass er zu den besten aktiven Formel 1 Piloten gehört. Er hatte im Rennen den nötigen Überblick, attackierte wenn es notwendig war, konnte genau das umsetzen, was ihm der Kommandostand auftrug und lieferte sensationelle Überholmanöver.

Bilder (C) Red Bull Racing

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