Flames ‘n‘ Roses: Das Buch ist fantastisch …

… und das in mehr als nur einem Sinn. Evie ist eine ganz normale Sechzehnjährige, wenn man davon absieht, dass ihre Augen viel zu hell sind, als dass sie von einem normalen Wesen stammen können. Außerdem wohnt Evie in der IBKP – in der internationalen Behörde zur Kontrolle paranormaler Wesen – und verbringt ihr dort ganzes Leben, seitdem sie als achtjährige dorthin gebracht wurde. Doch das ist nicht Evies einzige Besonderheit sie kann auch durch die Cover der paranormalen Wesen hindurchsehen. Cover sind in diesem Fall keine klassischen Büchercover. Vielmehr geht es hier darum, dass die paranormalen Wesen vorgegeben Menschen zu sein. Einzig Evie kann diese optischen Täuschungen durchschauen. Ihre beste Freundin eine Meerjungfrau und ihr Exfreund eine Fee.

Wie jedes paranormale Wesen hat auch Evie ihre Aufgabe in der Behörde. Sie späht die paranormalen Wesen aus und führt sie der Behörde zu. Dass hinter ihrem Rücken einige Dinge passieren, die sie nicht unterstützenswert fände, weiß sie nicht. Das alles findet sie erst heraus, als es schon fast zu spät ist. Wie gelingt es Evie, sich und ihre Freunde vor den geheimen Machenschaften zu retten? Werden sie das Unheil noch aufhalten können?

Wie ihr seht, habe ich mich heute mal nicht am Klappentext orientiert, sondern vielmehr selbst eine kurze Inhaltsangabe geschrieben. Ich habe euch an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten und trotzdem einen Eindruck gegeben, der reicht, um sich vorzustellen, wie chaotisch und gleichzeitig fantastisch diese Geschichte ist.

Kiersten White hat einen sehr lebendigen Schreibstil gewählt, um die Leser in Evies Welt zu ziehen. Mit diesem Buch ist es ihr gelungen einige durchaus philosophische Inhalte wie zum Beispiel den Wert der Freundschaft oder Unterschiede zwischen Wesen zu vermitteln, die durchaus in unsere Welt übertragbar wären. Gleichzeitig hebt sie aber nicht den Zeigefinger, um zu sagen "Ihr müsst aber…". Vielmehr erzählt sie eine Geschichte um Freundschaft, Vertrauen und vielleicht so etwas wie Liebe und sei, damit auf, wie wichtig der Zusammenhalt doch ist, auch wenn man unterschiedlich ist.

In diesem Buch spielen zahlreiche Wesen eine Rolle, die es auch unsere Erde nicht zu geben scheint und doch ist diese Welt mit unserer Welt vergleichbar. Schließlich geht es auch hier um durchaus Menschliches.

Mir hat dieses Buch aufgrund seiner Leichtigkeit und trotzdem Nachdenklichkeit sehr gut gefallen. Die Figuren selbst erschienen überaus lebendig und man selbst hatte immer wieder das Gefühl, in die Geschichte hineingezogen zu werden. Teilweise konnte man sich sogar fast schon vorstellen, man folgt den einzelnen Protagonisten auf ihrer Reise durch das Buch beobachtet sie als geheimer Zuschauer. Mit den einzelnen Wesen kann man sich gerade als Jugendlicher oder junge Erwachsene sehr gut identifizieren. Evie und ihre Freunde erleben praktisch die gleichen Probleme wie jeder Teenager. Die Mischung aus Fantasie und Normalität macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem und ist damit absolut lesenswert.


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