Filmkritik Deep (Blu-Ray)

Puuuuhhh...wo soll ich nur anfangen. Zunächst einmal bei den Fakten. Da kann ein Film ja nicht so viel falsch machen. Am 26.10.2018 startet „ Deep " auf DVD und Blu-ray und ist dann als 2D und sogar als 3D Version verfügbar.

Nachdem die Menschen für den Untergang der Welt wie wir sie kennen gesorgt haben, sind die Ozeanpegel auf der Erde gestiegen. Um in Sicherheit zu bleiben, hat sich eine Kolonie von Meeresbewohnern an einen Rückzugsort ganz am Boden des Meeresgrunds zurückgezogen.
Als eines Tages, aufgrund eines Missgeschicks auch dieser Ort nicht länger sicher ist, muss der kleine Tintenfisch Tommy gemeinsam mit seinen Freunden raus in die weite Welt des Ozeans um Hilfe zu holen. Dabei erleben sie ein Abenteuer nach dem anderen.

Deutscher Trailer „Deep"

Filmkritik zu „Deep"

Es ist garantiert kein Zufall, dass das Cover stark an die Filmplakate und Filmcover von „Findet Nemo" erinnert. Da wollte wohl ein schlauer Kopf die positiven Assoziationen ausnutzen - der Inhalt kann in diesem Falle aber absolut nicht mit dem Pixar-Hit mithalten.

Als weiteres Täuschungsmanöver zeigt ein Hinweis auf dem Cover, dass irgendeiner der „Macher" von „Madagascar" seine Finger mit im Spiel hatte, aber auch dies hat kaum einen positiven Einfluss auf den Film.

Zu „Deep" selbst bleibt nicht viel positives zu sagen.
Das Drehbuch und vor allem die Dialoge sind so einfach gestrickt, dass es bereits nach wenigen Minute an den Nerven zerrt. Als Zuschauer bekommt man alles genauestens vorgekaut, auf die direkteste, subtilste Art und Weise. Wie sich die Charaktere fühlen, was sie denken, was sie vorhaben...auch die Späße aus den Dialogen heraus zünden überhaupt nicht.

Das I-Tüpfelchen sind dann die Gesangseinlagen. Es sind nicht viele, aber jede einzelne davon war ein Grund mal eben in der Küche zu verschwinden. Essen vorbereiten, was zu trinken holen, mal eben die kleinen Kaffeelöffel zählen...zwei Mal...nur zur Sicherheit...
Es sagt auch viel über den Film aus, dass wir uns nicht einmal die Mühe gemacht haben die Treppe wieder hoch zu gehen, um uns das Ende anzugucken.

Für die Story selbst scheinen sich die Macher an einer Mixtur an anderen Filmen bedient zu haben. Hier sucht man auf alle Fälle vergeblich nach etwas Neuem und Aufregendem.

Auch wenn das Urteil der Kinder (5 und 11 Jahre) mal wieder „Gut." lautet habe ich hier so meine Zweifel, ob sie sich in Kürze noch an diesen Film erinnern werden. Es ist manchmal schwer für uns zu beurteilen wie Filme aus Kinderaugen wirken. Dennoch glaube ich hier richtig zu liegen, wenn ich sage, dass man „ Deep " ruhigen Gewissens links liegen lassen kann - oder zumindest als Erwachsener die Zeit anders verbringen sollte.

Synchronstimmen:
Justin Felbinger, Stephen Hughes, Lindsey Alena

Regie:
Julio Soto Gurpide


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