Fast Forward für Familienraser

FF heißt er. Einfach FF. 660 PS beziehungsweise 683 Newtonmeter wuchten die zwölf  Zylinder mit 6.262 Kubikzentimeter Hubraum auf die Hinter- notfalls auch auf die Vorderachse, gebändigt mittels Power Transfer Unit, was eine Traktion angesichts dieser definitiven Siegerkarte im Autoquartett überhaupt erst ermöglicht. Elektronik, so darf man es ruhig sagen, übernimmt bei diesem Auto das Denken, während sich der Fahrer darauf konzentrieren darf, Gas zu geben und vor dem nächsten Autobahnschleicher wieder auf gemütliche 200 runterzubremsen. Geschaltet wird das Doppelkupplungsgetriebe sieben Mal. Da hat Papa gut zu tun. 3,7 Sekunden hat sein Gehirn Zeit, die Beschleunigung des 1.790 Kilogramm schweren Boliden auf 100 zu verarbeiten, bei 335 km/h Spitze bekommt der Tunneleffekt eine ganz neue Bedeutung. 15,4 Liter verbraucht das Gerät dafür – was sogar ich sparsam finde. Kofferaum? Logisch! 450 Liter, umgeklappt. Häh?! Jetzt klappt auch Ihr Unterkiefer, stimmt´s? Korrekt, das Ganze ist keine Spinnerei von mir mit dem Titel: „Mein nächster Kombi“ (der bei mir Platz für sechs Fahrräder, Gepäck plus großer Hundebox haben muss!), sondern ein für Geld bestellbarer Ferrari. Viersitzig. Familientauglich. Naja, wer´s braucht.


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