Familien-Tweets der Woche (211)

Das DSGVO hält sich immer noch hartnäckig wie Fußpilz und daher sei an dieser Stelle brav darauf hingewiesen, dass durch die eingebetteten Tweets Twitter die Möglichkeit hat, irgendetwas über Sie herauszufinden. Und zwar jetzt schon in diesem Moment, da ich die Tweets nicht hinter leserinnenunfreundlichen opt-in-Verfahren versteckt habe. Wenn Sie sich also regelmäßig YouTube-Videos von Florian Silbereisen anschauen und nicht wollen, dass Twitter das weiß, surfen sie schnell woanders hin. Allen anderen viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Freitag, die besten Familien-Tweets der Woche. Auch diesmal ist der Auswahlprozess gekennzeichnet durch Intransparenz, Subjektivität und Inkompetenz.

Der 4-Jährige telefoniert mit seiner Mama. Das Gespräch endet.

*ich zeige auf den roten Hörer*
"Du kannst jetzt drücken."

*der 4-Jährige umarmt das Handy*

— Der Gasser (@magdasWasser) 16. Juni 2018

"K1 hat ein Penis, K2 hat ein Penis, Papa hat ein Penis, Mama hat ein Scheide und ich hab ein Scheide!"

Der DHL-Mann kam, um ein Paket abzugeben, aber er ging mit dem Geschenk des Wissens.

— Lucy in the Sky 💎 (@Lucyversum) 19. Juni 2018

"Zu Hause schmeckt's einfach am besten!" sprach der 8-Jährige und schüttete noch etwas Ketchup auf seine Nudeln…

— DerDave (@guycalleddad) 19. Juni 2018

"Es schmeckt gut, sieht aber nicht so lecker aus. Ich bewerte dein Essen mit 3,5 von 5 Punkten."

Wieso ich den 9jährigen keine Amazon-Rezensionen mehr lesen lasse.

— Mutter_im_Einsatz (@FlavorZQueen) 17. Juni 2018

Wir essen. Das Kind steht auf, geht auf Toilette und ruft freudig auf dem Rückweg: "Mama, Augen zu und Mund auf!"
Was soll ich jetzt machen?

— Patricia Cammarata (@dasnuf) 19. Juni 2018

"Esse ich nicht."
"Mag ich nicht"
"Was ist das?"
"Schmeckt komisch."

Frühstück mit der Familie ist so erdend.

— Tomster (@namenlos4) 17. Juni 2018

Sitze mit der 1,5-Jährigen im Wartezimmer beim Kinderarzt.

Bei jedem Türklingeln ruft die Kleine begeistert: „Juhu, Pizza kommt.“

So. Die Frage zu den Ernährungsgewohnheiten der Tochter wäre dann auch direkt geklärt.

— Sassi (@liniertkariert) 19. Juni 2018

Der 3jährige hat grad Chips in sein Sparschwein gesteckt und so blöd ist die Idee gar nicht!

— Claire Werk (@dieClaireWerk) 20. Juni 2018

Das am häufigsten benutzte Wort von Eltern ist nicht "ja" oder "nein", sondern "ausnahmsweise".

— Tina (@Liebelovepeace) 18. Juni 2018

"Kommt Kinder, wir fahren in den Baumarkt!"
"Jaaaa! Juhuu!"

Entweder sind meine Kinder verzweifelt oder einfach nur sehr genügsam.

— Uschi (@_magicbird_) 16. Juni 2018

K1 zur Mama von Tim: „Der Tim ist der beste Fußballspieler vom ganzen Kindergarten.“

„Ja? Und woher weißt du das?“

„Das hat er mir selber gesagt.“

— Snirkelsnecke (@snirkelsnecke) 19. Juni 2018

„Mama, die Schildkröte kann nicht mehr laufen, deswegen trägt die Andere die. „
Genau das war auch mein Gedanke. pic.twitter.com/5YskPDTIPS

— Mizitu (@toddler3007) 18. Juni 2018

„Warum bist du am Wochenende nicht da, Mama?”
„Weil ich auf Fortbildung in München bin.”
„Hö? Warum München? Warum nicht an der Ostsee?”

Das frag ich mich auch grad.

— Heikeland (@Heike_land) 20. Juni 2018

Zum Dreijährigen: „Setz dich nicht mit dem nackten Popo in den Sand. Der klebt fest und dann tut es weh.“

Was der Dreijährige versteht: „Wälz dich bitte nackt im Sand. Nimm noch Wasser mit, damit es besser klebt. Und wehe, du lässt eine Ritze oder Körperöffnung aus!“

⭐Sternchen⭐ (@BeiAnja) 20. Juni 2018

„Mamaaaa!“
„Mama ist vorübergehend nicht erreichbar. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Signalton.“

— Rona Duwe (@maurakami) 16. Juni 2018

Ich glaube, es hat doch Vorteile seine Kids per Handy auf dem Schulweg zu tracken! Da kann ich die Kleine alle 5 Minuten anrufen:
SPATZ! LAUF WEITER!
ICH WEISS DA IST EINE BLUME, ABER GEH!!
JA, SCHÖNES GRAS, ABER DU MUSST JETZT WEITER!!!
KIND, GEH ENDLICH ZUR SCHULE!!!!

— happyfeet (@12happyfeet12) 21. Juni 2018

Was ich denke, was ich tue: den Kindern etwas Gutes
Was die Nachbarn denken: schlimmste Kinderquälung
Was der Mann denkt: völlig vergebene Liebesmüh
Was ich tatsächlich tue: den Kindern die Haare bürsten

— Frollein van B(o)ulette (@Frollein_van_B) 19. Juni 2018

„Schrecklich, diese Bilder.“
„Die gehen mir nie wieder aus dem Kopf!“
„Die armen Kinder, die können doch gar nichts dafür!“
„Wir müssen ein Spendenkonto einrichten.“

Der Kita-Fotograf war da und die Fotos sind wieder super geworden.

— FamilienLabor ☢ (@FamilienLabor) 21. Juni 2018

"Wir spielen Mutter, Vater, Kind,- ich bin die Mutter!"

"Willst du denn mal eine Mama sein wenn du gross bist?"

"Bestimmt nicht, Kinder sind voll die anstrengenden Nervensägen!"

….6.5 Jahre Erfahrung sind 6.5 Jahre Erfahrung!

— ŦЯΛUVΛЛSΛSS (@FrauVanSass) 21. Juni 2018

Die 3jährige hat gestern mein Gespräch mit einer Bekannten belauscht und dabei ein neues Wort gelernt, das sie nun fleißig übt.
Sie rennt seit ner Stunde durch den Garten und schreit immer wieder "JUGENDAMT! JUGENDAMT!"

Ich zieh dann mal weg…

— Eva Sagichnicht (@Krimserin) 17. Juni 2018

K1 sang gerade:
"Lalelu, Mama, mach die Augen zu, wenn die kleinen Babys schlafen, dann schlaf auch du."

Ich habe mich selten so verstanden gefühlt. #kindermund

— Kluke Sachen schreibt die (@Quatschkopfmama) 18. Juni 2018

„Wo habe ich nur meinen Kopf heute?“

Der Zweijährige zeigt auf meinen Kopf.

Schön, wenn sie ein Alter haben in dem sie mithelfen können.

— Papp Satt (@HeidiLinden) 21. Juni 2018

Abschiedsfeste in KiTa und Schule. Vorfreude auf die Willkommensfeste der neuen Schulen, mit neuen Eltern, die mich noch nicht kennen und mich noch nicht irgendwie seltsam finden.

— Gebbi Gibson (@GebbiGibson) 16. Juni 2018

Unter dem Stuhl der Einjährigen putzen. Kann ich machen.

Oder ich warte, bis sie zwei ist.

— Mami Huntzefuntz (@krispels) 16. Juni 2018

„Mama kannst Du bitte die Küche aufräumen, meine Freundinnen kommen morgen?“
Oh, die feine Dame gibt eine Audienz.

*mampft ein Knoppers und krümelt absichtlich das Sofa voll

— mutterseelesonnig (@Mutterseele99) 21. Juni 2018

"Hallo Mama, bitte entschuldige, dass ich zu spät bin, aber ich habe unterwegs einen Heißluftballon gesehen und mich auf ein Mäuerchen gesetzt, um ihm nachzusehen und weil der so langsam war, hat das so lange gedauert und ich bin eingeschlafen."

Ja. Klingt absolut plausibel.

— zïmt (@Aprilzimt) 21. Juni 2018

Der 4jährige meckert, weil er sein grünes Superhelden-Shirt tragen möchte.

Wie lange soll ich ihn jammern lassen, bis ich ihm sage, dass er es bereits trägt?

— Cinnabrise (@Cinnabrise) 19. Juni 2018

„Papa, ich habe dich bei „Sims“ erschaffen. Ich lasse dich da immer nur schlafen.“
„Ich hab dich auch lieb.“

— der_handwerk (@der_handwerk) 18. Juni 2018

Richtig schön still ist es im Garten, wenn Kind mit ihrem Freund Versteck spielt und beide glauben, dass sie gerade vom anderen gesucht werden.

— Kirsten Fuchs (@kirsten_fuchs_) 17. Juni 2018

Das Kind hat der Religionslehrerin gesagt, dass es lieber ans Flying Spaghetti Monster glaubt, weil es für Gott keinen Beweis gibt, aber 1x die Woche Spaghetti. Es bekam dafür von ihr eine vier und von mir einen Teller Spaghetti.

— Patzilla (@PatzillaSaar) 22. Juni 2018

Die Schule hat angerufen, weil die Große Fieber hat. Ich bin nicht drangegangen, weil ich die Nummer nicht kannte.

Der Titel Vater des Jahres macht sich sicher gut im Lebenslauf.

— Child of Life (@wousel) 19. Juni 2018

Mein Bruder bringt die Kinder ins Bett.

„Hat alles geklappt?“
„Ja. Total easy.“

*quatscht 30 Minuten mit dem Bruder
*verabschiedet sich
*geht ins Kinderzimmer

21.48 Uhr.
Der 8jährige schaut mich entspannt an und liest.
Wer sagt’s meinem Bruder?

— Padde (@padde_04) 19. Juni 2018

Tür auf:
"Papa, ich will noch was spielen"

"Morgen ist Schule!! Ab mit Dir ins Bett!!"

"Ich geh ja schon. Da musst Du mich nicht gleich anbrüllen wie damals, als ich einen Deiner Fische aus dem Aquarium in die Hand genommen hab"

Die nächste Twittergeneration gedeiht prächtig

— WiViElMa (@WiViElMa) 21. Juni 2018

Egal wie nah die Serviette ist, der Kleiderärmel ist näher.

Kinderweisheit

— Helena (@SchlimmeHelena) 19. Juni 2018

Kind2: „Papa? Guckst Du mit mir das Schlampenbuch an?“

Ich: "Äh, naja… ich weiß nicht…"

Frau: "Er meint sein Taschenlampenbuch."

Denkt sie.

— Der Doppeldaumenmann (@doppeldaumen) 18. Juni 2018

Gesucht wird ein Wunderkind!
Mit einzigartigem Talent!
Etwas, das sonst kein Kind kann!
Vielleicht lebt diese Lichtgestalt ja bei Euch?

Ein Kind, das Türen leise schließen kann?!

— MarzipanFamilie (@HummelFamilie) 16. Juni 2018

Auf Instagram bekommt man das Gefühl, dass ein Baby ein total fancy, hippes Fashionaccessoire ist.

Wie so eine sehr laute, pupsende Handtasche.

— Lilli Marlene (@MarleneHellene) 22. Juni 2018


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"Die unglaubliche Geschichte des Mr. C" / "The Incredible Shrinking Man" [USA 1957]
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Grünkernsalat griechischer Art
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Absolut menschlich
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Königsmord im Burgtheater
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Diese Bücher durften im Oktober bei mir einziehen!
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Verliebt in die Goldschmiedekunst von CUCKOOWELEN by Patrick Schell