EU-Bankraub in Zypern

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Die EU knöpft den Sparern auf Zypern einen Teil ihres Geldes ab. 6.5% für Guthaben unter 100‘000 Euro, 9.9% darüber. Wenn es nach dem IWF und Schäuble gegangen wäre, hätten die Bankkunden sogar noch viel mehr verloren, bis zu 40%.

Natürlich wird dieser von Brüssel organisierte Bankraub über das Wochenende veranstaltet, wenn niemand Zugriff auf sein Bankkonto hat.

Doch damit hat die EU die Büchse der Pandora geöffnet. Nun wissen die Bürger, und zwar nicht nur in Zypern, dass ihr Geld auf der Bank nicht sicher ist. Wer in den südlichen Pleitestaaten noch einigermassen bei Verstand ist, wird nächste Woche versuchen, sein Geld von der Bank abzuheben: in Zypern, Griechenland, Italien, Spanien, Portugal. Das könnte zu einem Bankrun führen, der dem Euro endgültig das Genick brechen könnte.

Machen wir uns keine Illusionen: Zypern war erst der Anfang. Auch wenn jetzt die Politiker erzählen werden, unser Geld sei sicher und Zypern die Ausnahme von der Regel. Jetzt wo die Hemmungen gefallen sind, wird es ihnen viel leichter fallen, auf diese einfach zu erschliessende Geldquelle zuzugreifen. Innert Tagen sind so zusätzliche Mittel verfügbar, ohne dass man mühsam Steuern eintreiben oder neue komplizierte Gebühren erfinden muss. Eine simple Anweisung an die Banken genügt, und auf Knopfdruck sind die Kunden in Nullkomanix enteignet.

Doch nicht nur in südlichen Pleitestaaten könnte diese Art der Geldbeschaffung Schule machen. Frankreich ist der nächste Kandidat auf der Liste.

Aber im Prinzip ist die Enteignung der Bürger überall möglich und wird in der Endphase der Krise auch überall zum Zug kommen – auch in Deutschland.

Ja, gerade in Deutschland. Denn dieses Land hat inzwischen so viele Schulden, Pensionsversprechen und Garantien für andere EU-Staaten auf dem Buckel, dass der Crash unausweichlich ist. Im Prinzip ist Deutschland pleite, nur wissen es seine Bürger noch nicht. Dummerweise ist inzwischen auch die Infrastruktur verlottert und die ausgewanderten Fachkräfte wurden durch eingewanderte Sozialhilfebezüger ersetzt. Das gibt ein böses Erwachen.

Äusserst misstrauisch machen mich zurzeit die vielen Zeitungsartikel, in denen gegen das Gold angeschrieben wird – geradezu eine konzertierte Aktion. Das könnte darauf hindeuten, dass die Zündschnur kürzer ist, als wir glauben und der Start der nächsten Phase vor der Tür steht.

Wenn nur der Frühling endlich kommen würde, wäre alles nicht so schlimm. Euer Traumperlentaucher



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