Es gibt immer eine positive Alternative - lasst uns umdenken!

Es gibt immer eine positive Alternative - lasst uns umdenken!
"Glücklich wird man nicht, indem man das Glück für sich allein beansprucht,
sondern indem man es mit anderen Menschen teilt."
Alexander Rykow

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
"Des Königs Befehl"
"Es war einmal ein König, der seinem Feldherrn den Befehl gab, seine Feinde zu vernichten.
Und wie vom König befohlen, zog der Feldherr mit den Soldaten los.
Es vergingen viele Monate. Der König wurde immer ungeduldiger und fragte täglich seinen Berater, ob immer noch keine Nachricht von seinem Feldherren eingetroffen sei. Schließlich befahl der König, dass ein Bote erkunden soll, was geschehen ist. Als der Bote das feindliche Gebiet erreichte und sich dem Lager nährte, hörte er schon von weitem das fröhliche Treiben eines Festes. Er ging in das Lager und fand dort den Feldherrn und seine Soldaten zusammen mit den Feinden des Königs an einem festlich gedeckten Tisch sitzen und ausgelassen feiern.
Der Bote ging zum Feldherrn des Königs und stellte ihn zur Rede:
„Was soll das?“ schrie er „Du solltest die Feinde vernichten und stattdessen sitzt ihr zusammen und feiert?“
„Ich habe den Befehl des Königs sehr wohl ausgeführt“ entgegnete der Feldherr ruhig, aber bestimmt. „Ich habe die Feinde vernichtet - ich habe sie zu Freunden gemacht!“
Ihr Lieben,

ich lese sehr gerne in der Bibel, nicht weil es ein frommes Buch ist, nein, sondern weil es uns so wunderbare Ratschläge für den Alltag erteilt. Wenn in der Bibel Jesus sagt: "Liebet Eure Feinde, tut wohl denen, die Euch hassen", dann gebe ich gerne zu, in meiner Kindheit und Jugend habe ich das nicht verstanden, ja ich hielt das sogar für völligen Blödsinn.
Ich litt damals unter vielen Menschen, die mir Gewalt antaten, und diese Menschen sollte ich auch noch lieben, ja ihnen sogar etwas Gutes tun? Ich habe damals bei diesen Worten mir nicht nur mit einem Finger, sondern mit allen zehn Fingern an die Stirn getippt!

Heute weiß ich, wie richtig, wie wichtig diese Worte sind und das will ja auch unsere heutige Geschichte sagen.

Natürlich können wir unsere Feinde hassen, können wir die Menschen, die uns Schwierigkeiten bereiten, bekämpfen, können uns in täglichen Kämpfen mit unseren Nachbarn selber zermürben.
Sogar im Fernsehen wird schon davon berichtet, wie Nachbarn sich gegenseitig bekämpfen und versuchen, sich gegenseitig fertigzumachen. Manchen Sendern ist das eine regelmäßige Sendung wert.
Aber das hat für uns zwei ganz schwere Nachteile:
Wenn man sich gegenseitig bekämpft, dann kann daraus nie eine Freundschaft entstehen.
Lasst uns doch endlich diesen grauenhaften Teufelskreis (also den Kreis des Bösen) durchbrechen und anders handeln, als "man" das gemeinhin tut.
Ich wohne in einem Mietshaus mit 10 Parteien und rings um das Haus ist ein wunder-schöner Garten, den ich pflege und den ich mit immer neuen Blumen bepflanze.
Als ich vor etlichen Jahren hier einzog, herrschte der Geist der Feindschaft in diesem Hause.
"Keiner kannte keinen" und keiner wollte mit dem anderen etwas zu tun haben.
Ich habe mich da ganz bewusst ausgeklinkt. Ich versuche, zu jedem im Hause ein gutes, ein fast freundschaftliches Verhltnis zu pflegen.
Ich habe in dem Garten eine  kleine Terrasse angelegt, auf der die Mieter im Sommer sitzen können und jeder darf meinen Garten mit genießen.
Wer nach Hause kommt, wird gleich neben der Haustür mit einem bunt bepflanzten Beet empfangen, auf dem ein Schild "Herzlich Willkommen" steht und ein Stein mitten in Blumen die Botschaft verbreitet: "Wahre Freude erreichst Du, indem Du anderen Menschen Freude bereitest."
Zu Weihnachten, Ostern oder den Geburtstagen, die ich über den Vermieter heraus-gefunden habe, stelle ich einen Kleinigkeit vor die jeweilige Wohnungstür mit einer kleinen Karte dabei.
Es ist berührend und erstaunlich, wie Menschen sich über solche Kleinigkeiten freuen können und wie sich Menschen plötzlich verändern. es herrscht in unserem Haus jetzt ein ganz anderer Geist. Ich hätte das sicher nicht erreicht, wenn ich den Menschen hier im Hause Vorwürfe gemacht hätte.
Verändern können wir andere Menschen nur, wnen wir bereit sind, uns zu ändern und anders zu handeln. Ich habe Euch das erzählt, um Euch zu zeigen, wie viel wir sogar in unserem engsten Umfeld ändern können.
Es gibt aber noch eine  zweiten, fast noch schwerwiegenderen Nachteil, wenn wir im Streit mit anderen Menschen leben:
Dieser Streit vergiftet unser eigenes Leben. Ich kann Euch wirklich nur empfehlen, schaut Euch doch einmal eine solche Sendung im Fernsehen an, wenn dort von Nachbarschaftsstreitigkeiten berichtet wird.
Der Streit selber ist völlig uninteressant. Was mich dabei so berührt, ist die Tatsache, dass die Menschen sich ihr eigenes Leben vergiften. Da ist es kein Wunder, wenn die Menschen unter Bluthochdruck, der Gefahr eines Herzinfarktes oder Ähnlichem leiden.
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch von ganzem Herzen um Euer selbst willen:
Geht den Weg des Friedens und Ihr werdet Frieden ernten. Vielleicht nicht immer von den Menschen, von denen Ihr Euch das erhofft, aber wenn Ihr die Botschaft des Friedens und der Freude in diese Welt hineintragt, werdet Ihr Frieden und Freude ernten, oft aus Ecken, aus denen Ihr das gar nicht erwartet. Und tiefer Friede und große Freude werden Euch erfüllen.
Ich wünsche Euch heute einen friedvolllen, trotz der weltlage fröhlichen Tag und grüße Euch alle ganz lieb und herzlich von meinem Weserstrand
Euer zuversichtlicher und fröhlicher Werner
Es gibt immer eine positive Alternative - lasst uns umdenken!

P.S. Das Buch DAS ESELSKIND erscheint im Oktober, hier der Link zu der Ankündigung:
http://www.das-eselskind.com/2011/03/endlich-ist-es-soweit-das-buch-das.html



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