Es geht auch anderen mit Teenagern so!

Es geht auch anderen mit Teenagern so!Es geht auch anderen mit Teenagern so!Die schwerste Zeit einer Familie ist wohl die Zeit in der die Kids in der Pubertät stecken. Da geht alles drunter und drüber, alles sind genervt von allen, und keiner kanns mehr dem andren recht machen, die Eltern werden zu Nichtsversteher, Kontrollfreaks, Gefängniswärtern und was sonst noch alles, und die Kinder zu Terroristen, Egoisten, Nichtsmacher, Siebenschläfer und auch da noch zu vielem mehr. Und genau über diese Zeit berichten die beiden Autoren, die zusammen 3 Kids haben, 1 Mädel und 2 Jungs. Sie sind 18 / 17 und 11, also alle 3 befinden sich in der Pubertät oder grade davor. Vater und Mutter berichten abwechslungsweise über den Alltag mit den Kindern. Da werden alle wichtigen Themen wie Geld, Freizeit, Schule, Medien und so weiter angesprochen.
Nein, es ist kein Sachbuch mit den üblichen psychologisch und pädagogisch richtigen Tipps, es ist einfach ein Buch von Eltern die über die Zeit des Erwachsenwerden der Kinder berichten um zu zeigen das die anderen Kinder durch aus nicht die einzigen auf der Welt sind die so sind wie sie eben sind. 
Erster Satz:
Wir lieben Kinder.

Es geht auch anderen mit Teenagern so!Der Titel...einfach gut. Treffender könnte der Titel echt nicht sein und das Cover, witzig, schlicht und doch ein Hingucker mit seiner Knall gelben Farbe.
Der Schreibstil ist in Alltagsspache so wie wir halt reden, klar Kraftausdrücke wie wir sie selber manchmal los lassen sind nicht drin, man will ja dennoch korrekt auftreten und sich vielleicht nicht gar zu sehr exponieren, schliesslich reicht es ja das man zu gibt nicht immer alles im Griff zu haben ;) Es liest sich leicht und flüssig, denn auch der Humor, den man in dieser Zeit wirklich braucht um nicht verrückt zu werden, kommt auch hier nicht zu kurz. Also mit einigen Lacher und Schmunzler müsst ihr echt rechnen! 
Wie schon gesagt, es geht darum das Frau Kahlweit und Herr Deffner uns einen Einblick in den Alltag gewähren. Den Alltag denn einige von euch vielleicht schon hinter sich haben oder wie ich mitten drin stecke und mich manchmal echt alleine vor komme, doch, oh Wunder, nicht nur meine Kids sind begabte Pubertäter. Man könnte fast immer die Namen nur austauschen, sowohl die der Kinder wie die von uns Eltern. Man fühlt sich manchmal aber auch ertappt, oder auch beruhigt denn anscheinend liegt doch nicht alles an der Erziehung die man besonders in dieser Zeit doch sehr häufig in Frage stellt. Was ich auch witzig fand war, das man sich selbst noch mal als Kind hier und da wieder erkennt, wenn auch nur selten denn vor 20 / 30 Jahren wars doch noch etwas anders als heute. Da gab es viele Themen nicht die heute sehr dominant sind wie Markenkleidung, Facebook und Computer, Handy und so weiter. Das Buch ist aber nicht nur witzig, es regt denndoch manchmal zum Nachdenken an, denn die Fakten die hier, zwar spärlich, aufgezeigt werden stimmen einen schon etwas unruhig und man hofft das man so viel Glück hat und die eigenen Kinder einigermasen glimpflich diese Zeit durchstehen. Genau wie wir Eltern auch.
Was die Personen in dem Buch angehen... Die Eltern, beide durchaus sympathisch, mit viel Wiedererkennungswert bei sich selber *lach* 
Die Kids, da wär die Hannah mit 18, die nervige Zicke, die sich für die Umwelt interessiert. Lukas 17, der "schlimmste" in der Familie, der, der Null-Bock auf garnichts hat. Der Rebell und Jerry, der jüngste mit 11 Jahren, der noch zur Schwester aufsieht und so werden will wie sie und der genervt ist von Lukas, den Eltern und ab und zu auch von Hannah. 
Meine Lieblingsstelle:
Es geht um den Freund der Tochter...
Vater: Kriegen wir denn deine  Freund auch mal zu sehen?
Tochter: Vielleicht, wenn er Lust hat. Aber meisten treffe ich ihn in der Atomic Bar um zwei Uhr Nachts. Kannst ja mal vorbeikommen.
Vater: Wie, will der sich nicht mal vorstellen, damit wir sehen, mit wem du ausgehst?
Tochter: Ich geh nicht mit ihm aus, ich geh mit ihm. Und wenn du ihn kennenlernen willst, kannst du ihm ja auf Facebook die Freundschaft anbieten.
Vater: Wie sieht er denn aus? Was machen die Eltern? Auf welche Schule geht er? Wo wohnt er denn?
Tochter: Er sieht geil aus, wohnt in dem schicken Villenviertel, geht auf eine echt coole Schule und hat krass nette Eltern. Die stellen nicht so viele Fragen wie ihr. Noch was?
 Vater gib sich geschlagen. Wochen später deutet seine Tochter vor der Schule auf einen jungen Mann.
 Tochter: Das war übrigens der Typ, der sich bei euch vorstellen sollte.
Vater: Wiso war?
Tochter: Wir waren nur ein paar Tage zusammen.
Vater: Ein paar Tage? Und wie oft wechselst du deinen Lover?
Tochter leicht grinsend: Alle paar Stunden Papa. 

Es geht auch anderen mit Teenagern so! Ein witziges Buch über die schwerste Zeit einer Familie, für Eltern die es noch vor sich haben, für solche die mitten drin stecken und auch solche die es bereits überstanden haben. Lachen ist bekanntlich die beste Medizin!
Ein liebes Dankeschön an den Piper Verlag der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zu Verfügung gestellt hat.

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