Erster! Da strahlte Cameron, die ersten AKWs seit Fuck-you-shima in Europa!

.“..We need to frack frack frack, invest in nuclear power and put an end immediately to the bird crunching wind farms.
We also need to immediately reduce tax on petrol / diesel.
We cannot continue to be a civilised society if we do not have high energy consumption…“ (Leserkommentar von GoldMoney im GUARDIAN)


View Larger Map

David Cameron hat wieder zugeschlagen und diesmal hat er sich selbst übertroffen! Er kauft – anscheinend ganz ohne eigene Knete – bei der französischen Staatsfirma EDF zwei Kernkraftwerke mit Druckwasserreaktoren und lässt diese in Hinkley südlichwestlich von Bristol in West Somerset an der schönen englischen Westküste in der Nähe von Ferienorten aus dem Boden stampfen. In zehn Jahren schon sollen die Dinger zu strahlen beginnen.

Seit zwanzig Jahren haben die Briten kein AKW mehr gebaut und diese beiden, weil inzwischen technologisch hoffnungslos abgehängt, bei den Franzosen gekauft.

Die Endlagerung des nuklearen Abfalles ist natürlich ungelöst, aber der UK-Steuerzahler garantiert den Franzosen (Mehrheit) und den Chinesen (Minderheit) über die gesamte Laufzeit von 35 Jahren eine zweistellige Rendite auf ihre Investition. Wie gesagt, alles freier Markt, keine staatliche Planwirtschaft, bla,bla…

„Wir mussten was tun, weil die Lichter auszugehen drohten“, schwadronierte Cameron aufgeregt und, „wir werden die Nuklearindustrie neu starten im UK und tausende neue Jobs schaffen und langfristig sichere und günstige Energie garantieren!“

Ironischerweise kommt diese Subventionierung der Franzosen und Chinesen durch den britischen Steuerzahler genau zu dem Zeitpunkt als Camerons Partei die Verteuerung der Energiepreise durch „Grüne Steuern“ verteufelt! Ein Einfrieren der stark gestiegenen Energiepreise für zwanzig Monate, wie von Labour gefordert, lehnt der Freie-Markt-Anbeter Cameron strikt ab.

Die zwei geplanten Druckwasserreaktoren in Hinkley Point C sollen 14 Milliarden Pfund kosten, 2023 ans Netz gehen und 35 Jahre lang betrieben werden. Sie sollen Strom für 5 Millionen Haushalte liefern oder rund 7% des Elektrizitätsbedarfs des UK.