Erste Eindrücke vom Smappee Energiemonitor

Startbildschirm des Smappee Energiemanagers

Startbildschirm des Smappee Energiemanagers

Wer Energie, bzw. Strom, einsparen möchte, muss erst einmal wissen wieviel Strom verbraucht wird und welches die größten Verbraucher sind. Normalerweise weiß man nicht wie hoch der Stromverbrauch ist und bekommt einmal im Jahr einen Schreck bei der Abrechnung.

Den eigenen Stromverbrauch kennenlernen

Damit sich das ändert gibt es jetzt einige neue Systeme zur Messung und Überwachung des Verbrauchs. Das was ich zur Zeit nutze ist der Energiemonitor, den ich auch den Lesern anbiete. Dieser ist eine Whitelabel-Lösung von Econitor.

Die Erfassung des Energie- und Wasserverbrauchs im Energiemonitor ist schon deutlich besser als eigene Excel-Tabellen. Aber ich erfasse den Verbrauch noch unregelmäßig von Hand und trage in dort ein. Eine automatische Erfassung und Überwachung des Verbrauchs wäre deutlich komfortabler, würde mit einem zusätzlichen Gerät auch bei dem Energiemonitor funktionieren.

Eindrücke des Smappee Energiemonitors

Eine Variante der automatischen Erfassung des Stromverbrauchs ist mit dem Smappee Energiemonitor. Solch einen Smappee habe ich als Testgerät momentan im Einsatz. Die Besonderheit an diesem Gerät ist, dass einzelne Verbraucher erkannt und zugeordnet werden können.

Die Hardware von Smappee besteht aus der Smappee-Box und drei Kabel mit Klemmen, die um die einzelnen Stromkabel zwischen Stromzähler und Sicherungskasten gelegt werden. Wer die Stromerzeugung der Photovoltaik-Anlage einbeziehen möchte, benötigt eine Variante mit weiteren Kabeln.

Installation und Einrichtung des Smappee Energiemonitors

Die Installation ist eigentlich nicht schwer, die Klemmen werden um die Kabel der einzelnen Phasen gelegt und arretiert. Anschließend werden sie mit dem Basis-Gerät verbunden, das dann noch mit dem Stromnetz verbunden wird. Als einziges nicht gerade kleines Hindernis sehe ich, dass in der Regel der Sicherungskasten geöffnet werden muss und die Hauptsicherung raus muss. Damit darf dann nur der Elektriker die Installation vornehmen, was den Aufwand deutlich erhöht.

Der Rest des Smappee steckt in der Software der App. Besonders übersichtlich ist hier der Startbildschirm mit de Anzeige des aktuellen Verbrauchs, des Dauerverbrauchs und der eingespeisten Leistung von der Photovoltaik-Anlage.

Bevor ich diese Werte sehen durfte, musste noch die Verbindung zum Gerät hergestellt werden. Smappee bietet dazu drei unterschiedliche Wege an, dennoch hat es bei mir etwas länger gedauert bis die App die Daten vom Gerät empfangen konnte.

Benannte Verbraucher und virtuelle Belohnungen

Auswertung des Stromverbrauchs in der Smappee App

Auswertung des Stromverbrauchs in der Smappee App

Oben hatte ich bereits die Besonderheit erwähnt, dass einzelne Verbraucher erkannt werden. Wenn sich der gemessene Verbrauch signifikant ändert, wird in der App das aus- oder einschalten eines Verbrauchers angezeigt. So können einzelne Geräte anhand ihres Verbrauchs zugeordnet werden und einen Namen erhalten. Für diese Geräte kann man dann auch eine Verbrauchsübersicht abrufen.

Zusätzlich werden schaltbare Steckdosen angeboten, die über die App gesteuert werden können.

Weitere Features von Smappee sind Auszeichnungen, die vergleichbar sind mit den Badges von Foursquare. Diese kann man als virtuelle Belohnungen betrachten, zum Beispiel für die erfolgreiche Installation, der Vergabe von Namen für die Geräte oder für die Reduzierung des Standby-Stromverbrauchs.

Soviel zur Technik des Smappee Energiemonitors als erstem Eindruck. Das Gerät ist noch recht neu, daher hat auch noch die App Übersetzungsfehler (Profiel statt Profil) und die Installation gestaltete sich bei mir noch schwierig. Auch Thorsten Zoerner hat in seinem Blog sich mit dem Smappee Energiemanager befasst und die ersten Eindrücke festgehalten.

Von weiteren Eindrücken und Erfahrungen werde ich in den nächsten Wochen berichten. Da werde ich auch daraufhin eingehen, ob ich damit meinen Stromverbrauch reduzieren kann.

Erste Eindrücke vom Smappee Energiemonitor

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Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible vor allem für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Aber auch die kostenlose Energie, die uns die Natur zur Verfügung stellt ist faszinierend und Herausforderung zugleich.

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