Er ist halt kein Filmheld

In fast jedem deutschen Film, den ich in den vergangenen Jahren gesehen habe, spielte mindestens ein kleiner, fussballbegeisterter Junge mit. Einer, der mit Feuereifer dem Ball hinterher jagte und nicht zu bremsen war, es sei denn, er habe sich gerade eine Blessur zugezogen. Fast jeder dieser kleinen Jungs trug eine mindestens schulterlange Mähne, die sein engelsgleiches Gesicht sanft umspielte. 

Prinzchen ist genau so ein kleiner, langhaariger, fussballbegeisterter Junge, der jede freie Minute auf dem Fussballplatz anzutreffen ist. Zu Hause ist er einer von vielen, die mit wehendem Haar dem Ball hinterher jagen. Hier aber wird er von seinen Spielkameraden aus Deutschland regelmäßig gefragt, ob er denn ein Junge oder ein Mädchen sei – und von einzelnen aufgrund seiner in ihren Augen zu weiblichen Haartracht ziemlich herablassend behandelt.

Allmählich frage ich mich, ob langhaarige Jungs in unserem nördlichen Nachbarland nur im Film  existieren.

Vielleicht liegt’s aber auch nur dran, dass Prinzchens Mähne sich nicht wie bei den Filmhelden adrett um sein engelsgleiches Gesicht lockt, sondern meistens ziemlich ungekämmt von seinem Kopf absteht.

Er ist halt kein Filmheld


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