Emil, der Bernhardiner und das Pony

Emil, der Bernhardiner und das Pony

Wo ist das Gewitter? Zwischen Sitz und Landscheide, Gemeinde Schwellbrunn.

Emil, der Bernhardiner und das Pony

Thonsalat im Restaurant Landscheide

Am Samstag ein moderater Fünfstünder: von Gossau SG via Zellersmüli, Ramsenburg, Stuel, Lehn, Hinter Wiesen und Rötschwil nach Schwellbrunn und weiter über Högg, Risi, Sitz, Landscheide, Arnig, Chäseren, Aemisegg nach St. Peterzell. Erfreulich war die Einkehr, wir assen im abgelegenen Restaurant Landscheide zu Mittag, das war einfach und sehr gut; lustig, wie der Bub des Wirtepaares, vielleicht achtjährig, uns Teller um Teller servierte und vor Begeisterung strahlte, weil die Gerichte so schön aussahen. Brutal war, dass Freund R. zwei Bienenstiche kassierte und der arme Hund Emil von einem bösen alten Bernhardiner gebissen und später von einem absurd zudringlichen Pony belästigt wurde. Und kurios war, dass die meteorologischen Instrumente zwar schwere Regengüsse und Gewitter ankündigten, wir aber trocken in St. Peterzell ankamen. Es war unser Ersatzziel. Wir hätten eigentlich von der Landscheide über das Wilket nach Brunnadern halten wollen, revidierten den Plan aber und wählten eine kürzere Route, weil eben fälschlicherweise die Wetterdienste darauf hindeuteten, dass ein Unwetter aufkommen würde. Man sollte weniger aufs Smartphone schauen und mehr auf den Himmel; der hatte lieb ausgesehen.

Emil, der Bernhardiner und das Pony

Das Kretendorf Schwellbrunn AR, das ich gern "Klein Kabul" nenne.


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