Einen Baum pflanzen

Hütte unter Bäumen
Heute will ich meinen ersten Artikel zu dem Thema 99 Dinge, die man in seinem Leben getan haben sollte und ich beginne gleich einmal mit dem 12. Punkt: Einen Baum pflanzen.

Einen Baum pflanzen

Dieses Thema ist nämlich leicht, wir haben schon mehrfach in unserem Leben mehrere Bäume gepflanzt (bzw. wurden sie uns von der Natur gepflanzt)
Bei der Geburt von Sohn 1 ging in dem Garten des Hauses, dass wir damals bewohnten wild ein Bergahorn auf. Wir sahen das als ein positives Zeichen und er durfte 2 Jahre später mit uns in ein anderes gemietetes Haus umziehen.
Der Vermieter war auch damit einverstanden, denn dies bringe der Immobilie ja einen gewissen Mehrwert.
Bei der Geburt von Sohn 2 ging auch wieder wild ein Baum in unserem Garten auf. Diesmal handelte es sich um einen Apfelbaum. Was für ein schönes Omen! Und was für ein schöner Mehrwert für die Immobilie – so der Vermieter.
Drei Jahre später zogen wir um, der Apfelbaum kam zur Pflege zu den Nachbarn, der Bergahorn war leider zu groß, um ihn umzuziehen und blieb als der Mehrwert, der er darstellte, im Garten. Leider ging die Trennung von unserem Vermieter

nicht ohne Probleme über die Bühne und weil wir uns nicht darauf einigen konnten, dass er die Kaution behalten darf, und so landeten wir letztendlich vor Gericht. Dort bekamen wir Recht und der Vermieter musste uns die Kaution auszahlen. Eine Stunde nach der Urteilsverkündung schnappte er sich einen Spaten und grub unseren Baum, unser positives Omen für Sohn 1 und seinen Mehrwert für seine Immobilie aus und hackte das Holz klein.
Ihm war die besondere Bedeutung, die dieser Baum für uns gehabt hat, ja bekannt, aber seine Rachegedanken über den verlorenen Prozess müssen in unendliche Weiten gesponnen worden sein.

Was wir daraus gelernt haben:

Man sollte weder in Dingen noch in Bäumen allzu große Bedeutung interpretieren, denn irgendwann könnte ein Depp mit einem Rachespaten auftauchen!

Bäume im eigenen Garten

Irgendwann hatten wir dann ein eigenes Haus mit einem eigenen Garten und dort pflanzten wir, weil uns dies als außergewöhnlich genug erschien, eine Eberesche oder Vogelbeerbaum. Wir haben ihn extra bei einem guten Gärtner gekauft und er wuchs auch schön an. Wuchs ein ganzes Jahr lang weiter und fing dann an, mehr und mehr zu verkümmern. Wir hatten nämlich unsere Rechnung ohne die vielen Engerlinge gemacht, die es sich inzwischen in unserem Garten gut gehen ließen und dort mit den Nacktschnecken fröhliche Urstände feierten. Seitdem kann ich mich im Frühsommer nicht mehr so Recht über Maikäfer freuen.
Nachdem wir uns von der armen Eberesche verabschiedet hatten, pflanzten wir (an anderer Stelle im Garten) eine Eibe an. Auch sie litt eine Zeitlang unter den Engerlingen, konnte sich aber wieder erholen und wächst jetzt so richtig grün und schön.

Was wir daraus gelernt haben:

Einen Baum zu pflanzen ist ja schön und gut. Aber man muss immer damit rechnen, dass WIR als Menschen die Eindringlinge sind und das andere Gartenbewohner nicht immer die große Rücksicht auf unsere Pflanzungen nehmen.

Foto: Kleines Häuschen unter Bäumen auf einer Streuobstwiese ©Sabienes
Text: Einen Baum pflanzen ©Sabienes

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