Eine Schlittenfahrt ist lustig - oder doch nicht?

Die Hügel unter einer strahlend weißen dicken Schneedecke verhüllt, genoß ich während des Weges von Termin A nach Termin B den Anblick von rodelnden Kindern. Die armen Kinder auf dem Flachland, dachte ich bei mir und mußte doch etwas über diese hier rodelnden Kinder schmunzeln. Immer dasselbe kam mir in den Sinn. Wie langweilig. Da schnaufen sie die Berg hoch, um dann eine Abfahrt zu riskieren und dann wieder von vorne: den Schlitten hinter sich hochziehen, um wieder einmal zu rodeln. Immer dasselbe! Wie langweilig.Die Gedanken schweiften ab und mir kamen viele Begebenheiten des Alltags in den Sinn, bei denen es ähnlich ist. Wiederholungen des Alltages, die wir so selbstverständlich hinnehmen, ohne auch nur zu äußern, daß sie eigentlich langweilig sind. So zum Beispiel das Autofahren. Kuppeln, schalten, Gas geben, bremsen, lenken. Immer dasselbe beim Autofahren. Aber so in Fleisch und Blut übergegangen, daß wir nicht darüber nachdenken, ob es langweilig sein könnte. Wir nehmen diese sich immer wiederholenden langweiligen Abläufe hin, um an das Ziel zu gelangen. Das Ziel vor Augen werden diese Abläufe zur selbstverständlichen Nebensache.Immer dasselbe! Langweilig! Solche Aussagen höre ich immer wieder im Zusammenhang mit der hl. Messe. Und da kam mir heute beim Anblick der rodelnden Kinder der Gedanke, ob wir in den letzten 40 Jahren nicht das Ziel der Liturgie aus den Augen verloren haben? Wir haben uns soviel Mühe gegeben, die  hl. Messe interessanter zu gestalten und haben dabei Ziel aus den Augen verloren: Gott. Wie das Kuppeln, Schalten, Gas geben, Bremsen und Lenken beim Autofahren, so ist die hl. Messe ein "Vehikel", um mit Gott und Gott mit uns in Kontakt zu treten. Vielleicht auch ein Grund, warum nicht mehr Gläubige zur hl. Messe kommen. Denn wenn ich mich in ein Auto setze, möchte ich nicht erst einen Vortrag hören, über den rechten oder interessanteren Gebrauch von Bremse, Kupplung, Gaspedal und Lenkrad. Ich möchte Autofahren. So sind die Gläubigen diese gestalteten Gottesdienste einfach überdrüssig. Ich möchte Gott begegnen und nicht immer wieder eine Lehrstunde serviert bekommen.Kommt daher das Interesse auch gerade jüngere Gläubige am AO-Ritus? Dort wissen sie, daß sie nicht eine Einweisung in das einmal Erlernte bekommen. Sie dürfen kommen, sich hinsetzen (stehen, knien) und sich mit diesem "Handwerkzeug" auf eine Begegnung mit Gott einlassen. Einfach nur beten ohne Anweisung.
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Und wer schiebt mich jetzt?

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