Ein veganes Interview

Ein veganes Interview
Huhu Ihr Lieben,
ich beschäftige mich ja nun seit geraumer Zeit mit Ernährungsformen und -arten. Auf meinem Weg durch die Esskultur bin ich auch bei dem veganen Lebensstil gelandet und habe "dort" einen engagierten Veganer gefunden der sich bereit erklärt hat mir ein paar Fragen zu beantworten:
Hallo Rai, vielen Dank, dass Du Dich bereit erklärt hast, mir hier heute Frage und Antwort zu stehen. Magst Du Dich meinen Lesern vielleicht kurz vorstellen?
Rai: Hallo, ich bin 37 Jahre alt, Dipl.Ing.Architektur (FH) und schreibe zur Zeit am "Kreidetagebuch", in dem es um das Kreiden von www.earthlings.de auf den Strassen dieser Welt geht.
Du bist ja seit 2011 Veganer. Wie kam es dazu und wie gingst Du Deinen Weg zum kompletten Vegan-sein?
Rai: Ich litt vor drei Jahren unter starkem Haarausfall (kreisrund am Wirbel und Geheimratsecken). Ich kann der Vererbungstheorie nicht viel abgewinnen, man erbt höchstens wie der Körper auf eine Mangelernährung reagiert. Hormone führten zu Besserung, allerdings mit katastrophalen Nebenwirkungen. Es war klar, es musste noch eine andere Lösung geben. So stiess ich auf das Thema Übersäuerung durch schlechte Nahrung. Der Prozess zum Vegan sein dauerte drei, vier Monate. Ich fing an, das, was ich vorher am meisten liebte, wegzulassen: Käse. Nach Internet Recherchen wurde mir bewusst, dass das Kasein der Milchprodukte am meisten Schäden innerlich anrichtet. Erst später hörte ich mit Fleisch, Eiern, Fisch, Honig auf (in der Reihenfolge). Heutzutage kaufe ich auch keine Produkte mehr aus Leder oder Daunen neu dazu, weil ich gesehen habe, unter welchen Bedingungen diese Produkte für Mensch, Tier und Umwelt hergestellt werden. 
Wie hast du früher zu "Vegan" gestanden? Also bevor Du selbst Veganer wurdest?
Rai: Ich habe mir früher über das vegan Thema gar keine Gedanken gemacht. Ich war ja regelmässiger Mc Donalds und Pizza Hut Kunde.
Glaubst Du, dass der vegane Lebensstil beim Abnehmen helfen kann?
Rai: Ich kenne mittlerweile so viele Menschen (mich eingeschlossen), die durch vegan einige Kilos verloren haben, dass ich mir sehr sicher bin, dass eine möglichst basische Ernährung (also wenig Fertigprodukte - dazu gehört auch raffiniertes Salz und raffinierter Zucker) sehr schnell zu hervorragenden Abnehm-Ergebnissen führt. Basisch bedeutet: viel frisches Obst, Gemüse und Nüsse (alles möglichst ungekocht).
Was hälst du von "vegan for fit"? Und wie stehst du zu Attila Hiltmann, der ja anscheinend nur auf diesen Trendzug aufgesprungen ist?
Rai: Ich halte sehr viel vom Ernährungskonzept Vegan For Fit, weil es die grössten Säurebildner (Zucker, Kaffee, Weizen und Tierprodukte) aus der Ernährung verbannt. Ich bin Attila für seine Arbeit sehr dankbar, er hat unendlich viele Menschen erreicht, die wir mit reiner Tierrechtsarbeit nicht hätten begeistern können. Oft müssen Menschen den absoluten Mehrwert einer Sache sehen, bevor sie zu Änderungen bereit sind. Bei Vegan For Fit existiert dieser Mehrwert zweifelsfrei.
Thema Lebensmittel-Intoleranzen und Veganismus. Wie stehst Du dazu bzw. wie denkst du, beeinflusst "vegan-sein" die Gesundheit?
Rai: Ich kenne mittlerweile unzählige Menschen auf Facebook oder im realen Leben, die Ihre Allergien und Unverträglichkeiten durch eine Umstellung auf vegan losgeworden sind. Also auch hier muss man sagen: einfach mal ausprobieren für einen Monat. Was kann man dabei verlieren?
Was ist dein Lieblingsgericht für je Frühstück, Mittag, Abend und Snack?
Rai: Morgends ess ich am liebsten ein Müsli mit viel frischem Obst und Dinkel-Mandelmilch. mittags oder abends am liebsten Dinkel-Spaghetti mit Tomatensauce und selbstgemachtem Mozzarella (youtube: mozzarella vegan) mein Lieblingssnack zwischendurch: eine Scheibe Brot mit Soyananda Sauerrahm und möglichst fruchtiger Marmelade, nur mit Agavendicksaft gesüßt. Und zwischendrin immer mal wieder meine Lieblingsschokolade Black Cherry von Vivani oder selbstgemachtes Mousse Au Chocolat aus Banenen, Avocados und rohem Kakaopulver.
Wenn du den Menschen da draußen etwas mit auf den Weg geben könntest, was wäre das?
Rai: Ich würde Menschen gerne mit auf den Weg geben, Fragen an sich selbst zu stellen. Wie wurde das Essen produziert und was bin ich bereit, meinem eigenen Körper auf die Dauer zuzumuten. Die interessanteste Frage dabei für mich: Wie sinnvoll kann die Muttermilch von Kühen in der menschlichen Ernährung sein?
Solltet Ihr noch mehr Fragen haben, bin ich mir sicher, dass Rai sie gern in einem zweiten Teil beantwortet.
Was würdet Ihr von einer Reihe halten in der ich Menschen mit bestimmten Ernährungsformen interviewe? Soll ich vielleicht auch Eure Fragen dazu sammeln? Möchte jemand von Euch mir Rede und Antwort stehen?
Liebe Grüße,
Ein veganes Interview

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