Ein Pionier in Tschechien: Grenzenlose Möbelwelt

Ein Pionier in Tschechien: Grenzenlose Möbelwelt
Pionier: Der Oberpfälzer Unternehmer Klaus Brückl war mit seinem Möbelhaus in Pilsen einer der ersten auf dem tschechischen Markt. Foto: ce-press
Cham (ce-press - internet-zeitung) – "Die Grenze im Osten war für uns über Jahrzehnte das Ende der Welt“, sagt Klaus Brückl, Inhaber und Geschäftsführer des Möbelhauses Brückl im ostbayerischen Cham. Doch als vor über 20 Jahren der Eiserne Vorhang fiel, war der Unternehmer unter den ersten, die sich auf den neuen Markt nach Tschechien wagten. „Das war für uns ein großer Reiz und die beste Möglichkeit, den Betrieb zu erweitern“, sagt Brückl. Auch wenn der Anfang mit vielen Herausforderungen verbunden war, bereut hat der Unternehmer den Schritt nach Osten nie – im Gegenteil: In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich sein Möbelhaus im böhmischen Pilsen bereits fünfmal vergrößert. Mittlerweile bieten 12 tschechische Mitarbeiter den Kunden im Nachbarland alles fürs Wohnen. Und dennoch: „Man muss immer am Ball bleiben“, sagt Brückl. Denn von den vielen bayerischen Unternehmen, die mit ihm in Tschechien gestartet sind, konnten auch einige nicht am Markt bestehen.
„Nach Öffnung der Grenze waren wir gleich auf mehreren Messen, unter anderem in Pilsen, Prag, Brünn, Budweis, Hradec-Kralove und Liberec und haben uns dort präsentiert“, erzählt Klaus Brückl aus der Pionierzeit nach dem Kollaps des Ostblocks. Anfangs wären die tschechischen Kunden begeistert von den neuen Angeboten seines Möbelhauses gewesen, aber viele hätten noch nicht das nötige Geld gehabt, um dort einzukaufen. Aber sein frühes Engagement und seine Hartnäckigkeit haben sich für den Oberpfälzer ausgezahlt. „Mittlerweile haben sich die Löhne stärker angeglichen“, sagt Brückl.
Einmal in der Woche pendelt er als Geschäftsführer die etwa 100 Kilometer von Cham zu seinem Möbelhaus in Pilsen. Ansonsten wird das Unternehmen ausschließlich von seinen tschechischen Mitarbeitern betrieben. „Man muss sich selber zurücknehmen“, sagt Brückl, denn die landestypischen Eigenheiten auf dem tschechischen Markt könnten seine Angestellten natürlich besser beurteilen.
Zurücklehnen kann sich der Unternehmer deshalb nicht. „Man muss sehr viel tun, um im Markt erfolgreich zu bleiben, denn der Druck des Wettbewerbs wächst ständig“, sagt Brückl. Hunderttausende von Werbeprospekten und ständige Verbesserungen im Betrieb seien nötig, um zu bestehen. Bisher gelingt das dem Oberpfälzer sehr gut: Er ist schon wieder auf der Suche nach einem neuen Standort, mit mehr Fläche für sein tschechisches Möbelhaus.


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