Ein paar Worte zu diesem Lied

Ein paar Worte zu diesem Lied

"Lied ohne Worte", ein Meisterwerk, der russischen Literatur, jedenfalls in Deutsch ist es sehr amüsant und fließend zu lesen. Nach so langer Zeit, die Entdeckung einer begabten Schriftstellerin, ihrem Austritt aus dem Schatten eines der größten Schriftsteller der Geschichte. Nach diesem Buch kann ich nicht mehr bewerten ob nun Lew Tolstoi oder seine Frau Sofja Tolstaja, besser schreiben kann. Wie schön, die ganze Familie schreibt Weltliteratur.

"Lied ohne Worte" heißt ein Stück von Mendelssohn Bartholdy, ein sehr schönes Stück, sehr empfehlenswert, das die Leidenschaft der Protagonisten Sascha zu dem Komponisten Iwan Iljitsch entfacht, ganz zum Argwohn des liebenswürdigen, ein wenig infantilen, wenig einfühlsamen Ehemannes Pjotr Afanassjewitsch. Die junge Sascha verliert mit dem Tode ihrer geliebten Mutter ihre Lebensfreude, den sie erst mit der Musik wieder erlangen kann. Eine reine, lautere Freude und Hingabe an die Musik ist es, die ihr anfangs Lebensfreude und Sinn gibt, dazu eine wichtige Stelle: „die wüste, peinigende Verzweiflung über die Vergänglichkeit und das menschliche Leben, das so voller Leiden, Verführungen und Übel war, sich löste" und „alles wurde klar wie der Himmel nach einem Gewitter".

Doch diese Liebe zur Musik verwandelt sich mit der Zeit zu der Liebe zur Person, die diese Musik erzeugt. Ab da fängt die ganze Liebe an, zur Qual zu werden. Sascha ist natürlich bemüht, wie im 19. Jahrhundert üblich, eine lautere, reine Frau zu bleiben. Anfangs empfindet sie Scham, dass sie ihren Mann damit betrügt und auch wenn es nur in Gedanken ist, später hat sie diese Grenze überschritten, doch die Liebe zu der Person wird als eine Befleckung, eine Beschmutzung der reinen, herrlichen Musik angesehen, die ihr das Allerheiligste ist. "Katusja, warum ist denn alles auf der Welt derart beschmutzt? Alles, alles...", sagt sie voller Trauer zu ihrer Freundin. Zwischen Leidenschaft und Reinheit ist sie hin und her gerissen. Eine moderne Protagonistin träfen wir am Ende in den Armen des Geliebten wieder, sich ihrer Leidenschaft frei gebenden, ungezügelt und schamlos, "frei", "glücklich". Doch das Ende dieser Frau, dieser reinen, lauteren Frau werde ich euch nicht verraten. Es ist verstörend. Der ganze Roman ist verstörend. Es lohnt sich zu lesen... BiIzniAllah

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