Ein Erfahrungsbericht mit Nudelnestern

Ein Erfahrungsbericht mit Nudelnestern
Der lustig bunten Verpackung entnimmt man zwei Beutelchen mit Gewürzmischungen und ein trockenes Nudelgeflecht, welches interessanterweise kreisrund ist und sich damit handelsüblichen Töpfen nicht sperren sollte. Die "Gewürze" mit Wasser flux aufgekocht und die perfekt in den Topf passenden (!) Nudeln drei Minuten mitsieden lassen... et prêt à manger.
Zugegeben, einen Zusammenhang aus der ortografische Nähe zwischen dem französichen manger und dem deutschen Mangel herzustellen, ist reichlich bemüht und mutet kalauerisch hinsichtlich vermeintlich asiatischer R-Schwäche einiges zu, findet aber inhaltlich dann doch seine Berechtigung.
Optisch ist schon deutlich Schlimmeres dem ein oder anderen Topf entsprungen. Doch die Wahrheit liegt nun mal bei Essbarem auf dem Gaumen. Das Schärfecrescendo Happen für Happen ist bei asiatischen Gerichten sicher nicht ungewöhnlich. Wenngleich der Start hier dann doch ungewöhnlich leise, um nicht zu sagen geschmackfrei, ausfiel. Der dann sogleich deutlich zunehmenden Schärfe ist allerdings bis zum Schluss die aromatische vorherrschaft nicht mehr zu nehmen, wenn man von überraschenden, algenartigen Anflügen vereinzelter Stückchen absieht.
Mit recht abenteuerlicher Phantasie und einem erneuten Blick auf die Verpackung lassen sich damit Parallelen zum darauf angekündigten Kim Chi Flavour konstruieren.
Die Nudeln entwickeln sich lediglich konsistenziell von annehmbar bissfest über verstörend pappig bis hin zu einer ab einem gewissen Alter bestimmt goutierten Anschmiegsamkeit an den Gaumen. Geschmacklich treten die Teigwaren nicht in Erscheinung.
Abschließend aufstoßend bleibt ein Nachhall, der typisch für diese Art Convienience Food ist und wenig Gutes für das nächste Testobjekt aus dem Haus Nong Shim "Seafood & Spicy" verheißt.
Ein Beitrag von
Daniel Hartenstein

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