Eigenheim modernisieren mit Solarthermie-Anlagen

Durch die jüngste Debatte rund um das neu auf gefachte Thema Atomausstieg und der damit verbundenen Naturkatastrophe in Fukushima, wurde der Menschheit wieder einmal auf erschreckende Art und Weise bewusst, dass die Atomenergie und die damit verbundene Stromerzeugung keine Zukunft haben kann. Daher müssen die bereits vorhandenen und ungefährlichen Alternativen bei der Energieerzeugung weiter ausgebaut werden und das in möglichst naher Zukunft. Dies führt zu einem Umdenken bei vielen Privatpersonen und Eigenheimbesitzern.

Auch der regelmäßige Anstieg der Energiekosten, der vor allem auf die kältere und länger anhaltenden Winterzeit der letzten Jahre zurück zu führen ist, kann zu einer starken finanziellen Belastung für die Verbraucher führen. Daher wird ein Aspekt immer wichtiger, wenn es um sinnvolle, nachhaltige Maßnahmen zur Energieeinsparung bei Wohn- und Mietshäusern geht. Die Rede ist von der Modernisierung der bestehenden Bauten, denn gerade hier liegen für die Eigenheimbesitzer bzw. Vermieter oft große Potentiale zur Energieeinsparung, was wiederum zu einer Kostensenkung führt.

Da ein kompletter Neubau eines Hauses meistens schon aus Platz- und Kostengründen wegfällt, muss sich der Hausbesitzer mit Maßnahmen zur Verbesserung des vorhanden Gebäudes auseinandersetzen. Häufig amortisieren sich solche Maßnahme, wie etwa eine Solarthermie-Anlage, bereits nach 10 bis 12 Jahren und rentieren sich daher für den EigentüSolarthermie Anlage, Bildrechte cybercrisi - Fotolia.commer, bei einer ungefähren Lebensdauer moderner Anlagen von 25 bis 30 Jahren, vergleichsweise schnell. Dies hat gleichzeitig auch positive Auswirkungen auf die Umwelt, weil bei einem geringeren Strombedarf für die Wärmeerzeugung, auch weniger Strom durch umweltschädigende Atom- und Kohlekraftwerke produziert wird.

Neben den ökonomischen Gründen einer Modernisierung, kommen auch immer häufiger ökologische Aspekte hinzu, die gerade durch einen möglichen Klimawandel und den Ausstieg aus der Atomenergie notwendig werden. Solch eine Modernisierung bietet den Vorteil, dass sie die Umwelt schont, da neben der größeren Unabhängigkeit von den Energiekonzernen, zusätzlich auch Schadstoffe bei der Wärmeerzeugung reduziert werden. Eine Möglichkeit der naturschonenden Warmwassererzeugung ist die Solarthermie-Anlage. Mit Hilfe dieser Anlage können die Eigentümer ihre Wohnhäuser CO2 neutral heizen und das nachhaltig, denn eine Solarthermie-Anlage nutzt die Sonne, um mit Hilfe der Sonnenenergie das Wasser im Haus zu erwärmen. Einfacher kann es also kaum gehen.

Der Einbau einer solchen Anlage kostet vergleichsweise wenig, wenn man die Kosteneinsparung bedenkt. Von dem ökologischen Mehrwert ganz zu schweigen. Denn die Sonnenenergie ist kostenlos und steht jedem zur Verfügung. Auch der Wartungsaufwand ist sehr gering. Durch große Speichersysteme kann die Wärme sogar zwischengespeichert werden, so dass die im Sommer erzeugte Wärme, auch im Winter zur Verfügung steht. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wie man solch eine Anlage nutzen kann: Entweder rein zur Warmwassererzeugung oder aber, je nach regionaler Lage und Ausrichtung des Daches, eine Anlage die zusätzlich zur Warmwasseraufbereitung, auch die Heizung unterstützt, was wiederum gerade im Winter, bei den hohen Heizkosten, zu einer spürbaren finanziellen Verbesserung führt.

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