Edinburgh, die freundliche Hauptstadt Schottlands

Edinburgh, die freundliche Hauptstadt Schottlands

Immer, wenn ich in England war, habe ich mich über die höflichen und freundlichen Engländer gefreut. Verglichen mit dem eher rauen Charme der Deutschen wähnte ich mich auf der Insel stets im Mutterland der Nettigkeit. Seit kurzer Zeit weiß ich es besser: Die Schotten sind es, die die Freundlichkeit quasi mit Löffeln gefressen haben! Es ist wirklich auffällig, wie nett die Menschen in Edinburgh (und vermutlich auch im Rest von Schottland) sind! Wir waren 4 Tage dort, und es verging kein Tag, an dem wir nicht mehrere besonders nette Erlebnisse und/oder Gespräche mit Einheimischen hatten. Ob es „nur“ der Tischnachbar im Pub war, der sich sogleich sehr dafür interessierte, was uns nach Edinburgh geführt hatte und woher wir kamen, oder der Mann an der Theke, der auch dem begriffsstutzigsten Touristen geduldig erklärte, welche Besonderheiten die jeweiligen Biere aufwiesen, der Mann im Self-Service-Frühstück-Café, der einem noch schnell die Schüssel mit Porridge an den Tisch trug, obwohl eine lange Schlange wartete (natürlich ohne zu murren) – überall begegnete man uns extrem freundlich, interessiert und niemals genervt. Ich könnte jetzt etliche kleine Geschichten erzählen, aber das würde zu lange dauern, und ich will ja noch ein paar Eindrücke von „Edinbarra“ (so sprechen die Einheimischen es aus) loswerden.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Möglicherweise ist Einigen von Euch aufgefallen, dass hier in den letzten zwei Wochen nicht viel los war… Das lag daran, dass ich mir ein wenig Urlaub auf einer verträumten Insel im Mittelmeer gegönnt habe. Naja, verträumt ist vielleicht nicht das Wort, das einem zu Mallorca spontan einfällt, aber ich finde auch nach dem dritten Besuch, dass „Malle“ eine wunderschöne Insel ist. Und wenn man abseits der Bettenburgen, die es ja leider auch gibt, in einer ländlich gelegenen Finca urlaubt, hat das Ganze schon hin und wieder etwas verträumtes… (Okay, ich erwähne jetzt mal nur am Rande, dass wir jeden Morgen um 4 vom „Gesang“ der Kandidaten zu „Mallorca sucht den Super-Gockel“ geweckt wurden – bis ich dann endlich eine Packung Ohropax erstand. Sehr, sehr ländlich!).

Da es auch auf Mallorca affenheiß war, habe ich trotz vorhandener Hardware 2 Wochen lang nicht gekocht, wenn man mal von ein paar Grillabenden mit den Finca-Nachbarn absieht. Nach der Heimkehr war die Motivation dann zwar groß, aber leider liefen sich in meinem Kühlschrank, dem gefräßigen daheimgebliebenen Sohn sei Dank, die Mäuse Blutblasen – will sagen, es war im Prinzip nix zum Kochen da. Eine eingehende Inspektion von Gefrier- und Vorratsschrank förderten dann noch ein (offenbar übersehenes!) Paket Makkaroni, ein bisschen Tiefkühlgemüse und etwas Grillkäse zu Tage. Und zum Glück haben die Kräuter im Garten die Dürreperiode auch überlebt. Et voilà, es gab leckere Pasta!

Grüne Makkaroni mit Grillkäse (3-4 Portionen)

250 g kurze Makkaroni (Barilla)

Salz

Instantbrühe

2 Handvoll TK-Bohnen

2 Handvoll TK-Erbsen

frische Gartenkräuter (Minze, glatte Petersilie, Estragon)

ca. 75 ml Rama Cremefine zum Kochen (Kaffesahne aus dem Tetrapack geht notfalls auch!)

2 Stück Grillkäse (Halloumi, Feta geht als Ersatz auch)

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Salz und Pfeffer nach Geschmack, evtl. Za’atar Gewürzmischung

Nudeln in Salzwasser gar kochen. Währenddessen die Bohnen in ca. 250 ml Brühe köcheln lassen, nach ca. 5 Min. die Erbsen dazu geben. Wenn das Gemüse bissfest gegart und die meiste Flüssigkeit verkocht ist, die Sahne und die gehackten Kräuter dazu geben. Die abgetropften Nudeln unterheben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe noch etwas von meinem neuen Lieblingsgewürz Za’atar hinzugegeben, was sehrgut gepasst hat.

Den Käse in einer Grillpfanne goldbraun braten und in kleine Stücke schneiden. Nudeln auf Tellern

anrichten und mit Käsewürfeln und evtl. noch gehackten Kräutern bestreuen.

Und zum Schluss noch ein bisschen Strandfeeling:

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1610" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5011.jpg" alt="IMG_5011.jpg" />Straßenmusiker auf der Royal Mile

Geflogen sind wir ab Berlin-Schönefeld mit easyjet (die mich zwar immer ein bisschen nerven, weil man zum Handgepäck keine Handtasche mehr mitnehmen darf, diesen Umstand aber wenigstens mit sehr günstigen Preisen ein wenig wettmachen). Nach einer Stunde und 50 Minuten hatten wir beim Landeanflug schon einen atemberaubenden Blick auf den Küstenvorort Leith, wo auch die königliche Yacht Britannia liegt.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Möglicherweise ist Einigen von Euch aufgefallen, dass hier in den letzten zwei Wochen nicht viel los war… Das lag daran, dass ich mir ein wenig Urlaub auf einer verträumten Insel im Mittelmeer gegönnt habe. Naja, verträumt ist vielleicht nicht das Wort, das einem zu Mallorca spontan einfällt, aber ich finde auch nach dem dritten Besuch, dass „Malle“ eine wunderschöne Insel ist. Und wenn man abseits der Bettenburgen, die es ja leider auch gibt, in einer ländlich gelegenen Finca urlaubt, hat das Ganze schon hin und wieder etwas verträumtes… (Okay, ich erwähne jetzt mal nur am Rande, dass wir jeden Morgen um 4 vom „Gesang“ der Kandidaten zu „Mallorca sucht den Super-Gockel“ geweckt wurden – bis ich dann endlich eine Packung Ohropax erstand. Sehr, sehr ländlich!).

Da es auch auf Mallorca affenheiß war, habe ich trotz vorhandener Hardware 2 Wochen lang nicht gekocht, wenn man mal von ein paar Grillabenden mit den Finca-Nachbarn absieht. Nach der Heimkehr war die Motivation dann zwar groß, aber leider liefen sich in meinem Kühlschrank, dem gefräßigen daheimgebliebenen Sohn sei Dank, die Mäuse Blutblasen – will sagen, es war im Prinzip nix zum Kochen da. Eine eingehende Inspektion von Gefrier- und Vorratsschrank förderten dann noch ein (offenbar übersehenes!) Paket Makkaroni, ein bisschen Tiefkühlgemüse und etwas Grillkäse zu Tage. Und zum Glück haben die Kräuter im Garten die Dürreperiode auch überlebt. Et voilà, es gab leckere Pasta!

Grüne Makkaroni mit Grillkäse (3-4 Portionen)

250 g kurze Makkaroni (Barilla)

Salz

Instantbrühe

2 Handvoll TK-Bohnen

2 Handvoll TK-Erbsen

frische Gartenkräuter (Minze, glatte Petersilie, Estragon)

ca. 75 ml Rama Cremefine zum Kochen (Kaffesahne aus dem Tetrapack geht notfalls auch!)

2 Stück Grillkäse (Halloumi, Feta geht als Ersatz auch)

Salz und Pfeffer nach Geschmack, evtl. Za’atar Gewürzmischung

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Nudeln in Salzwasser gar kochen. Währenddessen die Bohnen in ca. 250 ml Brühe köcheln lassen, nach ca. 5 Min. die Erbsen dazu geben. Wenn das Gemüse bissfest gegart und die meiste Flüssigkeit verkocht ist, die Sahne und die gehackten Kräuter dazu geben. Die abgetropften Nudeln unterheben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe noch etwas von meinem neuen Lieblingsgewürz Za’atar hinzugegeben, was sehrgut gepasst hat.

Den Käse in einer Grillpfanne goldbraun braten und in kleine Stücke schneiden. Nudeln auf Tellern

anrichten und mit Käsewürfeln und evtl. noch gehackten Kräutern bestreuen.

Und zum Schluss noch ein bisschen Strandfeeling:

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1611" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_4954.jpg" alt="IMG_4954.jpg" />

Mit dem blauen „Airlink“-Bus ist man in einer halben Stunde im Stadtzentrum an der Waverley Station. Tickets kann man für 5,50 (one-way) oder 7,50 Pfund (return) beim Fahrer oder in einem Büdchen neben der Haltestelle kaufen. Meine Frage „Can I have 3 return-tickets, please?“ wurde mit einem dröhnenden „Of course you can, dear!“ beantwortet. Es fing also alles schon sehr nett an 😀…  Übrigens, wenn Ihr Euch nicht gleich als ignorante Touristen outen wollt, müsst Ihr Euch beim Aussteigen aus dem Bus (also aus jedem Bus) immer kurz beim Fahrer bedanken. Das „Thank you, driver“ gehört in Schottland einfach zum gutem Ton.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Tja, Freunde, der Sommer liegt in den letzten Zügen und wieder ist das nichts geworden mit mir und der Bikinifigur… Leider muss ich aber in nächster Zeit mal wieder in einen eleganten Fummel passen, ohne den ganzen Abend den Bauch einzuziehen, also ist guter Rat teuer! Da das WW-Punkte zählen momentan bei mir auch nicht so wirklich funktioniert, habe ich erst überlegt, ob ich es mal mit Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge „Vegan for Fit“ probieren sollte, aber a) habe ich zu lange überlegt und es sind keine 30 Tage mehr bis zum Eleganter-Fummel-Event und b) halte ich es (für mich!) nicht für wirklich durchführbar, vegan zu leben, weil ich meinen Milchkaffee am Morgen zu sehr liebe und c) ist es mir auch zu aufwändig, erst mal den Biosupermarkt zu entern und Mandelmus und ähnliche Lebensmittel im Gegenwert eines Kleinwagens zu erstehen. Also low carb, bzw. vorerst NO-carb! Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich das wirklich durchhalte, denn ich liebeliebeliebe Pasta und Kartoffeln (Brot auch, aber das verkneife ich mir eh meistens…), aber den Versuch ist es wert! Heute morgen gab es neben dem besagten Milchkaffee ein Schüsselchen Quark mit einer Nektarine (kleiner Ausreißer, weil Obst auch Zucker enthält –> Kohlenhydratalarm, das geht ja gut los!) und ein hartgekochtes Ei. Für heute Mittag habe ich mir diesen leckeren Thunfisch-Ei-Gemüse-Salat ausgedacht, der keine Kohlenhydrate enthält, aber schon wieder Ei. Angeblich ist das Ei hinsichtlich des Cholesterinspiegels ja mittlerweile rehabilitiert, aber ein bisschen Sorge macht mir diese Eierei schon, weil echt viele Low-carb-Rezepte „irgendwas mit Ei“ sind. Also muss ich heute Abend mal was ohne Ei aber mit viel Gemüse essen – hoffentlich werde ich satt und falle niemanden an! Ich werde euch auf dem Laufenden halten!

Thunfisch-Ei-Gemüse-Salat (2 Pers.)

4 hart gekochte Eier

1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (bitte delphinfreundlichen kaufen!)

1 kleine rote Paprikaschote

2-3 Handvoll Bohnen (TK)

TK-Schnittlauch

100 g saure Sahne

1 EL Mayo oder Salatcreme

1 TL Senf

Salz, Pfeffer

1 Spritzer Süßstoff

Bohnen in kochendem Salzwasser bissfest garen, dann abgießen und kalt abschrecken.

Eier in größere, Paprika in kleinere Würfel schneiden und mit dem abgetropften Thunfisch und dem Schnittlauch in eine Schüssel geben. Abgekühlte und abgetropfte Bohnen dazu. Aus der sauren Sahne, der Mayo/Salatcreme, dem Senf und den Gewürzen eine Marinade rühren. Gut abschmecken und unter das Gemüse heben. Kurz ziehen lassen und dann evtl. auf einem Bett aus etwas Blattsalat servieren.

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1624" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5006.jpg" alt="IMG_5006.jpg" />Ehemalige Kirche am Anfang der Royal Mile, jetzt Gastronomie 

Unser Hotel war das ibis Edinburgh Centre, das direkt in der Altstadt an der berühmten Royal Mile liegt. Preislich lag es deutlich über den deutschen Ibis-Hotels (wir haben pro Nacht und Zimmer rund 160 Euro gezahlt – ohne Frühstück!), was aber der Großstadt und der Lage geschuldet war. Das Hotel selbst war modern und die Zimmer völlig okay (sehr nett wie überall im UK der Gratis-Tee und -Kaffee auf dem Zimmer), die Lage war ganz fantastisch. Von dort konnte man die meisten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen, und von der Airlink-Endstation Waverley Station waren es nur gute 5 Minuten zu Fuß.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Tja, Freunde, der Sommer liegt in den letzten Zügen und wieder ist das nichts geworden mit mir und der Bikinifigur… Leider muss ich aber in nächster Zeit mal wieder in einen eleganten Fummel passen, ohne den ganzen Abend den Bauch einzuziehen, also ist guter Rat teuer! Da das WW-Punkte zählen momentan bei mir auch nicht so wirklich funktioniert, habe ich erst überlegt, ob ich es mal mit Attila Hildmanns 30-Tage-Challenge „Vegan for Fit“ probieren sollte, aber a) habe ich zu lange überlegt und es sind keine 30 Tage mehr bis zum Eleganter-Fummel-Event und b) halte ich es (für mich!) nicht für wirklich durchführbar, vegan zu leben, weil ich meinen Milchkaffee am Morgen zu sehr liebe und c) ist es mir auch zu aufwändig, erst mal den Biosupermarkt zu entern und Mandelmus und ähnliche Lebensmittel im Gegenwert eines Kleinwagens zu erstehen. Also low carb, bzw. vorerst NO-carb! Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich das wirklich durchhalte, denn ich liebeliebeliebe Pasta und Kartoffeln (Brot auch, aber das verkneife ich mir eh meistens…) aber den Versuch ist es wert! Heute morgen gab es neben dem besagten Milchkaffee ein Schüsselchen Quark mit einer Nektarine (kleiner Ausreißer, weil Obst auch Zucker enthält –> Kohlenhydratalarm, das geht ja gut los!) und ein hartgekochtes Ei. Für heute Mittag habe ich mir diesen leckeren Thunfisch-Ei-Gemüse-Salat ausgedacht, der keine Kohlenhydrate enthält, aber schon wieder Ei. Angeblich ist das Ei hinsichtlich des Cholesterinspiegels ja mittlerweile rehabilitiert, aber ein bisschen Sorge macht mir diese Eierei schon, weil echt viele Low-carb-Rezepte „irgendwas mit Ei“ sind. Also muss ich heute Abend mal was ohne Ei aber mit viel Gemüse essen – hoffentlich werde ich satt und falle niemanden an! Ich werde euch auf dem Laufenden halten!

Thunfisch-Ei-Gemüse-Salat (2 Pers.)

4 hart gekochte Eier

1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (bitte delphinfreundlichen kaufen!)

1 kleine rote Paprikaschote

2-3 Handvoll Bohnen (TK)

TK-Schnittlauch

100 g saure Sahne

1 EL Mayo oder Salatcreme

1 TL Senf

Salz, Pfeffer

1 Spritzer Süßstoff

Bohnen in kochendem Salzwasser bissfest garen, dann abgießen und kalt abschrecken.

Eier in größere, Paprika in kleinere Würfel schneiden und mit dem abgetropften Thunfisch und dem Schnittlauch in eine Schüssel geben. Abgekühlte und abgetropfte Bohnen dazu. Aus der sauren Sahne, der Mayo/Salatcreme, dem Senf und den Gewürzen eine Marinade rühren. Gut abschmecken und unter das Gemüse haben. Kurz ziehen lassen und dann evtl. auf einem Bett aus etwas Blattsalat servieren.

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1623" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_50211.jpg" alt="IMG_5021.jpg" />

Am ersten Nachmittag haben wir uns einfach mal über die Royal Mile in der Altstadt treiben lassen, haben das Edinburgh Castle von unten bewundert, ein wenig schottische Luft geschnuppert und uns orientiert. Es lohnt sich tatsächlich, immer mal einen Blick in die kleinen Nebenstraßen („Closes“) zu werfen. Man kann sich kaum vorstellen, dass dort in früheren Zeiten viele Menschen gelebt und gearbeitet haben und die ohnehin schon sehr engen Gassen zum Teil auch noch durch Marktstände versperrt waren…

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Bei der Gelegenheit haben wir auch entdeckt, wo der Startpunkt der Free Tour war, die wir am nächsten Tag mitmachen wollten (gleich um die Ecke von unserem Hotel vor dem Starbucks).

Edinburgh, die freundliche Hauptstadt SchottlandsGuide David, halb Schotte, halb Aussie

Diese „Free Tours“ basieren auf dem Trinkgeld-Prinzip – bist du zufrieden, gibst du viel, bist du es nicht, gibst du wenig oder nichts. Unser schottisch-australischer Guide David hat aber gleich zu Anfang der Tour sehr clever psychologisch vorbereitet, dass niemand weniger als 10 Pfund gegeben hat, einfach, indem er den Betrag erwähnte… 😉 Er war sein Geld aber wirklich wert, die Tour war lustig und informativ und die 3 Stunden gingen rum wie nix. Ich kann Euch diese Free Tours wirklich empfehlen, sie bekommen auch bei tripadvisor die besten Noten – zu Recht. Wir haben die englischsprachige Tour mitgemacht, die sehr gut zu verstehen war – es gibt aber auch deutsche und spanische Touren!

Edinburgh, die freundliche Hauptstadt SchottlandsDas „echte“ Hogwarts…

Außer den normalen werden auch spezielle Harry Potter-Touren durchgeführt, die haben wir dieses Mal aber nicht gemacht, zumal David uns auch einige Schauplätze gezeigt hat, wie das Elephant Café, in dem J.K. Rowling den ersten Band geschrieben hat, die Schule, die das Vorbild für das Zauberinternat Hogwarts war oder den Friedhof mit dem Grabstein von Thomas Riddell, der zwar ein wenig anders geschrieben wird, der aber nach Auskunft von Frau Rowling der Namensgeber für Lord Voldemort war.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Das Low-Carb-Experiment geht weiter! Eigentlich versuche ich zur Zeit ja sogar, No-Carb zu essen, aber das eine oder andere klitzekleine Kohlehydrat mogelt sich doch immer mal unters Futter – ich übe eben noch! Bin aber noch recht standhaft, zumal man vom ersten Tag an auf der Waage Erfolge sieht. Die Frage ist nur, wie dabei der Jojo-Effekt aussieht… Aber momentan bin ich noch motiviert und erstaunlicherweise nicht hungrig. Das Schwierigste ist für mich, den langen Nachmittag zwischen Mittag- und Abendessen zu überstehen, den ich ja meistens am Schreibtisch verbringe. Mit einem Milchkaffee lässt sich das aber KH-arm überbrücken, solange ich genug zu tun habe :-)

Gar nicht so einfach ist es auch, Rezepte zu finden, die kein Fleisch enthalten, aber trotzdem kohlehydratfrei satt machen. Diese Blumenkohlpürree funktionert ziemlich gut als Beilage zu Geflügel, Fisch oder, wie in meinem Fall, Mandel-Nuss-Tofu (gibts bei DM von alnatura) mit etwas Limburger Käse obendrauf. Hat echt lecker geschmeckt und satt war ich auch. Ausprobieren lohnt sich!

Blumenkohlpürree (Beilage für 3)

1 Kopf frischer oder 750 g TK-Blumenkohl

3 EL Frischkäse, Fettstufe beliebig

1 EL Butter

Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, evtl. Fondor (enthält aber Glutamat)

Blumenkohl in Salzwasser gar kochen, abgießen und gut abtropfen lassen. Mit dem Pürierstab im Topf durchpürieren, dann Frischkäse und Butter mit dem Schneebesen unterrühren. Mit Salz (oder Fondor), Pfeffer und etwas Knoblauchpulver abschmecken.

" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1630" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5063.jpg" alt="IMG_5063.jpg" /> Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Heute morgen hatte ich plötzlich total viel Zeit. Und das, obwohl heute der erste Schultag nach den Ferien war, was normalerweise bedeutet, dass alle übereinander rennen, Zeugniskopien suchen, schlecht gelaunt und vor allem sehr, sehr spät dran sind. Schließlich muss man sich an diesen Alltagswahnsinn erst mal ganz langsam wieder gewöhnen! Heute aber war alles anders. Mein Mann stand überraschend vor mir auf, wodurch ich noch eine Viertelstunde Zeit hatte, um richtig wach zu werden, dann tauchte plötzlich der normalerweise um diese Zeit in komatösem Tiefschlaf befindliche Sohn in der Tür auf und verkündete, er habe nicht schlafen können und sei deshalb schon mal aufgestanden, UM FÜR ALLE SPIEGELEIER UND TOAST ZU MACHEN! Zum Glück lag ich da noch im Bett, sonst wäre ich vor Schreck wahrscheinlich umgekippt! Nachdem ich dem Pubertisten sicherheitshalber die Stirn gefühlt habe, ließ ich ihn natürlich sehr gern das Frühstück machen (und kreuzte das Datum klammheimlich rot im Kalender an!). Für mich hieß das: Zeit satt, denn auch das Tochterkind stand bei der Aussicht auf Spiegeleier mitten in der Woche flott und freiwillig auf (wahrscheinlich wollte sie sich den Anblick ihres Bruders als Hausfrau nicht entgehen lassen…).

Profitiert von dem Ganzen haben letztendlich die lieben Kollegen, die sich schon länger mal wieder einen Kuchen gewünscht haben. Zum Glück lungerten im Gemüsefach des Kühlschranks noch ein paar Pflaumen rum, die ich dann mithilfe des Teigs vom „Schnellen Rhabarber-Blitzkuchen “ zum „Schnellen Pflaumenkuchen“ transformiert habe – in einer kleinen Springform mit der halben Teigmenge. Nun ist es ja eher nicht so meine Art, mehrmals dasselbe Rezept zu verbloggen, aber dieser Teig ist einfach zu gut, und sooo schnell gemacht. Und mit Pflaumen belegt war er mindestens genau so lecker wie mit Rhabarber!

Und bevor jetzt einer fragt: Ja, ich habe probiert, aber nur ein „wönzöges Stöckchen‘, weil ich ja im Moment keine Kohlenhydrate esse. Eigentlich. Bis auf das klitzekleine Stückchen Kuchen heute. War aber nur ein Gäbelchen voll, ehrlich!

Weltbester Teig für Obstkuchen (Menge für 1 Blech, die Hälfte reicht für 1 Springform mit 20 cm Durchmesser)

150 g weiche Halbfettmargarine (oder Butter)

150 g (Mager-)Joghurt

150 g Zucker

1 Pkch. Vanillezucker

1-2 TL Vanilleextrakt, wenn vorhanden

1 Prise Salz

4 Eier

250 g Mehl

2 TL Backpulver

4 EL Zucker und 1 EL Zimt

Pflaumen zum Belegen

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Margarine mit Zucker, Salz, evtl. Vanillextrakt und Vanillezucker schaumig rühren, dann den Joghurt unterrühren. Eier einzeln dazu geben und gut unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls gründlich unterrühren. Ein kleineres tiefes Backblech (Pflaumenkuchenblech) oder eben die Springform (dann den Rand einfetten) mit Backpapier auslegen und den Teig hineingießen. Gleichmäßig verteilen und mit den halbierten und entsteinten Pflaumen belegen. 25-30 Min. goldbraun backen und kurz vor Ende der Backzeit mit Zucker und Zimt (am besten vorher in einer Tasse vermischen) bestreuen.

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1631" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5060.jpg" alt="IMG_5060.jpg" />McGonagall war in Wahrheit ein Mann!

Was das Harry-Potter-Feeling in Edinburgh angeht: Alle erzählen ja immer, die Victoria Street habe J.K. Rowling zur Diagon Alley, also Winkelgasse, inspiriert. WIR haben aber auch noch die ganz echte Nokturngasse entdeckt. Seht selbst:

Nachdem die One-pan-pasta so ein durchschlagender Erfolg war (auch wenn das Rezept leider nicht von mir ist), hier noch ein supereinfaches Pasta-Rezept, bei dem sich die Soße auch so nebenbei im Ofen kocht – und das leider auch nicht von mir ist. Gefunden hab ich es bei Applewood House, aber eigentlich ist es wohl von dem irischen Fernsehkoch Donal Skehan. Und bevor jetzt gleich wieder jemand fragt: „Pasta? Hat die nicht Kohlenhydrate?“ – Hat sie. Normalerweise. Es sei denn, man nimmt Zucchini-Spaghetti. So wie ich. Und ja, es hat tatsächlich geschmeckt. Die Soße sowieso und die „Nudeln“ erstaunlicherweise auch. Man braucht dazu nur Zucchini und einen Spiralschneider für Gemüse, z.B. den hier, den hab ich. Die Zucchinispaghetti dann nur noch kurz in der heißen Pfanne in etwas Olivenöl andünsten. Die Soße kocht ja währenddessen von allein! Mein Tochterkind hat sie mit „richtigen“ und mit Zucchininudeln probiert und fand beides gleich lecker. Also, geht doch!

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(Zermanschte) Ofentomatensoße (4 Pers.)

750 g Tomaten, möglichst klein

2 rote Zwiebeln

1 ganze Knolle Knoblauch

2-3 EL Olivenöl

2-3 EL Balsamico

Salz, Pfeffer

Basilikum

Spaghetti nach Geschmack

Parmesan zum Bestreuen

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Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen. Zwiebeln achten oder in Stücke schneiden und darüber geben. Von der Knobiknolle das untere Ende abschneiden und diese komplett mit Haut zu den Tomaten geben. Olivenöl und Balsamico gleichmäßig über die Tomaten träufeln und die Form bei 180 Grad für ca. 40 Min. in den vorgeheizten Ofen geben.

Derweil die Spaghetti al dente kochen. Die Form aus dem Ofen nehmen und den Knoblauch mit einer Gabel o.ä. vorsichtig aus der Haut drücken (heiß!!!). Haut entfernen und dann sowohl den weichen Knoblauch als auch die Tomaten mit der Gabel gut zerdrücken. Reichlich Meersalz, Pfeffer und Basilikum unterrühren und die gegarten Nudeln untermischen. Vor dem Servieren ordentlich mit Parmesan bestreuen!

Noch ein Nachsatz: Das Experiment no-carb muss ich nach einer durchgehaltenen Woche als gescheitert betrachten. Minus null Komma null Kilo. Klappt nicht bei mir. Keine Ahnung woran es liegt. Und ich schwöre, ich habe nicht gemogelt! Vielleicht sollte ich mal meinen Stoffwechsel untersuchen lassen :-(

" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-large wp-image-1642" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5186.jpg?w=2048" alt="IMG_5186" />Victoria Street

Back again! Nachdem ich nun eine Woche lang Skandinavien per Kreuzfahrt erkundet habe, wird es wohl dringend Zeit, Euch mal wieder ein neues Rezept vorzustellen… Vorher noch kurz für alle, die es  interessiert: Es war toll! Ich muss ja gestehen, dass Nordeuropa bisher ein großer blinder Fleck auf meiner persönlichen Reiselandkarte war (dafür kenne ich in der Toskana so ziemlich jeden Stein…). Nun war ich auch in Bergen (wo es genieselt hat, was aber laut unserem Kapitän dort als Bombenwetter gilt, weil es nämlich an 345 von 365 Tagen wie aus Eimern SCHÜTTET!), in charming Oslo, in amazing Göteborg und in beautiful Kopenhagen.

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Ehrlich, so tolle Städte! Bergen war von den vier Städten die unspannendste, was aber vielleicht auch am Bombenwetter lag… Danach besserte es sich schlagartig und wir haben uns in Göteborg und Kopenhagen fast einen Sonnenbrand geholt, während hier in Deutschland offenbar Bergener Wetterverhältnisse herrschten (und damit meine ich nicht den NIESELregen!). Wenn ich jetzt entscheiden muss, wo es mir am besten gefallen hat, wird das ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Göteborg und Kopenhagen. Kopenhagen gewinnt vielleicht mit einem Millimeter Vorsprung, weil es so „hyggelig“ ist. Aber auch in Göteborg ging es sehr gemütlich zu, vor allem in den gefühlt 500 Straßencafés, seht selbst:

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Doch nun zum Wesentlichen: Es ist (endlich) Kürbiszeit, und auch mal wieder Suppenwetter! Kürbissuppe kennen und lieben ja fast alle und so ziemlich jeder (auch ich ;-)) hat das ultimative Rezept. Was ich aber bisher noch nicht ausprobiert hatte, ist die Kombi Kürbis-Apfel. Mit viel Ingwer, etwas Chili und Curry auch sehr, sehr lecker, deshalb hier mal das Rezept:

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Kürbis-Apfel-Suppe (6 Personen)

1 kleiner Hokkaidokürbis (ca. 750 g)

3-4 Äpfel (je nach Größe)

2 größere Kartoffeln

1 daumengroßes Stück Ingwer, feingehackt

1 Zwiebel, feingehackt

etwas Öl

Gemüsebrühe (1-1,5 L)

Kokosmilch (oder Sahne) (ca. 1/2 Dose)

Salz, Chiliflocken, Currypulver

Sojasoße

Zitronensaft

1 kräftige Prise Zucker

Kürbis vierteln und die Kerne entfernen. Kürbis, geschälte Äpfel und Kartoffeln in Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Ingwer in 2-3 Löffeln Öl in einem großen Topf anbraten. Apfel-, Kürbis- und Kartoffelwürfel dazu und kurz mit anschmoren. Mit Gemüsebrühe aufgießen, bis alles sehr gut bedeckt ist. Zum Kochen bringen und mit Deckel bei mittlerer Hitze ca. 20-30 Min. köcheln lassen. Dann mit dem Pürierstab alles fein pürieren. Die Suppe sollte jetzt noch ziemlich dickflüssig sein. Mit Kokosmilch oder Sahne „verdünnen“ bis zur gewünschten Konsistenz. Mit einer Prise Zucker, Salz, Currypulver, Chiliflocken und einem guten Schuss Sojasoße abschmecken. Zum Schluss noch einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen.

Vor dem Servieren nach Geschmack mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen bestreuen.

" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1648" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_51191.jpg" alt="IMG_5119.jpg" />Na, was meint Ihr? Nokturngasse, oder?

Natürlich gibt es außerdem noch jede Menge anderer Stories über Edinburgh und seine menschliche und sogar tierischen Bewohner, wie zum Beispiel die Geschichte von Bobby, dem treuen Hund eines Friedhofswärters, der nach dem Tod seines Herrchens noch jahrelang über dessen Grab gewacht hat – und die angeblich wahre Geschichte dazu, dass es nämlich gar nicht immer Bobby, sondern zeitweise auch dessen Hundefreundin war, die genauso aussah wie Bobby und, als Bobby schon längst dazu übergegangen war, doch lieber wieder drinnen im Warmen zu schlafen, auf dem Grab auf Bobby wartete.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Also, der Salat mit Birne und Cranberries war schon echt Bombe, aber diese Kombination mit karamellisierten Hokkaido-Stückchen, Feta und Kürbiskernen war so gut, dass mir fast keine Superlative mehr einfallen. Fast… Wer mich kennt, weiß, dass ich nur sehr selten sprachlos bin. Daher ist das Adjektiv der Wahl bei diesem Salat: SAULECKER! Ich hätte noch 3 Stunden weiter essen können, aber leider war der Teller vorher leer. So ein superleckeres Rezept hat unglücklicherweise auch Auswirkungen auf diesen Blog: Leider kann ich in der nächsten Zeit nur noch diesen Salat essen. Das heißt, es gibt bis auf Weiteres keine neuen Rezepte. Schade, aber nicht zu ändern. Wir sehen uns dann nach der Kürbissaison wieder, also nächstes Frühjahr oder so… ;-)

Feldsalat mit karamellisiertem Kürbis (1 Portion)

3 Hände voll Feldsalat, geputzt, gewaschen und trocken geschleudert

1 nicht zu kleines Stück Hokkaido-Kürbis (ca. 200 g, ist aber geschätzt!)

1 Stückchen Feta, gewürfelt

ein paar Kürbiskerne

2 EL brauner Zucker

Dressing:

3 EL Balsamico

Salz, Pfeffer, evtl. 1 TL Honig oder Agavendicksaft

1 TL Senf

Kürbiskernöl

Den Kürbis klein würfeln und in einer Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Einen guten Schuss Wasser dazu geben und den Kürbis garen (evtl. immer mal noch ein wenig Wasser nachgießen, dauert ein paar Minuten). Wenn die Kürbiswürfel gar aber noch bissfest sind und das Wasser verkocht ist, den braunen Zucker drüberstreuen und den Kürbis damit karamellisieren.

Dressing-Zutaten in ein kleines Schraubglas geben, verschließen und gut schütteln, bis alles vermischt ist. Salat auf einen Teller drapieren, Kürbisstücke, Fetawürfel und Kürbiskerne darüber streuen und mit dem Dressing beträufeln. Nicht zu lange stehen lassen, der Salat wird durch den warmen Kürbis schnell matschig.

Man kann sicher auch andere Salatsorten nehmen, z.b. Eichblatt oder Frisee.

" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1691" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5048.jpg" alt="IMG_5048.jpg" />

Da wir uns gemeinsam mit David in den 3 Stunden noch nicht genug die Füße platt gelatscht hatten, sind wir am Nachmittag noch in Richtung Holyrood House und Arthur’s Seat spaziert. Das Holyrood House ist der königliche Wohnsitz, wenn die Queen in Edinburgh weilt, was mindestens jedes Jahr im Sommer einmal passiert, weil da immer so ein offizieller Empfang stattfindet. Wir haben den Palast nicht von innen angesehen, weil wir doch schon so einige Schlösser und Schlösschen besichtigt haben, und, seien wir mal ehrlich – kennste einen, kennste alle 😉

Edinburgh, die freundliche Hauptstadt SchottlandsHolyrood House

Statt dessen sind wir auf den Arthur’s Seat geklettert, einen großen Hügel, von dem aus man einen tollen Blick auf die Stadt hat. Ich habe es nicht ganz hoch geschafft, weil ich unter übelster Höhenangst leide, aber von da, wo ich mich schließlich ins Gras gesetzt habe, konnte man auch schon schön gucken.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Bevor die Pflaumenzeit vorbei ist, musste ich doch noch schnell ein paar von den leckeren lila Dingern zu etwas Marmeladigem verarbeiten! Bisher habe ich, ganz puristisch, höchstens mal ein bisschen Ingwer an die Pflaume gelassen. Diesmal hab ich es krachen lassen und die ultimative Schoko-Dröhnung kreiert. Ergebnis: süchtigmachend. Der einzige Nachteil an diesem Aufstrich ist, dass ich ihn wohl eher nicht wie meine sonstige Pflaumenmarmelade mit Ziegenfrischkäse kombinieren kann. Obwohl – wer weiß…?

Pflaumen-Schoko-Aufstrich

knapp 2 Kilo Pflaumen oder Zwetschen (mit Kernen gewogen) – ein paar davon sind allerdings zwischendurch in meinen Mund gewandert….

ca. 200 ml Orangensaft

2 Tafeln (je 100 g) dunkle Schokolade (70 % Kakaoanteil)

300 g brauner Rohrzucker

1 Tütchen Gelierfix 3:1

2 Röhrchen Rumaroma (oder ein guter Schuss echter Rum)

nach Geschmack etwas Ingwerpulver

Die Pflaumen waschen, entkernen, halbieren und in einen großen Topf geben. Die Hälfte des Saftes dazu geben und bei mittlerer bis starker Hitze aufkochen (Achtung, Anbrenngefahr!). Zwischendurch gut umrühren. Wenn es im Topf „zu trocken“ zu werden droht, den Rest des O-Saftes dazu gießen. Die Pflaumen weich kochen (dauert etwa 20 Minuten, sie sollten schon ziemlich zerfallen), dann mit dem Pürierstab fein pürieren. Nun die Schokolade kleinbrechen und in dem Fruchtmus schmelzen lassen. Den/das Rum(Aroma) und ggf. den Ingwer hinzugeben. Wer mag, kann statt dessen auch etwas Lebkuchengewürz nehmen, das schmeckt dann weihnachtlicher. Alles gut unterrühren. Den braunen Zucker und das Gelierfix einrühren und die Masse noch mal sprudelnd aufkochen lassen, dabei gut rühren, damit nichts anbrennt. Nach 3 Min. blubbern den Topf vom Herd nehmen und den Fruchtaufstrich in gut ausgekochte Marmeladengläser geben. Bei mir ergab die Menge 10 von den klitzekleinen Gläschen auf dem Bild (die verschenke ich immer zum Probieren an meine Prosecco-Girls) plus 8 mittelgroße (à 180 ml) Gläser.

" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1658" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5092.jpg" alt="IMG_5092.jpg" />Arthur’s seat

Am nächsten Tag haben wir uns wieder einem freundlichen Busfahrer anvertraut und uns morgens erst mal auf den Weg nach Roslyn Chapel gemacht. Wer Dan Browns „Sakrileg“ und die Verfilmung mit Tom Hanks („The DaVinci Code“) kennt, weiß, wovon ich spreche. Mit dem Bus ist man in gut 20 Minuten da und der Busfahrer sagt einem genau, wo man raus muss, wenn man ihn fragt. Ein One-way-Ticket kostet 1,60 Pfund, Tagestickets 4 Pfund (lohnt sich also nur, wenn Ihr an dem Tag noch woanders mit dem Bus hin wollt). Der Eintritt in die Kapelle kostet 12 Pfund – und wenn ich ganz ehrlich bin, fand ich sie von außen beeindruckender als von innen. Leider kommt man ohne Ticket nicht nahe genug ran und kann dann höchstens mal ein Bildchen übern Zaun schießen. Außerdem finanzieren der Earl und die Duchesse of Roslyn so den Erhalt der Kirche – also alles für nen guten Zweck 😉

IMG_5138.jpgRoslyn Chapel

IMG_5127.jpg

Nachmittags haben wir dann endlich den Aufstieg zum Edinburgh Castle gewagt. Die Burg ist ja weithin zu sehen, weil sie hoch oben auf einem vulkanischen Felsen liegt. Für 17 Pfund pro Nase plus 3,50 für den Audioguide haben wir einige Stunden das Burggelände erkundet und viel über die Geschichte der Stadt gelernt.

Edinburgh, die freundliche Hauptstadt Schottlands

Von dort oben hat man  natürlich auch einen genialen Panoramablick hinunter auf die Stadt  und das Meer am Horizont:

Ganz schön herbstlich draussen… Ich hege dem Herbst gegenüber eher ambivalente Gefühle: Einerseits ist das Wetter gerne mal ziemlich blöd, man muss Unmengen von Blättern zusammenrechen und entsorgen, der Garten muss winterfest gemacht werden (was in unserem Fall immer das Bestellen eines kleinen Containers für den ganzen Grünschnitt erfordert), wenn man morgens aufsteht ist es wieder (bzw. noch) dunkel und überhaupt sinkt die Stimmung so langsam Richtung Wintertief. Andererseits kann man es sich so langsam wieder mit einer Tasse Tee vor dem Kamin gemütlich machen und es gibt Pflaumen, Äpfel (dieses Jahr eher wenig), Beeren, Maronen und – KÜRBISSE! Nach der leckeren Kürbissuppe von letzter Woche habe ich gestern Abend mal einen Versuch in Richtung Rösti gewagt. Oberlecker! Das Gute daran – neben dem Geschmack – ist die Tatsache, dass man schon beim Raspeln des Kürbis SÄMTLICHE Kalorien verbrennt, die man hinterher zu sich nimmt – es sei denn, man hat eine High-Tech-Küchenmaschine oder einen willigen und anwesenden Mann… Der Meinige war weder noch, also musste statt Man-Power die gute alte Marion-Power ran. Dank guter Reibe (von Tchibo!) ging es aber recht flott von der Hand (auch wenn ich heute etwas Muskelkater im linken Arm habe). Die Rösti waren ein Gedicht, um es mit Franz Eberhofer zu sagen (wer den nicht kennt, sollte sich dringend sämtliche Krimis von Rita Falk anschaffen, aber UNBEDINGT als Hörbuch, sensationell saukomisch gelesen von Christian Tramitz!!! Hier gibt es alle, beginnend mit „Winterkartoffelknödel“). Dazu gab es meinen „Standard“-Dipp aus Quark, etwas Miracel Whip, Kräutern, Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und Knoblauch. Yummi. Das Gute ist: Da ein Mitesser abwesend war, ist noch eine Portion übrig… :-)

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Kürbis-Rösti (4  Pers.)

1 Hokkaidokürbis (ca. 1,3 Kilo)

2 kleine Zwiebeln, gehackt

2 Zehen Knoblauch, gehackt

3 Eier

3-4 EL Mehl

3 EL geriebener Parmesan

Salz, Pfeffer

gehackter Schnittlauch und Basilikum

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Den Kürbis waschen, trocknen, vierteln und entkernen (geht am besten mit einem Löffel). Dann die Viertel auf der Küchenreibe mit der groben Lochung reiben. Gehackte Zwiebeln, Knoblauch, Eier, Käse und Gewürze unterrühren, dann vorsichtig das Mehl drüber stäuben und ebenfalls unterrühren. Kräuter zuletzt dazu. Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen und dann in etwas Öl kleine Puffer von beiden Seiten goldbraun braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Käuterquark servieren.

" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1669" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5161.jpg" alt="IMG_5161.jpg" />

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Für alle Royalisten unter Euch: Nicht weit von Edinburgh entfernt, im Küstenvorort Leith liegt die königliche Yacht „Britannia“ als Museumsschiff vor Anker. Queen Elisabeth II. ist damit über 40 Jahre lang mitsamt der königlichen Familie durch die Weltmeere geschippert, dann durfte die Britannia in Rente gehen – im Gegensatz zu ihrer Majestät. Ich weiß jedenfalls jetzt, dass das Geheimnis wirklich langjähriger Ehen getrennte Schlafzimmer sind 😉 Die Queen und Prinz Philip jedenfalls praktizieren das mit Erfolg…

Kürbis-Apfel-Suppe, Kürbisrösti, Salat mit karamellisiertem (Vanille)Kürbis, und ich muss sagen, das war alles extrem lecker. Jetzt kommt noch eine kleine feine Quiche dazu, die nicht nur durch ihren Geschmack, sondern auch durch ihre wunderschöne Farbe überzeugt. Und wenn Ihr jetzt glaubt, das war’s in diesem Jahr in Sachen Kürbis: Zu früh gefreut! Ich habe noch MINDESTENS zwei Sachen im Kopf die ich noch damit kochen (oder vielleicht auch backen) werden. ES IST NOCH NICHT VORBEI!!!!

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Kürbisquiche (8-12 Stücke, eine normale Springform)

600 g Kürbisfleisch (nach dem ‚Putzen‘ gewogen) + evtl. ein bisschen mehr Kürbis für die Deko

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 daumengroßes Stück frischen Ingwer

200 ml Gemüsebrühe

150 g saure Sahne

3 Eier

Salz, Pfeffer, evtl. Chiliflocken

1 TL Zucker

1 Spritzer Zitronensaft

Kürbiskerne und Käse zum Bestreuen

Teig:

200 g Mehl

125 g Magerquark

75 g sehr kalte (Halbfett-)Butter,

1/2 TL Salz

Die Teigzutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem elastischen Teig verkneten. Eine normale Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten, dann den vorher etwas ausgebreiteten Teig hineinlegen, mit den Händen richtig hineindrücken und einen kleinen Rand hochziehen. Im Kühlschrank parken.

Kürbis, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch putzen, würfeln und in wenig Olivenöl anschwitzen. Mit der Brühe aufgießen und weich kochen. Saure Sahne mit den Eiern und den Gewürzen verquirlen. Den gegarten Kürbis mit dem Pürierstab zermanschen. Die Eier-Sahne-Mischung mit einem Schneebesen gut unterrühren und noch einmal mit den Gewürzen abschmecken. Auf den Teigboden in die Springform gießen. Jetzt entweder gleich mit Kürbiskernen und etwas geriebenem Käse bestreuen und bei 180 Grad Umluft 25-30 Min. in den vorgeheizten Backofen schieben, oder vorher noch mit in der Pfanne gegarten und leicht karamellisierten Kürbisspalten (siehe hier) verzieren und dann mit Kürbiskernen und Käse bestreuen und ab in den Ofen.

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1706" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5196.jpg" alt="IMG_5196.jpg" />Lisbeths Bettchen – eher schmal… Edinburgh, die freundliche Hauptstadt SchottlandsDer mitgeführte Rolls Royce Phantom ist dafür weniger bescheiden!

Die Anlagestelle der Britannia ist übrigens Teil einer riesigen, vom Architekturpabst Terence Conrad entworfenen Mail namens Boardwalk. Wer Platz im Koffer hat, kann dort auch noch mal Shoppen – wir haben es uns geschenkt und sind statt dessen mit einem weiteren unfassbar freundlichen Busfahrer zu den botanischen Gärten gefahren. Für die Liebhaber englischer Gärten ein Muss – man kann dort wunderbar durch die gepflegten Anlagen flanieren und in einem der gut geführten Cafés eine kleine Lunchpause einlegen. Vom „Terrace“-Restaurant aus hat man einen tollen Blick auf die Silhouette der Stadt.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Die Kosmetikfirma LUSH hatte verschiedene Blogger eingeladen, sich von einem ihrer Produkte zu einem Rezept inspirieren zu lassen. Da das Unternehmen seine handgemachten Kosmetikprodukte vor allem aus frischen Zutaten herstellt, war die Idee nur auf den ersten Blick ungewöhnlich, dann gefiel sie mir. Also habe ich mir aus dem Sortiment ein Duschgel mit Olivenöl und Mandarine herausgesucht, weil das zwei Zutaten sind, die ich sehr mag. Das Duschgel namens „The Olive Branch“, der Olivenzweig, durfte ich natürlich auch ausprobieren und fand es sehr angenehm, auch wenn es für meinen Geschmack ein bisschen dickflüssiger hätte sein dürfen.

Das Rezept, das ich mir dazu überlegt habe, ist sehr simpel und mal wieder meiner großen Leidenschaft für Salat mit fruchtigen Beigaben geschuldet. Wichtig war, dass es auf jeden Fall vegetarisch und möglichst vegan ist, da man bei LUSH weitestgehend auf tierische Produkte verzichtet und 100 % ohne Tierversuche arbeitet – das finde ich richtig gut! Also habe ich noch ein paar Champignons dazu kombiniert (die im Duschgel glücklicherweise nicht enthalten sind!) und los ging’s. Herausgekommen ist ein sehr leckerer herbst-/winterlicher Salat, der heute mein perfektes Mittagessen war. Ging ruckzuck, war sehr sättigend und glücklichmachend!

A propos Glück: Als Dankeschön darf ich an drei meiner LeserInnen je ein leckeres „The Olive Branch“ Shower Gel verlosen. Einfach einen Kommentar unter dieses Rezept schreiben und Ihr seid bei der Verlosung dabei! Die Ziehung werde ich heute in einer Woche vornehmen! Viel Glück!

Feldsalat mit Mandarinen und Champignons (1 Portion)

3 Handvoll Feldsalat, gewaschen und trocken geschleudert

2 Mandarinen

200 g frische Champignons

5 EL gutes Olivenöl

1 TL Senf

2 EL Balsamico

Salz, Pfeffer

Agavendicksaft

Mandarinen mit einem sehr scharfen Messer so schälen, dass auch die weiße Haut ab ist und dann vorsichtig die Filets zwischen den Trennwänden herausschneiden. Wenn das Messer scharf genug ist, geht das ganz leicht! Den Saft dabei in einer Schüssel auffangen. Die „Gerippe“ noch ordentlich ausquetschen, geben meistens noch reichlich Saft ab! Die Champignons putzen (nicht waschen!!!), in Scheiben schneiden und in 2 EL öl in der Pfanne braten. Wenn die ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss mit etwas Agavendicksaft sozusagen „karamellisieren“.

Aus dem Mandarinensaft, Essig, 3 EL Olivenöl, Senf, etwas Agavendicksaft, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren. Den Salat auf einen großen Teller drapieren, Champignons drüber geben, die Mandarinenfilets darauf verteilen und mit dem Dressing beträufeln. (Anmerkung: Ich habe dann heimlich noch etwas Manchegokäse darüber gehobelt, den es leider nicht in vegan gibt. War aber lecker…)

The Olive Branch 100

NEW LUSH LOGO

" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1712" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5213.jpg" alt="IMG_5213.jpg" />Dean Village

Wer einigermaßen gut zu Fuß ist, kann von den Botanic Gardens aus gemütlich zum Dean Village schlendern, einem geradezu verwunschenen, dörflichen Vorort von Edinburgh. Hier schein die Zeit geradezu stillzustehen. Man läuft sehr schön entlang des Boardwalks am Flüsschen Leith ????, der auch ausgeschildert ist. Hier entdeckt man eine ganz andere, grüne und wildromantische Seite der Großstadt Edinburgh.

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Die Kosmetikfirma LUSH hatte verschiedene Blogger eingeladen, sich von einem ihrer Produkte zu einem Rezept inspirieren zu lassen. Da das Unternehmen seine handgemachten Kosmetikprodukte vor allem aus frischen Zutaten herstellt, war die Idee nur auf den ersten Blick ungewöhnlich, dann gefiel sie mir. Also habe ich mir aus dem Sortiment ein Duschgel mit Olivenöl und Mandarine herausgesucht, weil das zwei Zutaten sind, die ich sehr gerne mag. Das Duschgel namens „The Olive Branch“, der Olivenzweig, durfte ich natürlich auch ausprobieren und fand es sehr angenehm, auch wenn es für meinen Geschmack ein bisschen dickflüssiger hätte sein dürfen.

Das Rezept, das ich mir dazu überlegt habe, ist sehr simpel und mal wieder meiner großen Leidenschaft für Salat mit fruchtigen Beigaben geschuldet. Wichtig war, dass es auf jeden Fall vegetarisch und möglichst vegan ist, da man bei LUSH weitestgehend auf tierische Produkte verzichtet und 100 % ohne Tierversuche arbeitet – das finde ich richtig gut! Also habe ich noch ein paar Champignons dazu kombiniert (die im Duschgel glücklicherweise nicht enthalten sind!) und los ging’s. Herausgekommen ist ein sehr leckerer herbst-/winterlicher Salat, der heute mein perfektes Mittagessen war. Ging ruckzuck, war sehr sättigend und glücklichmachend!

A propos Glück: Als Dankeschön darf ich an drei meiner LeserInnen je ein leckeres „The Olive Branch“ Shower Gel verlosen. Einfach einen Kommentar unter dieses Rezept schreiben (bitte mit eMail-Adresse, damit ich Euch benachrichtigen kann!) und Ihr seid bei der Verlosung dabei! Die Ziehung werde ich heute in einer Woche vornehmen! Viel Glück!

Feldsalat mit Mandarinen und Champignons (1 Portion)

3 Handvoll Feldsalat, gewaschen und trocken geschleudert

2 Mandarinen

200 g frische Champignons

5 EL gutes Olivenöl

1 TL Senf

2 EL Balsamico

Salz, Pfeffer

Agavendicksaft

Mandarinen mit einem sehr scharfen Messer so schälen, dass auch die weiße Haut ab ist und dann vorsichtig die Filets zwischen den Trennwänden herausschneiden. Wenn das Messer scharf genug ist, geht das ganz leicht! Den Saft dabei in einer Schüssel auffangen. Die „Gerippe“ noch ordentlich ausquetschen, geben meistens noch reichlich Saft ab! Die Champignons putzen (nicht waschen!!!), in Scheiben schneiden und in 2 EL öl in der Pfanne braten. Wenn die ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss mit etwas Agavendicksaft sozusagen „karamellisieren“.

Aus dem Mandarinensaft, Essig, 3 EL Olivenöl, Senf, etwas Agavendicksaft, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren. Den Salat auf einen großen Teller drapieren, Champignons drüber geben, die Mandarinenfilets darauf verteilen und mit dem Dressing beträufeln. (Anmerkung: Ich habe dann heimlich noch etwas Manchegokäse darüber gehobelt, den es leider nicht in vegan gibt. War aber lecker…)

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1713" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5209.jpg" alt="IMG_5209.jpg" />

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Die Kosmetikfirma LUSH hatte verschiedene Blogger eingeladen, sich von einem ihrer Produkte zu einem Rezept inspirieren zu lassen. Da das Unternehmen seine handgemachten Kosmetikprodukte vor allem aus frischen Zutaten herstellt, war die Idee nur auf den ersten Blick ungewöhnlich, dann gefiel sie mir. Also habe ich mir aus dem Sortiment ein Duschgel mit Olivenöl und Mandarine herausgesucht, weil das zwei Zutaten sind, die ich sehr gerne mag. Das Duschgel namens „The Olive Branch“, der Olivenzweig, durfte ich natürlich auch ausprobieren und fand es sehr angenehm, auch wenn es für meinen Geschmack ein bisschen dickflüssiger hätte sein dürfen.

Das Rezept, das ich mir dazu überlegt habe, ist sehr simpel und mal wieder meiner großen Leidenschaft für Salat mit fruchtigen Beigaben geschuldet. Wichtig war, dass es auf jeden Fall vegetarisch und möglichst vegan ist, da man bei LUSH weitestgehend auf tierische Produkte verzichtet und 100 % ohne Tierversuche arbeitet – das finde ich richtig gut! Also habe ich noch ein paar Champignons dazu kombiniert (die im Duschgel glücklicherweise nicht enthalten sind!) und los ging’s. Herausgekommen ist ein sehr leckerer herbst-/winterlicher Salat, der heute mein perfektes Mittagessen war. Ging ruckzuck, war sehr sättigend und glücklichmachend!

A propos Glück: Als Dankeschön darf ich an drei meiner LeserInnen je ein leckeres „The Olive Branch“ Shower Gel verlosen. Einfach einen Kommentar unter dieses Rezept schreiben (bitte mit eMail-Adresse, damit ich Euch benachrichtigen kann!) und Ihr seid bei der Verlosung dabei! Die Ziehung werde ich heute in einer Woche vornehmen! Viel Glück!

Feldsalat mit Mandarinen und Champignons (1 Portion)

3 Handvoll Feldsalat, gewaschen und trocken geschleudert

2 Mandarinen

200 g frische Champignons

5 EL gutes Olivenöl

1 TL Senf

2 EL Balsamico

Salz, Pfeffer

Agavendicksaft

Mandarinen mit einem sehr scharfen Messer so schälen, dass auch die weiße Haut ab ist und dann vorsichtig die Filets zwischen den Trennwänden herausschneiden. Wenn das Messer scharf genug ist, geht das ganz leicht! Den Saft dabei in einer Schüssel auffangen. Die „Gerippe“ noch ordentlich ausquetschen, geben meistens noch reichlich Saft ab! Die Champignons putzen (nicht waschen!!!), in Scheiben schneiden und in 2 EL öl in der Pfanne braten. Wenn die ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss mit etwas Agavendicksaft sozusagen „karamellisieren“.

Aus dem Mandarinensaft, Essig, 3 EL Olivenöl, Senf, etwas Agavendicksaft, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren. Den Salat auf einen großen Teller drapieren, Champignons drüber geben, die Mandarinenfilets darauf verteilen und mit dem Dressing beträufeln. (Anmerkung: Ich habe dann heimlich noch etwas Manchegokäse darüber gehobelt, den es leider nicht in vegan gibt. War aber lecker…)

The Olive Branch 100

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1714" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5211.jpg" alt="IMG_5211.jpg" />

So, nun zu den wichtigen Dingen: Essen und Shopping. Wie sicher die meisten von Euch schon gehört haben, ist die örtliche Delikatesse in Edinburgh Haggis – Schafsmagen gefüllt mit Fleisch und Innereien. Eher nicht so meins… Meine Mitreisenden haben es aber tapfer probiert und für okay befunden. Es hätte sogar eine vegetarische Variante gegeben, aber – naja…

IMG_5179.jpgIn der Mitte ist das Haggis, außen Steckrüben- und Kartoffelpüree 

Gegessen habe ich trotzdem sehr gut, zum Beispiel am Grassmarket, wo es jede Menge Pubs und Restaurants gibt, unter anderem „Graze“, wo wir uns mittags ganz fabelhafte Salatboxen selbst zusammengestellt haben, für echt kleines Geld und sehr lecker.

Edinburgh, die freundliche Hauptstadt Schottlands

Auch noch zu empfehlen ist dieses Thai-Restaurant, das wir nur durch tripadvisor entdeckt haben, weil es völlig versteckt in einer engen Close liegt und von außen eher nicht so einladend aussah. Das Essen war ganz fabelhaft und dazu recht preiswert!

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Zwiebelkuchen gehört meiner Meinung nach zum Herbst wie fallende Blätter (Habt Ihr heute schon Laub gekehrt? Ich ja!) und ist eins von diesen einfachen Gerichten, die schnell gemacht sind, nicht viel kosten, wenig Aufwand benötigen und an denen man sich trotzdem (oder deswegen) knubbelig essen könnte. Ich wollte mal eine Variante zum üblichen Zwiebelkuchen und habe ihm deshalb noch ein paar Äpfel und Walnüsse untergejubelt und ihn wie eine Quiche in der Springform gebacken. Konsequenterweise habe ich für den Boden statt Hefeteig meinen genialen, einfachen Quicheteig genommen, der mich in jeder Kombination überzeugt. Eigentlich braucht man nur diesen Teig als Grundlage und kann so ziemlich alles draufpacken – es schmeckt garantiert! Die Äpfel und Nüsse machten sich jedenfalls sehr gut zwischen den Zwiebeln. Ich empfehle euch allerdings kräftiges Würzen und einen nicht zu geschmacksneutralen Käse! Auch wenn ich sonst ein Mozzarella-Fan bin: Hier wäre er fehl am Platz! Nehmt Parmesan, Bergkäse oder mittelalten Gouda, Hauptsache kräftig! Wer nicht ganz so veggie drauf ist wie ich, kann zusammen mit den Zwiebeln und Äpfeln auch ein paar magere Schinkenwürfel anbraten. Dann aber ein bisschen sparsamer salzen.

Last but not least darf ich heute noch die Sieger der Verlosung der 3 LUSH-Duschgele bekannt geben: Gewonnen haben ,,,, Ihr drei bekommt von mir auch noch eine Mail, damit Ihr mir Eure Adressen für die Zusendung des Gewinns mitteilen könnt. Herzlichen Glückwunsch!!!

Zwiebelkuchen mit Apfel (12 Stücke)

ca. 750 g (rote) Zwiebeln

3 säuerliche Äpfel

200 g saure Sahne

100 ml Milch

2 Eier

100-150 g geriebener Käse (gerne etwas kräftiger im Geschmack)

Salz, Pfeffer

gehackte glatte Petersilie

ein paar Walnüsse

Teig:

200 g Mehl

125 g Quark

75 g sehr kalte Butter oder Halbfettmargarine

1/2 TL Salz

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Zwiebeln schälen, halbieren oder vierteln und in Scheiben schneiden. Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln und Äpfel in etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten und einige Minuten dünsten, bis sie weich sind. Etwas salzen und pfeffern.

Die Teigzutaten mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem festen Teig verarbeiten. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand etwas einfetten. Teig in die Form legen und mit den Händen glatt drücken, dabei einen kleinen Rand (2-3 cm) hochziehen.

Die Zwiebel-Apfel-Mischung auf den Teig geben und gleichmäßig verteilen. Aus Eiern, saurer Sahne, Milch, Käse, Gewürzen und Petersilie einen Guss rühren, sehr kräftig abschmecken. Über die Zwiebeln und Äpfel geben und die Form etwas rütteln, um alles gleichmäßig zu verteilen. Mit gehackten Walnüssen bestreuen und ca. 30 Min. goldgelb backen.

Dazu schmeckt ein grüner Salat.

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" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1721" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5118.jpg" alt="IMG_5118.jpg" />

Man kann aber auch in den meisten Pubs gut und einigermaßen günstig essen. Neben dem klassischen Pub-Food wie Haggis, Fish & Chips, Burgers und MacnCheese gibt es immer auch etwas Vegetarisches. Sehr lecker sind auch Duke „Jacket Potatoes“ genannten gefüllten Ofenkartoffeln, die im Grund wie die türkischen „Kumpir“ zubereitet werden. In der ganzen Stadt gibt es mehrere Läden mit Jacket Potatoes, und ich finde, sie sind das perfekte Mittagessen.

Natürlich waren wir auch mal kurz shoppen. Auf der Princes Street gibt es die üblichen Ketten, und in der Fußgängerzone, die parallel dahinter verläuft, viele kleinere Geschäfte und auch nette Pubs. Ein echter Tipp ist aber sportsdirect.com direkt auf der Hauptstraße – da gibt es Sneaker jeder Marke von Adidas über Nike bis Puma und was weiß ich circa ein Drittel billiger als bei uns. Hätte ich das gewusst, hätte ich in meinem Handgepäck noch ein bisschen Platz frei gelassen… Mein Mann hat es tatsächlich geschafft, noch ein paar Pumas reinzuquetschen, der Glückliche!

Edinburgh, freundliche Hauptstadt Schottlands

Zwiebelkuchen gehört meiner Meinung nach zum Herbst wie fallende Blätter (Habt Ihr heute schon Laub gekehrt? Ich ja!) und ist eins von diesen einfachen Gerichten, die schnell gemacht sind, nicht viel kosten, wenig Aufwand benötigen und an denen man sich trotzdem (oder deswegen) knubbelig essen könnte. Ich wollte mal eine Variante zum üblichen Zwiebelkuchen und habe ihm deshalb noch ein paar Äpfel und Walnüsse untergejubelt und ihn wie eine Quiche in der Springform gebacken. Konsequenterweise habe ich für den Boden statt Hefeteig meinen genialen, einfachen Quicheteig genommen, der mich in jeder Kombination überzeugt. Eigentlich braucht man nur diesen Teig als Grundlage und kann so ziemlich alles draufpacken – es schmeckt garantiert! Die Äpfel und Nüsse machten sich jedenfalls sehr gut zwischen den Zwiebeln. Ich empfehle euch allerdings kräftiges Würzen und einen nicht zu geschmacksneutralen Käse! Auch wenn ich sonst ein Mozzarella-Fan bin: Hier wäre er fehl am Platz! Nehmt Parmesan, Bergkäse oder mittelalten Gouda, Hauptsache kräftig! Wer nicht ganz so veggie drauf ist wie ich, kann zusammen mit den Zwiebeln und Äpfeln auch ein paar magere Schinkenwürfel anbraten. Dann aber ein bisschen sparsamer salzen.

Last but not least darf ich heute noch die Sieger der Verlosung der 3 LUSH-Duschgele bekannt geben: Gewonnen haben Anja, Anni und Solveig! Ihr drei bekommt von mir auch noch eine Mail, damit Ihr mir Eure Adressen für die Zusendung des Gewinns mitteilen könnt. Herzlichen Glückwunsch!!!

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Zwiebelkuchen mit Apfel (12 Stücke)

ca. 750 g (rote) Zwiebeln

3 säuerliche Äpfel

200 g saure Sahne

100 ml Milch

2 Eier

100-150 g geriebener Käse (gerne etwas kräftiger im Geschmack)

Salz, Pfeffer

gehackte glatte Petersilie

ein paar Walnüsse

Teig:

200 g Mehl

125 g Quark

75 g sehr kalte Butter oder Halbfettmargarine

1/2 TL Salz

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Zwiebeln schälen, halbieren oder vierteln und in Scheiben schneiden. Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln und Äpfel in etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten und einige Minuten dünsten, bis sie weich sind. Etwas salzen und pfeffern.

Die Teigzutaten mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem festen Teig verarbeiten. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand etwas einfetten. Teig in die Form legen und mit den Händen glatt drücken, dabei einen kleinen Rand (2-3 cm) hochziehen.

Die Zwiebel-Apfel-Mischung auf den Teig geben und gleichmäßig verteilen. Aus Eiern, saurer Sahne, Milch, Käse, Gewürzen und Petersilie einen Guss rühren, sehr kräftig abschmecken. Über die Zwiebeln und Äpfel geben und die Form etwas rütteln, um alles gleichmäßig zu verteilen. Mit gehackten Walnüssen bestreuen und ca. 30 Min. goldgelb backen.

Dazu schmeckt ein grüner Salat.

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Mit diesem Rezept nehme ich an Christinas Herbstrezepte-Blogevent teil, weil ich so gerne mal den Kusmi-Tee gewinnen möchte!

Edinburgh, die freundliche Hauptstadt Schottlands

" data-medium-file="" data-large-file="" class="alignnone size-full wp-image-1725" src="https://queenmumlife.files.wordpress.com/2017/06/img_5222.jpg" alt="IMG_5222.jpg" />

Mein Lieblings-Shopping-Tipp für UK sind aber die unzähligen Charity Shops, die man zwar weniger in den Fußgängerzonen der Städte, aber meistens an den ganz normalen Geschäftsstraßen zwischen Friseuren, Reinigungen und indischen Take away-Restaurants findet. Von der „Heart Foundation“ über „Oxfam“ bis hin zum örtlichen Tierheim hat jede Wohltätigkeitsorganisationen ihren eigenen Shop, wo die Locals alles spenden, was nicht mehr gebraucht wird. Freiwillige Helfer verkaufen die Sachen dann für den guten Zweck. Wenn Ihr in England oder Schottland also Vintage Shopping betreibt, tut Ihr auch noch was Gutes – und es finden sich manchmal echte Schätzchen in den Läden. Vom Fascinator bis zur Teetasse ist alles vertreten, und nirgends könnt Ihr Bücher und DVDs so gut erhalten und günstig bekommen!

Last but not least – das Wetter. Das schottische Wetter hatte einige Überraschungen bereit. Es wechselte von warm und sonnig über windig zu klatschnass – und das mehrmals am Tag! Die Schauer waren aber immer nur ganz kurz, und die meiste Zeit war es trocken. Es empfiehlt sich jedenfalls, mit Jäckchen und Schirm immer auf alles vorbereitet zu sein! Und wenn es doch mal zu feucht von oben wird, flüchtet man eben auf ein Glas Bier oder Cider in einen der unzähligen traditionellen oder auch modernen Pubs!

Edinburgh, die freundliche Hauptstadt SchottlandsDas „Foundry 39“ an der Queensferry Street überrascht mit einer Einrichtung im angesagten Industrial Style. Hier sind sogar die Klos echt schick!
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