Du bist ein Luxusobjekt!

Haben Sie es heute schon gesehen? Das Luxusobjekt! Nein? Dann haben Sie heute noch keinen Blick in den Spiegel gewagt. Ja Sie haben richtig gehört. Ich habe Sie als Luxusobjekt bezeichnet. Woher ich dieses Wissen beziehe, obwohl ich den meisten von Ihnen noch nicht begegnet bin, fragen Sie sich? Mein Wissen beziehe ich aus der Bibel.Einen Hinweis, daß wir ein Luxusobjekt sind, gibt uns das Buch Genesis im ersten Kapitel, Vers 26.: „Dann sprach Gott: Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich.“ (Gen 1, 26). Einen weiteren Hinweis gibt uns der Evangelist Lukas, der im 2. Kapitel, Verse 6 und 7 schreibt: „Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.“ (Lk 2, 6f.). Durch seine Menschwerdung gibt Gott dem Menschsein noch einmal eine weitere Wertigkeit. So betet der Priester in der dritten Weihnachtspräfation: „Denn einen wunderbaren Tausch hast du vollzogen: dein göttliches Wort wurde ein sterblicher Mensch, und wir sterbliche Menschen empfangen in Christus dein göttliches Leben.“ Als Getaufte sind wir Kinder Gottes. Und Paulus wie Petrus erwähnen immer wieder, daß wir heilige Auserwählte sind. Ja wenn das kein Anzeichen dafür ist, daß wir ein Luxusobjekt sind; Abbilder Gottes?!Und es kommt noch besser. Die Bibel berichtet, daß wir in den Augen Gottes so teuer und wertvoll sind, daß Gott in Jesus Christus sein Blut für unsere Erlösung vergießt. Daher schreibt Petrus im ersten Brief Kapitel 1, Verse 18 und 19: „Ihr wißt, daß ihr aus eurer sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.“ (1 Petr 1, 18f.). Wir sind ein Luxusobjekt, von Gott geliebt, weil jeder Mensch ein Gedanke seiner Liebe ist. In den Augen Gottes sind wir ein Luxusobjekt. Lassen wir uns davon noch berühren? Löst dieser Gedanke in uns noch eine Faszination aus?Wir stehen am Beginn der Fastenzeit. Am Aschermittwoch haben wir beim Aschekreuz gehört: „Bedenke Mensch, daß du Staub bist und zu Staub zurückkehrst!“. In diese Vergänglichkeit läßt Gott uns spüren, daß unsere Seele etwas kostbares ist. Und so lädt uns die Fastenzeit neu ein, diesem Geheimnis des Luxusobjektes nachzugehen. Dabei dürfen wir nicht vergessen: wie ich ist auch mein Nächster ein Luxusobjekt.
Der Dreiklang der Fastenzeit, Gebet, Almosen und Fasten, kann uns helfen, neu diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Wie steht es um mein Gebet? Hat dort auch der Lobpreis und das Dankgebet seinen Platz? Oder beschränkt es sich nur auf das Fürbittgebet?Wie steht es um mein Almosen? Ich bin reichlich beschenkt, wenn ich an die Lilien auf dem Felde denke und auf die Vögel am Himmel schaue. Wieviel sind wir nicht mehr wert in den Augen Gottes?! Gebe ich etwas von dem, was ich über habe, ab?Wie steht es um mein Fasten? Als Luxusobjekt Gottes wird er für mich sorgen, damit ich das zum Leben habe, was nötig ist. Kann ich 40 Tage lang mich auf das beschränken, was wirklich wichtig ist für ein gesundes Leben an Seele und Leib?
Wenn ich ein Luxusobjekt Gottes bin, dann kann dieser Gedanke einiges in meinem Leben in ein anderes, besseres Licht rücken. Ich bin ein Geschöpf der Liebe, weil ich von Gott gewollt bin. Mit diesem Wissen kann ich mich auch befreiter auf die Beichte einlassen. Denn die Beichte möchte mich nicht erniedrigen, beschränken oder ein Spaßverderber sein. In der Beichte darf ich  mir neu bewußt werden, daß ich ein Luxusobjekt bin. Ich darf die Sünden bekennen, wo das in meinem Leben nicht sichtbar wurde. Und ein guter Beichtvater wird mich ermutigen, mit neuen Gnaden beschenkt, in den Alltag zurückzukehren. Nicht mehr nach hinten schauen, sondern nach vorne mit der Zusage: „Hey, du bist von Gott geliebt um deinetwillen; erst einmal ohne eine Leistung von dir! Steh auf, du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter, sagt Gott!“Mit dieser Zusage wünsche ich Ihnen und Euch eine gesegnete und gnadenreiche Fastenzeit.
Geh mal wieder beichten!

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