Drachenelfen von Bernhard Hennen [Rezension]

Drachenelfen von Bernhard Hennen [Rezension]Genre: Fantasy
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 1072
Preis: 17,99 € / 13.99 €
ISBN: 978-3-453-26658-2

Klappentext

Die verbotene Welt Nangog birgt den Schlüssel zur Herrschaft über die Albenmark. Als die dämonischen Devanthar versuchen, diesen Schlüssel in ihren Besitz zu bringen, entbrennt ein grausamer Kampf um das magische Reich. In dieser Epoche voller Intrigen und Verrat wird sich das Schicksal der Elfen für immer verändern.

In einer dunklen Zeit, in der Menschen, Zwerge und Elfen gegen die Vorherrschaft der Drachen über die magische Welt Nangog kämpfen, folgen drei Auserwählte ihrer Bestimmung: Artax, ein einfacher Bauer, erhält Aussehen und Gedächtnis eines unsterblichen Heerführers und führt so sein Volk für die Devanthar, dämonische und grausame Gestaltwandler, gegen die Himmelsschlangen, die mächtigen Fürsten des Drachenvolkes, in die Schlacht. Der Zwerg Galar schmiedet an einer Waffe, die die Vorherrschaft der Drachen über den Himmel für immer beenden könnte. Und Nandalee, eine elfische Jägerin, wird zur Sippenlosen, als die Himmelsschlangen sie in ihre Gewalt bringen und sie zu einer Auftragsmörderin machen. Um die Befehle ihrer geschuppten Herren ausführen zu können, muss sich Nandalee jedoch in ein Geschöpf verwandeln, das das Schicksal der Elfen für immer verändern wird - eine Drachenelfe...

Meine Meinung

Ich kannte Die Elfen und Elfenritter: Die Albenmark von Bernhard Hennen als Hörbuch und sie haben mir (in der gekürzten Version) ganz gut gefallen. Drachenelfen spielt zeitlich vor Die Elfen und behandelt die sog. Drachenelfen ich möchte gar nicht groß auf die Definition dieser Elfen eingehen nur so viel sei gesagt: Sie sind Diener der Drachen und erledigen die Drecksarbeit für sie - auch wenn es noch so edel verpackt bleiben sie Meuchelmörder und Saboteure.

Die Drachenelfen sind um einiges primitiver als ihre Artgenossen und das schlägt sich auch in der Sprache nieder. Diese ist leider ziemlich simpel und lässt bei mir kein Gefühl aufkommen, einen Fantasyroman zu lesen.

Ich habe das Buch nach knapp 400 Seiten abgebrochen. Ich hatte schon ein komisches Gefühl bevor ich das Buch angefangen habe. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass man so viele Seiten braucht um so eine Geschichte zu erzählen. Und so war es dann auch. Bricht man die Geschichte abstrakt herunter, wurde relativ wenig Geschichte auf zu vielen Seiten erzählt. Jedoch sehr viel drumherum. Und das mag ich persönlich nicht.

Fazit

Der Anfang hat mir trotz der einfachen Sprache ziemlich gut gefallen, jedoch verliert sich die Geschichte in zu vielen Details bei zu vielen parallel geöffneten Handlungssträngen. Wer auf ausschweifende Erzählungen steht, wird mit diesem Buch aber trotzdem viel Spaß haben.